Story Icon
liveticker

Duell um Innsbruck

Willi und Oppitz-Plörer im TT-Duell

Am Sonntag, den 6. Mai, wird die Entscheidung fallen, wer neuer Innsbrucker Bürgermeister wird. Bis dahin absolvieren die beiden Kandidaten - die bisherige Amtsinhaberin Christine Oppitz-Plörer (Für Innsbruck) und Georg Willi (Grüne) - noch ein Wahlkampf-Marathonprogramm. Für beide zählt jetzt jede Stimme. 

Die Spannung in der Bevölkerung ist groß - das Duell elektrisiert. Am Samstag kam es zum großen Showdown zwischen Oppitz-Plörer und Willi. Die TT lud beide am Samstagnachmittag zu einer Podiumsdiskussion in die Messe Innsbruck.

TT.com berichtete via Live-Ticker und Livestream. Hier die Nachlese:

Weniger anzeigen

Live am Ticker

Tamara Stocker
Christoph Rauth
Klara Hürlimann
Live

Diskussion beendet

Die TT-Konfrontation der beiden Stichwahl-Kandidaten ist damit beendet. Wir bedanken uns bei Christine Oppitz-Plörer und Georg Willi. Und auch bei euch Lesern und Zuschauern für das Interesse. 

Christine Oppitz-Plörer:

Schlussworte

Ich werbe für den 6. Mai um jede einzelne Stimme der Innsbruckerinnen und Innsbrucker. Ich stehe dafür, niemanden auszugrenzen und habe in der Vergangenheit bewiesen, dass eine Koalition mit vielen Farben funktionieren kann - obwohl viele nicht daran geglaubt haben.

Ich möchte auch besonders jenen eine Stimme geben, die sie besonders brauchen. Ich möchte in Innsbruck kostengünstige und qualitätsvolle Rahmenbedingungen schaffen, sodass die Innsbrucker nicht nur stolz auf ihre Stadt sind, sondern sich auch mit ihr identifizieren.

Erreichen möchte ich all das mit einer Stadtregierung, in der jeder überzeugt und positiv gestimmt ist, in Innsbruck etwas zu bewegen.

Dass ich hinter den Innsbruckerinnen und Innsbruckern stehe - egal welche Hautfarbe, egal welche Nationalität, egal welche Partei - das verspreche ich. Liebe Innsbruckerinnnen und Innsbrucker, ich bitte um ihr Vertrauen.

Georg Willi:

Schlussworte

Es stehen am nächsten Sonntag zwei Persönlichkeiten zur Wahl, die verschiedene Stärken und Schwächen einbringen. Wie jeder Mensch habe auch ich Schwächen. Ich hoffe aber, mit meinen Stärken überzeugen zu können

Ich bin mir sicher, das ich für die Stadt eine stabile Koalition bilden kann, wo die Kräfte in Richtung Weltoffenheit und Zukunftsorientierung gebündelt werden. Ich möchte Antworten auf Probleme in der Stadt finden, dass Innsbruck einen stabilen Halt finden kann.

Ich traue mir das zu, weil meine Art, wie ich mit den Leuten umgehe, gut ankommt. Es geht mir vor allem um die Frage, wohin wir Innsbruck entwickeln.

Innsbruck ist für mich eine europäische Stadt, eine Universitätsstadt mit riesigem Potenzial gescheider Leute aus der ganzen Welt. Innsbruck ist Kultur- und Sportstadt , hat sehr viel zu bieten.

Es ist toll zu erleben, wie es den Leuten hier taugt; natürlich muss man aber auch die Sorgen ernst nehmen. Es gibt so viel kreatives, positives Potenzial, das ich in einer stabilen Stadtregierung leben will.. Darum hoffe ich am 6. Mai auf Ihre/eure Stimme.

Schluss-Statements

Richten Sie einen letzten Appell an die Menschen bzw. Leser und Zuhörer ...

Georg Willi:

Angst habe ich nicht, weil wenn das passiert, dann ist das so. So funktioniert Demokratie. Dann haben wir eine Regierung mit blauem Vizebürgermeister; wer das haben will, der soll so wählen. 

Ich verfolge da ein anderes Konzept. Ich hätte lieber eine Vizebürgermeisterin mit viel Erfahrung, als einen Vizebürgermeister Rudi Federspiel.

Frage

Herr Willi, haben Sie Angst, dass Sie als stimmenstärkste Fraktion bei einer Bündelung der konservativen Kräfte bei der Regierungsbildung draußen vor der Tür bleiben?

Georg Willi:

Wir haben ein fertiges
Ordnungspapier und können gleich nach der Wahl beginnen.

Christine Oppitz-Plörer:

Wir haben Fristen einzuhalten. Der 24. Mai ist kein Wunsch sondern nach Stadtrecht vorzunehmen. Bei uns auf kommunaler Ebene wird ja durchgearbeitet, anders als beim Landtag. 

Ich schätze die Chancen sehr gut ein, wenn wir die Zeit nützen, die Programme der anderen zu lesen und schauen, wo man Gemeinsamkeiten finden kann. 

Ich hoffe, dass vor allem jene Fraktionen, die nicht in der Stichwahl sind, diese Zeit genützt haben und man sich rasch dann zu Verhandlungen zusammensetzt und einig wird.

Frage

Die konstituierende Sitzung des Gemeinderates findet am 24. Mai statt. Wie hoch schätzen Sie die Chancen ein, dass bis dahin schon eine Regierung feststeht?

Christine Oppitz-Plörer:

Die Stadt Innsbruck hat in den letzten Jahren fast 64 Millionen Euro investiert, die Innsbrucker Immobiliengesellschaft macht einen großen Teil davon aus.  Insgesamt liegen wir zwei Prozent unter den geplanten Kosten.

Ich weiß, dass jene Projekte, die über dem geplanten Budget liegen, in der Öffentlichkeit interessanter sind, aber man muss das sehen wie einen Hausbau: Bei einem Zimmer liege ich über den Kosten, bei einem anderen darunter.

Zum Haus der Musik: Die Abrechnung haben wir vor der Wahl bekanntgegeben. Die Kosten werden zwischen der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und der Republik Österreich aufgeteilt.

Mehr Beiträge laden
Duell um Innsbruck