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Chat Für Innsbruck

Fragestunde mit Christine Oppitz-Plörer zur Innsbruck-Wahl

Sie fragen, die Spitzenkandidaten für die Innsbrucker Gemeinderatswahl antworten: Am Mittwoch stellte sich Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (Für Innsbruck) den Fragen der TT-Leser. Sie hat von 10 bis 11 Uhr im TT.com-Chat die Fragen live beantwortet.

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Christine Oppitz-Plörer
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Chat beendet

Der Chat mit Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (FI) ist damit beendet. Wir bedanken uns für die rege Teilnahme!

Christine Oppitz-Plörer:

Mein Wahlziel ist die Stärkung meiner Fraktion Liste Für Innsbruck und die Erreichung der Bürgermeisterin-Stichwahl.

Frage

Wie sieht ihr erklärtes Wahlziel aus?

Christine Oppitz-Plörer:

Die Mobile Überwachungsgruppe (MÜG) leistet wichtige und unterstützende Aufgaben für die Sicherheitsbehörden im Bereich Lärmschutz, Überwachung von Parkanlagen/Spielplätzen und seit Mai letzten Jahres auch bei der Überwachung der 30er-Zonen in den Wohngebieten. 

Wir haben vor zwei Jahren eine sehr gut angenommene Außenstelle der MÜG im Westen der Stadt eingerichtet und personell erweitert. Wir wollen auch im Osten der Stadt eine Außenstelle umsetzen und den Personalstand erhöhen.

Frage

Ich habe einmal gehört, dass nur rund 50 Leute bei der MÜG arbeiten. Ich persönlich finde das für eine Stadt mit rund 130.000 Einwohnern sehr wenig. Was halten Sie davon?

Christine Oppitz-Plörer:

Es eint alle Parteien im Innsbrucker Gemeinderat, dass die kriminelle Szene am Bahnhof abzulehnen ist und die Polizei dementsprechende Handlungen setzen muss. Herr Bundesminister Kickl ist heute in Innsbruck und ich gehe davon aus, dass er sich persönlich ein Bild dieser Szene macht. Ich fordere nachdrücklich mindestens zusätzlich 200 PolizistInnen für die Stadt Innsbruck und setze darauf, dass Minister Kickl diese heute definitiv und endgültig zusagt. Nur mit mehr Präsenz auf den Straßen kann das Sicherheitsgefühl unserer Innsbruckerinnen und Innsbrucker gestärkt werden.

Frage

Frau Bürgermeisterin, wie wollen Sie künftig der kriminellen Szene am Bahnhof entgegentreten? Jedes Mal wenn ich am Bahnhof vorbeikomme, sehe ich zwar eine Polizeistation aber keine Polizei.

Christine Oppitz-Plörer:

Die Grassmayrkreuzung würde an der Oberfläche mehr Freiraum für FußgängerInnen und RadfahrerInnen bringen und den Durchzugsverkehr unter die Erde. Ich gehe davon aus, dass allein aufgrund der behördlichen Rahmenbedingungen ein solches Straßenbauprojekt viele Jahre an Planung in Anspruch nehmen würde.

Unser Schwerpunkt in Straßenbaumaßnahmen liegt in einer gemeinsamen Entwicklung mit AnrainerInnen und Wirtschaftsbetrieben der Pradler Straße. Dort kann nach Herausnahme der alten Straßenbahnschienen eine Gestaltung und Aufwertung des öffentlichen Raums vorgenommen werden.

Frage

Wird in den nächsten Jahren das Bauvorhaben „Grassmayr–Kreuzung“ in Angriff genommen?

Christine Oppitz-Plörer:

Am Standort Bienerstraße wurde ein städtisches Grundstück, welches zuvor sehr flächenverbrauchend für Fahrzeuge verwendet wurde dem sozialen Wohnbau zur Verfügung gestellt. Es ist wichtig, sich nicht anhand der Baustelle ein Bild von den künftigen Wohnungen zu machen: Baustellen sind meistens auch mit Ärger verbunden. 

Ich bitte einfach abzuwarten, bis die Wohnungen fertiggestellt sind. Speziell Richtung Westen (Messe und Bundesbahndirektion) gibt es sehr viel Freiraum und gute Ausblicke. Zudem entsteht Richtung Sill eine sehr große neue Parkanlage zwischen Pembaurbrücke und Pradler Brücke, die für die Bevölkerung im gesamten Gebiet Kohlstatt/Dreiheiligen neue Erholungsräume bringt.

Um ein gutes Zusammenleben im sozialen Bereich zu unterstützen, wird im Neubau Bienerstraße ein Sozialzentrum der Innsbrucker Sozialen Dienste eingerichtet werden, um Stadtteilarbeit und unterstützende Maßnahmen anbieten zu können.

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