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Fußball 2019/20

Rund ums Leder: Mit dem Live-Blog von TT.com immer am Ball

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PSG-Trainer Tuchel erlitt Mittelfußknochenbruch

Paris Saint-Germains Trainer Thomas Tuchel hat sich wenige Tage vor dem Viertelfinalspiel der Fußball-Champions-League gegen Atalanta Bergamo am Fuß verletzt. Der 46-jährige Deutsche habe sich beim Sporttraining einen Mittelfußknochen gebrochen und den Knöchel verstaucht, gab der französische Meister am Freitag bekannt.

Indes hofft PSG weiter auf einen Einsatz von Stürmerstar Kylian Mbappe. Laut französischen Medien ist noch unklar, ob der 21-Jährige am Mittwoch in Lissabon gegen Atalanta zur Verfügung steht. Mbappe hatte am 24. Juli im französischen Cupfinale gegen AS Saint-Etienne durch ein brutales Foul eine Knöchelverletzung erlitten.

Ex-Milan-Coach Giampaolo neuer Torino-Trainer

Fußball-Trainer Marco Giampaolo hat zehn Monate nach seiner Beurlaubung beim AC Milan einen neuen Job in der italienischen Serie A gefunden. Der 53-Jährige wurde am Freitag als Coach von Torino präsentiert.

Die Turiner hatten die vergangene Saison nur auf dem 16. Platz abgeschlossen.

Sturm Graz verpflichtete Schweizer Verteidiger Wüthrich

Fußball-Bundesligist Sturm Graz hat sich am Freitag mit dem Schweizer Innenverteidiger Gregory Wüthrich verstärkt. Der 25-Jährige kommt vom australischen Erstligisten Perth Glory und erhielt einen Zweijahresvertrag. Mit den Young Boys Bern war Wüthrich 2017/18 unter Trainer Adi Hütter (15 Einsätze) und dann im Folgejahr (18 Einsätze) auch Schweizer Meister geworden.

Bei Sturm hatte nach den Abgängen von Anastasios Avlonitis und Isaac Donkor sowie der Ausmusterung von Ersatzkapitän Lukas Spendlhofer auf dieser Position Handlungsbedarf bestanden.

"Gregory ist das Puzzle-Stück in der Verteidigung, das uns noch gefehlt hat",

sagte Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker über den 1,92 m großen Wüthrich, der am Freitag bereits den Medizincheck absolviert hat. Er ist neben dem Slowenen Jon Gorenc-Stankovic (Huddersfield) und Sandro Ingolitsch (St. Pölten) bereits der dritte Neuzugang für die Sturm-Defensive.

"Ich freue mich riesig hier zu sein, ich habe mit dem Trainer und dem Geschäftsführer Sport sehr gute Gespräche geführt. Die tolle Fanszene ist darüber hinaus auch ein Grund, warum ich mich für Sturm entschieden habe",

meinte Neuzugang Wüthrich.

Admira statt WSG Tirol

Stefan Maierhofer geht ab kommender Saison für Bundesligist Admira auf Torejagd. Der 37-jährige Niederösterreicher wechselt ablösefrei von Liga-Konkurrent WSG Tirol in die Südstadt, wie der Club am Freitag bekanntgab. Sportdirektor Ernst Baumeister freute sich über "ein Mentalitäts-Monster" im Kader, der ehemalige ÖFB-Teamspieler will wegen Fußball-Chef Felix Magath unterschrieben haben.

"Unter ihm habe ich meine ersten Bundesliga-Spiele beim FC Bayern München absolviert. Mich hat das geplante Projekt, das mir Felix Magath detailliert vorgestellt und präsentiert hat, voll überzeugt",

erklärte der 2,02 m große Maierhofer. Magath ist bei der Admira als Fußball-Chef von Geldgeber Flyeralarm tätig. Der Mann, der aufgrund seiner Schleiferqualitäten auch den Beinamen "Quälix" bekam, sei eine große Persönlichkeit im Fußball.

"Da gibt es keine zwei Meinungen. Warum ich heute noch so fit bin, warum ich heute so auf meinen Körper achte, habe ich ihm zu verdanken",

sagte Maierhofer.

Im Spätherbst ihrer Karrieren spielen nun Maierhofer und Erwin "Jimmy" Hoffer (33) wieder für einen Verein. Bei Rapid bildeten sie einst ein erfolgreiches Stürmer-Duo und hatten am bisher letzten Meistertitel Rapids 2008 entscheidenden Anteil. "Das war in den letzten Jahren immer ein Traum von uns beiden. Seine Schnelligkeit ist ja noch da. Und ich bin jetzt auch nicht gerade unter zwei Meter geschrumpft."

Maierhofer, der am 16. August 38 Jahre jung wird, erhielt einen Kontrakt über ein Jahr plus Option und wird am Montag mit der Mannschaft ins Trainingslager in die Steiermark (Söchau) reisen. Vor Wattens spielte der "Major" beim Schweizer Zweitligisten FC Aarau und unter anderem noch bei Greuther Fürth, Wolverhampton, Bristol, Duisburg, Red Bull Salzburg, 1. FC Köln, Wr. Neustadt und Trencin.

Match in Schottland wegen Coronavirus-Infektionen verlegt

Kurz nach dem Saisonstart in der schottischen Liga ist ein Spiel zwischen Aberdeen und St. Johnstone verschoben worden, weil zwei Aberdeen-Profis positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Sechs weitere Spieler mussten sich daraufhin für 10 Tage in Quarantäne begeben. Das gab die Liga am Freitag bekannt.

Laut Berichten in britischen Medien hatten die Fußballer am vergangenen Wochenende gemeinsam eine Bar besucht und dort den empfohlenen Sicherheitsabstand vernachlässigt. Die Partie gegen St. Johnstone hätte am Samstag stattfinden sollen. Der Aberdeen-Vorsitzende Dave Cormack hatte bereits am Donnerstag eine vollständige Untersuchung angekündigt.

Man habe alle Spieler und Mitarbeiter noch einmal verschärft auf die wegen der Coronavirus-Pandemie geltenden Regeln und Protokolle hingewiesen.

"Und wir werden auch weiterhin alle darüber informieren und sie daran erinnern, was in der aktuellen Situation akzeptabel ist und was nicht",

sagte Cormack.

Seit vergangenen Mittwoch gelten in Aberdeen wieder verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Restaurants und Pubs in der Stadt müssen vom frühen Abend an ihre Türen wieder schließen. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon begründete den Schritt mit dem starken Anstieg von Fällen im Zusammenhang mit Gaststätten.

Standfest neuer Amstetten-Trainer

Zweitligist SKU Amstetten hat den langjährigen Bundesliga-Profi Joachim Standfest als neuen Cheftrainer verpflichtet. Standfest folgt Jochen Fallmann nach, der als Co-Trainer zur Wiener Austria unter Peter Stöger wechselte. Der 40-jährige Steirer war zuvor als Trainer der Sturm Graz Amateure sowie zuletzt als Co-Trainer der Admira tätig.

Bayern zum Bundesliga-Auftakt gegen Schalke

Der deutsche Meister Bayern München bestreitet sein erstes Spiel der Bundesligasaison 2020/21 gegen Schalke 04. Ob die Partie allerdings auch das Eröffnungsspiel der neuen Saison ist, hängt vom Abschneiden der Bayern in der Champions League ab.

Sollten die Münchner das CL-Finale am 23. August erreichen, würden sie nicht bereits am 18. September mit dem Freitagspiel in die neue Saison starten, sondern am folgenden Montag, hieß es in einer Mitteilung der Deutschen Fußball-Liga zum Spielplan. In diesem Fall würde die Saison am 18. September mit der Freitag-Begegnung zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach beginnen.

Michorl bleibt beim LASK: Will "einen Titel holen"

Peter Michorl hat seinen Vertrag beim LASK überraschend vorzeitig bis 2024 verlängert. Der 25-jährige Mittelfeldspieler hatte zuletzt mit einem Auslandswechsel kokettiert, will nun aber mit den Linzern auf Titeljagd gehen.

"Der LASK ist nach all den Jahren eine echte Herzensangelegenheit geworden, ein Titel für Schwarz-Weiß wäre die Krönung",

erklärte Michorl in einer Club-Aussendung.

Der Wiener wechselte 2014 von der Austria zum damals zweitklassigen LASK. Er machte den Aufstieg der Linzer von der zweiten Liga bis ins Europa-League-Achtelfinale in diesem Frühjahr als prägender Stammspieler mit.

"Er ist ein echtes Urgestein beim LASK und verkörpert unsere DNA perfekt. Mit der neuerlichen Verlängerung bis 2024 beweist er echte Vereinstreue",

erklärte Vize-Präsident Jürgen Werner.

Michorls "hohe Qualität bei ruhenden Bällen und sein brandgefährlicher linker Fuß" würden den Linzern in den nächsten Jahren noch viel Freude bereiten, meinte Werner weiter, während Michorl erklärte:

"Meine Geschichte beim LASK ist noch nicht zu Ende erzählt."

Rapid-Trainingslager abgebrochen

Nach einem positiven Coronavirus-Test bei Rapid Wien müssen alle Spieler in Quarantäne. Das Trainingslager in Bad Tatzmannsdorf wurde vorzeitig abgebrochen.

Ex-Wacker-Kicker Taferner zum WAC

Der Wolfsberger AC hat sich mit Matthäus Taferner verstärkt. Der Nachwuchs-Teamspieler wechselt von Dynamo Dresden zum WAC und erhält beim Europa-League-Starter einen Dreijahresvertrag, wie dieser am Donnerstag bekannt gab. Taferner kam in der abgelaufenen Saison auf vier Einsätze in der 2. deutschen Liga, ehe er von den Dresdnern im Frühjahr an Wacker Innsbruck verliehen wurde.

Von Wacker war der 19-jährige Mittelfeldspieler im Sommer des Vorjahres nach Deutschland gewechselt. Dynamo erteilte dem gebürtigen Kärntner nach dem Abstieg in die 3. Liga nun die Freigabe, über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart. An Taferner war dem Vernehmen nach auch Hartberg interessiert.

"Matthäus ist sicherlich eine der heißesten Aktien am Markt, wenn es junge, talentierte Österreicher geht",

betonte WAC-Trainer Ferdinand Feldhofer.

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