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Wintersport aktuell 2020

Aktuelle Nachrichten und Ergebnisse aus dem Wintersport

Meter, Punkte, Hundertstelsekunden - im Rennen um die Podestplätze entscheiden auch in der Saison 2019/20 wieder Kleinigkeiten.

Mit unserem Wintersport-Blog seid ihr bei den wichtigsten Entscheidungen mit dabei.

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Entscheidung über WM in spätestens zwei Wochen

Die Durchführung der Eishockey-A-WM in der Schweiz wird aufgrund der Coronavirus-Pandemie immer unwahrscheinlicher.

"Die Zeichen verdichten sich, dass das Turnier nicht stattfindet. Aber jetzt wäre es für eine definitive Absage noch zu früh", sagte Weltverbands-Chef Rene Fasel und ergänzte: "Ich gehe davon aus, dass wir bezüglich der WM spätestens in zwei Wochen Klarheit haben."

Das Turnier mit 16 Nationen, darunter auch das besonders betroffene Italien, ist eigentlich für den 8. bis 24. Mai in Zürich und Lausanne geplant. Für Dienstag hat der Weltverband IIHF eine Telefonkonferenz zu dem Thema angesetzt. Dabei werden auch die B-WM in Ljubljana mit Österreich (ab 27. April) und andere Turniere zur Sprache kommen.

Ackermann hängt Skier an den Nagel

Die deutsche Slalomfahrerin Christina Ackermann hat nach zwölf Jahren im Spitzensport ihre Karriere beendet. "Mein Körper und mein Kopf sind nicht mehr bereit, 100 Prozent zu geben", schrieb die Allgäuerin, die unter ihrem Mädchennamen Christina Geiger zwei Einzel-Podestplätze im Weltcup erreicht hatte, am Sonntag in den Sozialen Netzwerken.

Am Freitag hatte schon Fritz Dopfer und damit ein anderer erfahrener Techniker im Deutschen Skiverband (DSV) das Ende seiner Wettkampflaufbahn bekanntgegeben.

Schweden bricht Eishockey-Liga ab

Nach etlichen anderen Eishockey-Ligen hat man sich auch in Schweden entschlossen, den kompletten Spielbetrieb des Landes wegen der Coronavirus-Krise abzubrechen. Damit geht die Saison auch dort ohne Meisterschaftsentscheidung zu Ende. In der Topliga war mit dem Stürmer Konstantin Komarek bei den Malmö Redhawks auch ein Österreicher engagiert.

Auch Quebec-Weltcup gestrichen

Mit den Bewerben in Quebec fallen auch die letzten noch im Kalender verbliebenen Saisonrennen im Langlauf-Weltcup aus. Die Organisatoren in Kanada gaben am Freitag die Absage der dieses Wochenende geplant gewesenen Sprintbewerbe wegen der Reisebeschränkungen und der Gesundheitsrisiken in Folge der Coronavirus-Epidemie bekannt.

Bereits davor waren das eigentliche Weltcup-Finale (20. bis 22. März) im kanadischen Canmore und die davor vorgesehen gewesenen Sprints in Minneapolis (USA) gestrichen worden. Damit stand der Russe Alexander Bolschunow als Gesamtsieger fest. Die Damenwertung hatte sich vorzeitig die Norwegerin Therese Johaug gesichert. Die Salzburgerin Teresa Stadlober, die Quebec und Minneapolis ausgelassen hätte und erst nächste Woche nach Canmore gereist wäre, landete auf dem zehnten Endrang.   

ÖSV-Crosser reisen vorzeitig ab

Österreichs Team im Snowboard-Cross und Ski-Cross wird am Freitag die Heimreise vom Ski-Weltcup in Veysonnaz antreten. Dies ist eines Reaktion des ÖSV auf die vom Außenministerium ausgesprochene weltweite Reisewarnung wegen des Coronavirus.

Die Snowboarder bestreiten ihren Abschlussbewerb noch (ab 13.30 Uhr), die Ski Crosser jenen am Samstag nicht mehr.

"Die Gesundheit der Athleten und Betreuer steht für den ÖSV an oberster Stelle, daher ist uns eine rasche und reibungslose Rückkehr nach Österreich sehr wichtig", erklärte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel.

Seifriedsberger und Leyhe erlitten Kreuzbandrisse

Die Oberösterreicherin Jacqueline Seifriedsberger und der Deutsche Stephan Leyhe haben kurz vor dem wegen des am Donnerstag aufgrund der Coronavirus-Krise vorzeitig besiegelten Saisonendes Kreuzbandrisse erlitten. Seifriedsberger wurde nach ihrem Sturz am Dienstag in Lillehammer ebenso bereits operiert wie der am Mittwoch in Trondheim zu Fall gekommene Leyhe.

Beide werden mehrere Monate ausfallen. Für die ehemalige WM-Dritte Seifriedsberger ist die schwere Verletzung im linken Knie der zweite Kreuzbandriss nach jenem im rechten Bein im Jahr 2013.

Langlauf-Weltcupfinale in Kanada abgesagt

Das Weltcup-Finale im Skilanglauf fällt dem Coronavirus zum Opfer. Die für das übernächste Wochenende in Canmore (Kanada) geplanten Rennen wurden abgesagt. Weil Norwegen schon zuvor auch auf die Sprint-Bewerbe am Wochenende in Quebec verzichtet hatte, stehen der Russe Alexander Bolschunow und die Norwegerin Therese Johaug bereits als Gesamtsieger fest.

Europacup-Gesamtsieg an Fest

Über den Europacup haben sich gleich sieben österreichische Alpinskiläufer Weltcup-Fixplätze für die kommende Saison geholt, weil sie in den Spezialwertungen 2019/20 unter die Top 3 gekommen sind. Bei den Damen gewann Nadine Fest gleich sieben Rennen, die Kärntnerin holte sich die Europacup-Gesamtwertung vor ihrer Landsfrau Rosina Schneeberger.

Zudem gewann Fest die Abfahrts-, Super-G- sowie die Kombinationswertung. Schneeberger holte sich als Zweite der Abfahrtswertung ihr Weltcupticket, Elisa Mörzinger als Dritte im Riesentorlauf.

Bei den Herren wurden hinter dem Norweger Atle Lie McGrath in der Gesamtwertung Raphael Haaser Zweiter und Nicklas Köck Dritter. Haaser gewann die Super-G-Wertung, Köck wurde in der Abfahrtswertung Zweiter und im Super-G Dritter. Im Riesentorlauf gab es Rang drei durch Patrick Feurstein und in der Abfahrt Platz drei durch Daniel Hemetsberger.

Das Saisonfinale in Saalbach-Hinterglemm und auf der Reiteralm wurde wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt.

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