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Nachgetreten 2019/20

Nachgetreten - Das Fußball-Magazin am Montag

In unserem Fußball-Magazin „Nachgetreten“ präsentieren wir euch alles Wissenswerte, die aktuellsten Transfergerüchte, aber auch kuriose Geschichten vom abgelaufenen Fußball-Wochenende. Viel Spaß!

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Frankreich erstmals seit 2014 ohne Matuidi

Blaise Matuidi steht Weltmeister Frankreich erstmals seit Herbst 2014 nicht zur Verfügung. Der Mittelfeldspieler von Juventus Turin müsse die abschließenden Partien in der EM-Qualifikation gegen die Republik Moldau und Albanien verletzungsbedingt auslassen, teilte der französische Verband (FFF) am Montag mit. Als Ersatz nominierte Teamchef Didier Deschamps Matteo Guendouzi von Arsenal.

Frankreich hat die Qualifikation für die Endrunde noch nicht sicher. In der Gruppe H steht die Mannschaft derzeit auf dem zweiten Platz hinter der Türkei, beide haben 19 Punkte. Auch der Dritte Island (15) kann sich noch direkt qualifizieren.

Happy Birthday!

Ex-Bayern- und -DFB-Kapitän Philipp Lahm feiert heute seinen 36. Geburtstag - wir gratulieren recht herzlich!

Muster-Schüler

Der Platzwart von Leicester City hat im Fach Rasenkunst mit Auszeichnung abgeschlossen. Beeindruckend!

Schleuderpreise

Die ersten Reaktionen zum neuen DFB-Trikot sind da:

Isst zwar Tennis, ...

... aber den wollen wir euch nicht vorenthalten:

Feuer und Flamme

Beim Club Estudiantes de La Plata ging es bei der Stadion-Eröffnung heiß her.

Keine Länderspielreise für Havertz

Kai Havertz kann die DFB-Elf auf dem Weg zum EURO-Ticket nicht unterstützen. Der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen fällt aufgrund eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel für die Partien gegen Weißrussland und Nordirland aus.

Der Deutschen neue Kleider

"Die Mannschaft" macht künftig im Zebra-Look die Fußballfelder Europas unsicher.

Beeindruckende Bilanz

Die US-Fußballerinnen verloren heuer nur eines ihrer 24 Spiele. 20 Siege und drei Remis führten Megan Rapinoe und Co. zum WM-Titel.

Streich: Thema erledigt

Ein Schleudertrauma blieb Fußballtrainer Christian Streich am Montag erspart. Der Coach des SC Freiburg wollte nach der Rempel-Attacke von David Abraham zwar nichts ausschließen. Aber im Prinzip ging es dem 54-Jährigen bestens.

"Ich bin ja auch stabil, ich dehn' ja immer. Also wenn mich einer umhaut, ist nicht gleich sicher, dass ich verletzt bin", sagte Streich.

Trotz des Body-Checks durch den Kapitän von Eintracht Frankfurt konnte Streich auch am Tag danach seine Übungen machen. Wie gut er in Form ist, hatte er schon unmittelbar nach dem 1:0-Sieg unter Beweis gestellt. Noch im Presseraum griff Streich im Sitzen nach seinem Bein - und streckte es bis zum Kopf. "Je älter du wirst, desto wichtiger ist, dass du beweglich bleibst", sagte er.

Gewiss dürfte Abraham "nicht den Trainer über den Haufen rennen", meinte Streich. Aber mit der Entschuldigung sei alles gut. "Der ist halt wild." Dass der Argentinier und SC-Profi Vincenzo Grifo nach anschließender Rudelbildung Rot gesehen hatten?

"Ich bin schon so lang auf dem Kickplatz, seit 40 Jahren, so ist Fußball halt auch." Grundsätzlich habe er ohnehin "keinen Bock auf das ganze Zeug", also das Theater rund um die hitzige Schlussphase. Konsequenzen wird es dennoch geben.

Nach den Roten Karten wird der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wie üblich bei Platzverweisen einen Strafantrag an das Sportgericht stellen. Und dann wird sich zeigen, wie lange Abraham und Grifo gesperrt werden. Möglicherweise wird in die Bewertung der DFB-Richter auch einfließen, dass sich die Beteiligten noch in den Katakomben des Schwarzwald-Stadions wieder vertrugen.

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