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Fragestunde mit Franz X. Gruber zur Innsbruck-Wahl

Sie fragen, die Spitzenkandidaten für die Innsbrucker Gemeinderatswahl antworten: Am Dienstag stellte sich Franz X. Gruber (ÖVP) den Fragen der TT-Leser. Er hat von 10 bis 11 Uhr im TT.com-Chat die Fragen live beantwortet.

Hier die Nachlese: 

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Live am Ticker

Franz X. Gruber
Live

Chat beendet

Der Chat mit ÖVP-Spitzenkandidat Franz X. Gruber ist beendet. Wir bedanken uns für die rege Teilnahme!

Franz X. Gruber:

Wir wollen als Volkspartei die Nummer eins im Gemeinderat bleiben. Als Bürgermeisterkandidat möchte ich die Stichwahl erreichen. Wir bitten die Innsbruckerinnen und Innsbrucker um ihr Vertrauen.

Frage

Was sind Ihre Wahlziele?

Franz X. Gruber:

Am meisten mag ich die Innsbruckerinnen und Innsbrucker selber. Ich kann das vielleicht deshalb objektiver beurteilen, weil ich erst in meiner Studienzeit nach Innsbruck gekommen bin und die Stadt kennen und lieben gelernt habe. Wir Innsbrucker sind hart, aber herzlich. Wir sind traditionell und weltoffen zugleich und haben einen besonderen Charme. Innsbruck ist Innsbruck.

Dann schätze ich natürlich das enorme Angebot an Bildung, Sport, Freizeit und Kultur. 

Frage

Welche Dinge schätzen und mögen Sie persönlich in Innsbruck am meisten?

Franz X. Gruber:

Die Menschen wollen ehrliche Politiker, daher klar: Wenn das neue Hallenbad am Tivoli kommen sollte, werden wir ein anderes Bad schließen müssen. Hier wäre das Bad in der Höttinger Au "am leichtesten" zurückzubauen, denn in die anderen Bäder haben wir in den letzten Jahren Millionen investiert.

Innsbruck hat im Vergleich zu anderen Städten ein sehr großes Angebot an Hallenbädern. Ein Überangebot nützt weder den Nutzern, noch dem Steuerzahler. Innsbruck hat auch eine Größe, dass die Angebote in anderen Stadtteilen gut erreichbar sind. 

Für den Westen der Stadt - da hier auch eine Versorgung mit einem Bad und Sauna weiter notwendig ist - setze ich mich für eine Öffnung der USI-Sportanlage mit dem gesamten Angebot für Schwimmen und Sauna ein. Das wird uns gelingen, der Bund ist hier am Zug.

Frage

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass das Hallenbad und die Sauna in der Höttinger Au erhalten bleiben? Es ist ja der Neubau eines Schwimmbades für Sportschwimmer beim Tivoli im Gespräch, angeblich soll sich die Stadt beide Bäder nicht leisten können bzw. wollen.

Finden Sie es nicht wichtiger dieses Schwimmbad für die Bevölkerung (über 20.000) in diesem Einzugsbereich bis hinaus nach Hötting West, Mariahilf, St. Nikolaus usw. zu erhalten, als für verhältnismäßig wenige Sportschwimmer dieses Bad zu opfern?

Franz X. Gruber:

Die besten Bildungschancen, ein riesiges Sportangebot und auch im Kulturbereich ein für die Größe unserer Stadt attraktives Programm.

Besser werden müssen wir in der Partizipation und Unterstützung junger Initiativen. Die Jugend hat jede Chance verdient. Wir müssen sie aber auch zur Verantwortung motivieren und die Jugend muss sich auch selbst stärker einbringen, damit sie ihre Lebensplanung und auch die Zukunft unserer Stadt meistern kann.

Frage

Was bieten Sie der Jugend in Innsbruck?

Franz X. Gruber:

Das stimmt so nicht. Wir haben in der Opposition und in der Regierung unsere Position nicht verändert. Die großen Projekte der Stadt haben wir in beiden politischen Funktionen unterstützt, aber auch unsere unterschiedlichen Haltungen beibehalten: Die Parkraumbewirtschaftung von FI, Grün und Rot lehnen wir ab, bei manchen Verdichtungs-Projekten haben wir Nein gesagt und uns bei Themen wie zB. Wachzimmer Bahnhof durchgesetzt. 

Vieles haben wir gemeinsam gemacht, vieles unterscheidet uns. Diese Unterschiede gilt es herauszuarbeiten, damit die WählerInnen wählen können.

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