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EM-Quali MKD - AUT

ÖFB-Team feierte in Nordmazedonien Auferstehung von den Chancentoten

Nach dem mühevollen 1:0-Erfolg über Slowenien musste die ÖFB-Elf auch gegen Nordmazedonien gewinnen. Ansonsten drohte der Quali-Zug Richtung EURO 2020 ohne die rot-weiß-roten Kicker abzufahren. Arnautovic und Co. ließen sich aber selbst von einem billigen Eigentor nicht aus der Bahn werfen und gewannen in Skopje 4:1.

Wie das Spiel lief, erfahrt ihr in der Ticker-Nachlese:

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Live am Ticker

Michael Pipal
Flagge von Mannschaft Nordmazedonien
1:4
Flagge von Mannschaft Österreich

Nordmazedonien

  • Hinteregger (18./Eigentor)

Österreich

  • Lazaro (39.)
  • Arnautovic (62./Elfm.)
  • Arnautovic (82.)
  • Bejtulai (86./Eigentor)
Ticker Beendet

Jetzt in chronologischer Reihenfolge lesen

Hurra, hurra, die Österreicher sind da!

Die Wäsch liegt schon bereit! Österreich läuft heute in Skopje in den weißen Auswärtstrikots auf.

Velodrome des Balkans

Ein paar Eindrücke von TT-Sport-Redakteur Tobias Waidhofer aus Skopje von der National Arena Todor Proeski:

Aufstellung Österreich

Teamchef Franco Foda streift der ÖFB-Elf heute den 3-4-3-Taktik-Anzug über.

Österreich: Lindner - Dragovic, Ilsanker, Hinteregger - Lainer, Schlager, Laimer, Ulmer - Lazaro, Sabitzer - Arnautovic

Aufstellung Nordmazedonien

Nordmazedonien: Dimitrievski - Ristovski, Bejtulai, Velkovski, Alioski - Nikolov, Bardhi, Ademi, Elmas - Pandev, Nestorovski

Alle Angaben wie immer ohne Gewähr

PS: Wer das beim ersten Mal fehlerfrei laut vorlesen kann, bekommt von uns ein Mitarbeitsplus.

Scouting-Tour?

Auch Wacker-Präsident Gerhard Stocker ist im Stadion. Ob er nach Spielern für die Schwarzgrünen sucht? Arnautovic zum FC Wacker? Man wird ja noch träumen dürfen ...

Die Hereinnahme von Ilsanker für den verletzten Alaba kommt bei den Fans semi-gut an ...

Apropos Alaba: Der fehlt heute verletzt. Wieder einmal, muss man sagen. Der Bayern-Verteidiger verpasste sieben der letzten 17 Teamspiele. Fünf davon gewann Österreich, die letzten beiden gingen allerdings verloren.

Gutes Omen? Schlechtes Omen? Man weiß es nicht ...

Geschichtsstunde

Nordmazedonien ist erst seit Februar offiziell unter diesem Namen bekannt. Langläufig sagte man davor - also auch noch zum Zeitpunkt der Quali-Auslosung - einfach Mazedonien.

Im internationalen Gebrauch wie zum Beispiel in der UNO wurde das Kürzel FYROM verwendet. Es stand für die englische Bezeichnung Former Yugoslav Republic of Macedonia, also: frühere Jugoslawische Teilrepublik Mazedonien.

Grund für das Namenswirrwarr war ein Streit mit dem südlichen Nachbarn Griechenland. Erst vor knapp einem Jahr wurde der durch das Abkommen von Prespa beigelegt: Mazedonien akzeptierte demzufolge den Namen Nordmazedonien und benannte sich offiziell um, auch FYROM ist Geschichte. Griechenland wiederum räumte gewichtige Steine auf dem Weg zum NATO-Beitritt und zur Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen aus dem Weg. Noch im Juni (18.) könnten die EU-Außenminister Grünes Licht für Letztere geben.

Bildungsauftrag erledigt!

Geschichtsstunde - Teil 2

Auch ORF-Anchorman Pariasek läutet zur Geschichtsstunde: Fragt Prohaska und Payer nach der berühmtesten Nordmazedonierin und hat plötzlich zwei Fragezeichen neben sich sitzen.

Bevor der Helge sein Handy zücken und Dr. Google befragen kann, löst Pariasek auf: Es ist Mutter Teresa.

O Captain! My Captain!

"Das ist eine große Ehre, aber es ist die gleiche Motivation, wie wenn ich die Schleife nicht tragen würde. Ich will immer 100 Prozent geben, probieren, meine Leistung zu bringen und die Mannschaft zum Sieg zu schießen."

Marko Arnautovic, der heute zum dritten Mal die ÖFB-Elf als Kapitän aufs Spielfeld führt.

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