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Wintersport aktuell 2018/19

Aktuelle Nachrichten und Ergebnisse aus dem Wintersport

Meter, Punkte, Hundertstelsekunden - im Rennen um die Podestplätze entscheiden auch in der Saison 2018/19 wieder Kleinigkeiten. 

Mit unserem Wintersport-Blog seid ihr bei den wichtigsten Entscheidungen mit dabei.

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Sprint-Siege für Nilsson und Kläbo

Damen: 1. Stina Nilsson (SWE) 3:07,72 Minuten - 2. Maiken Caspersen Falla (NOR) +0,71 Sekunden - 3. Maja Dahlqvist (SWE) 2,14 - 4. Ida Ingemarsdotter (SWE) 3,13 - 5. Ingvild Flugstad Östberg (NOR) 5,09 - 6. Anamarija Lampic (SLO) 8,87
Weltcup-Gesamtwertung (nach 25 von 29 Bewerben): 1. Östberg 1.374 Punkte - 2. Natalia Neprjajewa (RUS) 1.327 - 3. Krista Parmakoski (FIN) 1.075. Weiter: 20. Teresa Stadlober (AUT) 332

Herren: 1. Johannes Hösflot Kläbo (NOR) 2:52,38 - 2. Emil Iversen (NOR) +0,10 - 3. Sindre Björnestad Skar (NOR) 0,28 - 4. Federico Pellegrino (ITA) 0,71 - 5. Martin Bergström (SWE) 1,97 - 6. Eirik Brandsdal (NOR) 2,18. Weiter (in Qualifikation out): 33. Bernhard Tritscher (AUT)
Weltcup-Gesamtwertung (nach 25 von 29 Bewerben): 1. Klaebo 1.381 - 2. Alexander Bolschunow (RUS) 1.279 - 3. Sjur Röthe (NOR) 802. Weiter: 77. Dominik Baldauf (AUT) 48 - 96. Max Hauke (AUT) 32

Hämmerle holte Cross-Weltcup

Alessandro Hämmerle entschied den Snowboard-Cross-Gesamtweltcup für sich . Dem 25-jährigen Vorarlberger reichte am Samstag beim Saisonfinale in Veysonnaz ein zweiter Platz, um in der Endabrechnung noch am Deutschen Martin Nörl vorbeizuziehen

Der Tagessieg in der Schweiz ging an den Spanier Lucas Eguibar.

Snowboard-Cross-Weltcup-Finale in Veysonnaz:

Herren: 1. Lucas Eguibar (ESP) - 2. Alessandro Hämmerle (AUT) - 3. Cameron Bolton (AUS) - 4. Omar Visintin (ITA). Weiter: 6. Julian Lüftner (AUT) - 13. Lukas Pachner (AUT) - 26. Hanno Douschan (AUT) - 29. Luca Hämmerle (AUT)
Weltcup-Endstand (nach 5 Bewerben): 1. A. Hämmerle 2.440 Punkte - 2. Visintin 2.035 - 3. Martin Nörl (GER) 1.970. Weiter: 11. Pachner 1.160 - 17. Douschan 970 - 24. Lüftner 726 - 30. L. Hämmerle 476,70 - 47. Sebastian Jud (AUT) 97,70 - 48. Jakob Dusek (AUT) 95,20 - 53. David Pickl (AUT) 49,80 - 60. Andreas Kroh (AUT) 36,10 - 66. Nathanael Mahler (AUT) 23,50 - 70. Marco Dornhofer (AUT) 18,40

Damen: 1. Eva Samkova (CZE) - 2. Chloe Trespeuch (FRA) - 3. Michela Moioli (ITA)
Weltcup-Endstand (nach 5 Bewerben): 1. Samkova 4.400 - 2. Lindsey Jacobellis (USA) 3.850 - 3. Moioli 2.650. Weiter: 31. Katharina Neussner (AUT) 180 - 34. Pia Zerkhold (AUT) 112

ÖSV-Damen-Staffel im geschlagenen Feld

Norwegen sicherte sich am Samstag bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Östersund Gold in der Damen-Staffel. Synnöve Solemdal, Ingrid Landmark Tandrevold, Tiril Eckhoff und die starke Schlussläuferin Marte Olsbu Röiseland siegten in einem turbulenten Rennen 24,3 Sekunden vor Gastgeber Schweden. Die Ukraine setzte sich im Kampf um Bronze knapp gegen Titelverteidiger Deutschland durch.

Österreichs Damen landeten nach 4 x 6 km als 16. im geschlagenen Feld. Startläuferin Lisa Hauser übergab nach zwei Nachladern als Zehnte, Julia Schwaiger musste stehend aber in die Strafrunde und fiel auf Rang 16 zurück. Beim letzten Wechsel von Christina Rieder auf Katharina Innerhofer war die ÖSV-Staffel 18., Innerhofer machte noch zwei Positionen gut.

Der Rückstand auf Sieger Norwegen betrug nach einer Strafrunde und insgesamt zwölf Nachladern am Ende 4:17,1 Minuten. Bei Hauser waren es noch 37 Sekunden gewesen. "37 Sekunden Rückstand sind zwar noch in Ordnung, aber eigentlich wollte ich es besser machen", erklärte die Tirolerin. Schwaiger sprach nach ihrer Strafrunde von der "nächsten Watschn. Aber das ist der Sport, da muss man wahrscheinlich durch."

Deutsche Seyfarth feierte zweiten Weltcupsieg

Juliane Seyfarth gewann am Samstag in Nischnij Tagil zum zweiten Mal ein Weltcup-Skispringen. Die 29-jährige Deutsche siegte mit 93,5 und 100 Metern und 7,1 Zählern Vorsprung auf Olympiasiegerin und Weltmeisterin Maren Lundby aus Norwegen. Lundby hat sich damit drei Bewerbe vor Schluss auch den Gesamt-Weltcupsieg gesichert. Dritte wurde die Norwegerin Anna Odine Ström.

Beste Österreicherin wurde Eva Pinkelnig als Fünfte, Chiara Hölzl landete auf Rang sieben. Damit konnten die beiden aktuell besten ÖSV-Springerinnen nicht ganz an die zuvor auf dieser Schanze gezeigten Leistungen anschließen. Pinkelnig war Trainingsbeste gewesen, Hölzl hatte die Qualifikation gewonnen. Die Vorarlbergerin Pinkelnig hat nun in der Gesamtwertung drei Bewerbe vor Schluss ihre Landsfrau Daniela Iraschko-Stolz überholt und ist Fünfte. Die Steirerin hat ihre Saison nach Lillehammer vorzeitig beendet.

Weltcup-Skispringen der Damen in Nischnij Tagil:
1. Juliane Seyfarth (GER) 252,6 (93,5/100)
2. Maren Lundby (NOR) 245,5 (90,5/92,5)
3. Anna Odine Ström (NOR) 233,9 (89/91,5)
4. Katharina Althaus (GER) 233,8 (88,5/93)
5. Eva Pinkelnig (AUT) 228,1 (90/90,5)
6. Lara Malsiner (ITA) 226,2 (88,5/92)
7. Chiara Hölzl (AUT) 224,4 (87/94,5)
Weiter: 12. Jacqueline Seifriedsberger (AUT) 220,1 (88/87)

Weltcup-Gesamtstand nach 21 von 24 Bewerben: 1. Lundby 1.693 Punkte - 2. Althaus 1.308 - 3. Seyfarth 1.171 - 4. Takanashi 1.053 - 5. Pinkelnig 740 - 6. Daniela Iraschko-Stolz (AUT) 701.
Weiter: 11. Hölzl 523 - 19. Seifriedsberger 244 - 44. Lisa Eder (AUT) 12

Tritscher scheiterte in Falun in der Quali

Der Salzburger Bernhard Tritscher ist am Samstag im Skating-Sprintrennen des Skilanglauf-Weltcups in Falun in der Qualifikation ausgeschieden. Der 30-Jährige landete an der 33. Stelle, 1,42 Sekunden fehlten ihm zum Aufstieg ins Viertelfinale der besten 30. 

Die Bestzeit ging auf das Konto des Weltmeisters Johannes Hösflot Kläbo aus Norwegen.

Raffl verlor mit Philadelphia 6:7 in Toronto

Eishockey-Profi Michael Raffl hat am Freitag (Ortszeit) in der NHL mit den Philadelphia Flyers eine 6:7-Niederlage bei den Toronto Maple Leafs erlitten. Die Gäste führten bereis 5:2, kassierten jedoch in der Folge fünf Treffer en suite. Der 30-jährige Kärntner war insgesamt 10:08 Minuten im Einsatz und stand gleich bei drei Gegentoren auf dem Eis.

Die zweite Niederlage in Serie war für die Flyers der nächste Rückschlag im Kampf um die Play-off-Teilnahme. "Philly" liegt nun bereits sieben Zähler hinter den achtplatzierten Columbus Blue Jackets, die einen wichtigen 3:0-Heimsieg über die nun punktegleichen Carolina Hurricanes feierten.

Sensation in der Verfolgung: Gold für Ukrainer Pidruschnij

Dimitri Pidruschnij sorgte bei der Biathlon-WM in Östersund für eine Sensation. Nach drei Fehlern des favorisierten Sprint-Weltmeisters Johannes Thingnes Bö beim letzten Schießen holte sich der Ukrainer 8,3 Sek. vor dem Norweger Gold in der Verfolgung. Bronze ging wie im Sprint an Quentin Fillon Maillet (FRA). Bester Österreicher wurde nach fehlerfreier Schussleistung Simon Eder als Zehnter.

Bö, der zuvor bereits Gold in der Mixed-Staffel und im Sprint geholt hatte, sah als klar Führender beim finalen Schießen wie der sichere Sieger aus. Aber der 25-Jährige leistete sich dort gleich drei Fahrkarten und konnte danach die 15 Sekunden Rückstand auf den von Platz vier gestarteten Pidruschnij nicht mehr aufholen. Der Ukrainer hatte davor nicht einmal einen Podestplatz im Weltcup geschafft.

"Ein Top-Ten-Platz ist super, mehr war einfach nicht möglich", sagte der als einziger Österreicher fehlerfrei gebliebene Eder nach dem Rennen. Der 15. des Sprints traf als einziger Athlet des gesamten Starterfeldes alle zwanzig Scheiben und verbesserte sich damit um fünf Ränge auf Platz zehn.

"Ab der dritten Runde habe ich mein eigenes Tempo laufen müssen. Für meinen Körper ist es nach längerer Krankheitspause vier Tage volle durchgegangen. Jetzt gilt es die nächsten Tage so gut es geht zu regenerieren, dann werde ich noch einmal richtig angreifen. Die Schießleistung war natürlich super, es hat bei dem einen oder anderen Schuss aber auch ein bisschen Glück gebraucht", ergänzte Eder.

Julian Eberhard (4 Fehler) und Felix Leitner (2) belegten die Ränge 19 bzw. 22. Dominik Landertinger, der fünfmal in die Strafrunde musste, fiel auf Rang 34 zurück. "Ich habe versucht, mit kontrolliertem Risiko nach vorne zu kommen. Zu Beginn habe ich auch wirklich gut ins Rennen gefunden, irgendwann habe ich aber gemerkt, ich stehe an", sagte Eberhard". "Alles in allem war es ein sehr schwieriges Rennen, aber ich fühle mich körperlich von Tag zu Tag besser." 

Am Montag ist bei der Biathlon-WM Ruhetag.

Verfolgungs-WM-Titel an Deutsche Herrmann

Die deutschen Biathletinnen haben am Sonntag in der 10-km-Verfolgung der Weltmeisterschaften in Östersund Gold und Bronze geholt. Denise Herrmann gewann bei schwierigen Bedingungen trotz zwei Fehlschüssen 31,4 Sek. vor der Norwegerin Tiril Eckhoff (2), Sprint-Siegerin im Duell um Silber gegen Laura Dahlmeier (1). Die Fünffach-Weltmeisterin von Hochiflzen 2017 schrieb im 13. WM-Rennen in Folge an.

Die beiden qualifizierten Österreicherinnen machten im Vergleich zu ihrer Ausgangsposition vom Sprint etwas an Boden gut. Katharina Innerhofer holte als 40. (5:12,1/6) noch einen Weltcup-Punkt, Julia Schwaiger wurde 47. (5:41,4/4).

Johaug auch im Weltcup top

Die Norwegerin Therese Johaug hat nach ihren drei WM-Triumphen in Seefeld auch das prestigeträchtige Weltcup-Klassikrennen über 30 km in Oslo dominiert. Die 30-Jährige siegte am Sonntag vor Heimpublikum eindreiviertel Minuten vor der Russin Natalia Neprjajewa und der Schwedin Ebba Andersson. 

Österreich war nach der krankheitsbedingten Absage von Teresa Stadlober am Holmenkollen nicht vertreten.

Iraschko-Stolz übernahm mit Sieg in Oslo Raw-Air-Führung

Eine Woche nach Ende der Heim-WM in Seefeld hat Skispringerin Daniela Iraschko-Stolz ihren dritten Weltcupsaisonsieg gefeiert. Die WM-Bronzemedaillengewinnerin triumphierte am Sonntag in Oslo im Großschanzenbewerb überlegen vor den Deutschen Juliane Seyfarth und Katharina Althaus. Ihre Teamkollegin Chiara Hölzl wurde Sechste.

Weltmeisterin und Weltcup-Seriensiegerin Maren Lundby kam vor Heimpublikum nicht über Rang fünf hinaus. Iraschko-Stolz setzte sich hingegen nach Sprüngen auf 120 und 121 Meter fast 15 Punkte vor Seyfarth durch. Mit ihrem 16. Erfolg auf Weltcup-Ebene übernahm die 35-Jährige auch die Führung in der Raw-Air-Wertung von Lundby. Fortgesetzt wird die Serie am Montag mit der Qualifikation in Lillehammer.

"Es ist echt mega, gerade am Holmenkollen. Es war heute so schwierig, aber ich bin so entschlossen skigesprungen, das taugt mir, wenn ich so mit Herz springe und ich mit total überwinde. Es läuft momentan einfach alles super, das ist schon ein Wahnsinn", sagte Iraschko-Stolz.

Die nach dem ersten Durchgang hinter Iraschko-Stolz noch zweitplatzierte Deutsche Ramona Straub fiel im Finale durch einen Sturz auf Rang sieben zurück. Eva Pinkelnig belegte Rang elf, Jacqueline Seifriedsberger landete an der 21. Stelle.

Skisprung-Weltcup in Oslo - Ergebnisse

1. Daniela Iraschko-Stolz (AUT) 209,0 Punkte (120 m /121 m)
2. Juliane Seyfarth (GER) 194,3 (114,5/121)
3. Katharina Althaus (GER) 193,3 (111,5/119,5)
4. Sara Takanashi (JPN) 192,1 (119,5/111,5)
5. Maren Lundby (NOR) 186,5 (119/109)
6. Chiara Hölzl 184,3 (120,5/108)
Weiter: 11. Eva Pinkelnig (AUT) 167,7 (115/104) - 21. Jacqueline Seifriedsberger (AUT) 127,8 (96,5/96,5)

Weltcupgesamtstand nach 18 von 24 Bewerben: 1. Lundby 1.413 Punkte - 2. Althaus 1.133 - 3. Takanashi 966. Weiter: 6. Iraschko-Stolz 601 - 8. Pinkelnig 575 - 13. Hölzl 438 - 20. Seifriedsberger 209.

Raw-Air-Wertung nach 2 von 6 Bewerben: 1. Iraschko-Stolz 321,3 Punkte - 2. Lundby 321,2 - 3. Althaus 319,4. Weiter: 8. Hölzl 287,2 - 10. Pinklenig 258,1 - 17. Seifriedsberger 238,7

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