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TV-Tipps der TT.com-Redaktion

Das Fest im Fernsehen

Ho-ho-holt die Fernbedienung raus!

📺🎄🎁 Weihnachtszeit ist Familienzeit. Das schließt den ein oder anderen guten Film aber nicht aus, schließlich ist das TV-Programm reich an filmischen Geschenken. Und während der eine sich spontan durchzappt, hält manch anderer an Ritualen und Traditionen fest.

Das ist auch bei den TT.com-Redakteuren nicht anders. Darum haben wir unsere weihnachtlichen Favoriten und Must-Sees zusammengetragen und wollen diese natürlich mit unseren Lesern teilen. Viel Spaß! 😊

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Christoph Rauth:

💥 Nichts geht ohne Kult-Kracher

Weihnachtszeit ist Filmzeit – das gehört einfach zusammen. Das Schwierigste daran: Den Überblick vor lauter Überangebot im TV zu behalten. Auf jeden Fall dürfen für mich neben dem Christbaum vier Kult-Kracher in der Glotze nicht fehlen.

Kevin! Ob allein zu Haus oder allein in New York. Kevin geht immer und auch bei der 35. Wiederholung kann ich immer noch über die gleichen Szenen lachen.

Weiters auf der Xmas-Watchlist: Santa Clause – Eine schöne Bescherung mit „Hör mal, wer da hämmert“-Star Tim Allen. Zwar ein klassischer Disney-Weihnachtskitschfilm, aber das muss zumindest einmal im Jahr auch sein. Auf Teil 2 und 3 kann ich dagegen aber gerne verzichten.

Der Fixpunkt am Heiligen Abend – und sei es auf DVD: Single Bells. Beste Austro-Unterhaltung über Joe, Luiserl, Sissi und die Omama und den ganz normalen Familienwahnsinn zu Weihnachten. O du fröhliche!   

Michael Pipal:

🎄 Trash, Trash, Trash

Christmas with a View ist einer jener Netflix-Filme, für die das Genre „Schmonzette“ erfunden wurde. Wer beim Filmschauen seine Gehirnzellen entspannen, oder nebenbei irgendetwas anderes machen will (z.B. Christbaum schmücken, Geschenke einpacken, Kekse ausstechen o.Ä.), der ist hier genau richtig.

Zur Handlung: Ein Star-Fernsehkoch schlägt seine Zelte in einem Skiresort auf und entwickelt romantische Gefühle für die Restaurantchefin. (Total unaufregende) Geheimnisse und ein verschlagener Investor stehen der Romanze aber immer wieder im Weg. Wie das wohl ausgeht?

Fazit: Man will nach zehn Minuten nicht mehr hinsehen, kann aber auch nicht wegschalten. Fans von Rosamunde Pilcher und Inga Lindström kommen definitiv auf ihre Kosten.

Monika Schramm:

📼 Für Nostalgiker

Wenn Michel in der Suppenschüssel steckt und sein Vater ihn wieder mal in den Schuppen schickt – dann fängt Weihnachten richtig an. Zu sehen ist der Astrid-Lindgren-Klassiker heuer am Heiligen Abend um 10.30 Uhr Uhr auf ORF 1.

Weit zurück in die Zeit geht es bei der Feuerzangenbowle (ARD, 20.15 Uhr). Die Streiche, die der „Pfeiffer mit drei f“ (Heinz Rühmann) und seine Mitschüler ihren schrulligen Lehrern spielen, sind auch 86 Jahre nach der Premier amüsant. Ein Weihnachten ohne Ist das Leben nicht schön? (Servus TV, 22.25 Uhr) ist kein Weihnachten. Wenn das Glöckchen klingelt, Engel Clarence seine Flügel bekommt und George (James Stewart) seine Familie im Arm hält, kullern die Glückstränchen jedes Mal.

Ebenezer Scrooge und seine Geister der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind untrennbar mit Weihnachten verbunden. Charles Dickens’ Weihnachtsgeschichte wurde schon oft verfilmt, heuer zeigt 3sat die meisterhafte Version von 1984 (25.12., 20.10 Uhr).

Zum Abschluss des nostalgischen Weihnachts-Fernseh-Festes darf dann Bridget Jones ihren Mr. Darcy im verschneiten London innig küssen. Die beiden ersten Teil gibt’s am Stefanietag ab 20.15 Uhr auf ZDFneo.

Tamara Stocker:

🎅🏼 Endlich wieder Kind sein

Weihnachten im Erwachsenenalter ist ... nun ja, vor allem stressig. Und teuer. Als Kind hat man da noch, wie sagt man ... ja, sein Leben gechillt. Umso schöner, wenn man sich mit entsprechendem TV-Programm in diese unbeschwerten Zeiten zurück flüchten kann. Darum geht bei mir in der Weihnachtszeit nichts ohne Zeichentrick.

Mein treuester Begleiter ist da seit 20 Jahren DIE Kinderserie schlechthin: Weihnachtsmann & Co KG. Super RTL katapultiert den Weihnachtsmann, seine drei helfenden Elfen Trixi, Jordi und Gilfi sowie Widersacher Grantlbart jährlich zurück ins TV. Das ist Nostalgie pur. Mit sieben Folgen am Stück an Heiligabend (ab 14.40 Uhr) stimme ich mich jedes Jahr wieder auf die Bescherung ein. Wobei ich ja zugeben muss: Je älter ich werde, desto mehr erwacht der Grantlbart in mir.

Nie zu alt bin ich jedenfalls auch für Disneyfilme. Und rund um Weihnachten hat man da ja im TV mehr Auswahl als ich das ganze Jahr über auf Tinder – jedenfalls ist sie qualitativ hochwertiger: Das Dschungelbuch-Duo Balu und Mogli, Mulan und Die Schöne und das Biest tänzeln heuer mitunter über den Bildschirm. Was will Kind da noch mehr? Erwachsen kann ich das restliche Jahr auch noch sein.

Anja Larch:

🦄 Zu Weihnachten das Wunderbare

Eine Sache war für mich als Kind am 24. Dezember immer furchtbar traurig: Dass das Wohnzimmer bis zum Erklingen des Glöckchens verschlossen blieb, und dort der einzige Fernseher im Haus stand. Denn Das letzte Einhorn lief nur an diesem einen Tag im Jahr. Und ich war schon von der Vorschau hin und weg. 

Die Geschichte des wunderschönen weißen Tieres, das sich aufmacht, um seine verschwundenen Artgenossen zu finden, faszinierte mich ab da, wo wir endlich einen Videorekorder hatten, dann umso mehr – bis heute. Die schwermütige Hauptfigur zieht einen sofort in ihren Bann, der Zauberwald voller Fabelwesen lässt einen in eine Märchenwelt eintauchen, die sich zu Weihnachten echt anfühlt.

Der Soundtrack („The last unicorn“) ist zum Heulen schön und so auch die Botschaft, die der 80er-Jahre-Anime-Klassiker übermittelt: Dass man zusammen mit Freunden (auf seinem Weg wird das Einhorn schließlich von einer Räuberbraut und einem Zauberlehrling begleitet) alles schaffen kann. Und mit ihrer Hilfe auch das Wunderbare, vom Aussterben Bedrohte, in der Welt bewahrt wird.

Rein ins Einhorn-Abenteuer geht es dieses Jahr am 24.12. um 12.15 Uhr und am 25.12. nochmal um 10.10 Uhr auf ATV.

Klara Hürlimann:

❤️ Was fürs Herz

Genau so wenig wie an Kalorien darf bei mir zu Weihnachten an Liebe gespart werden. Wenn sich in Tatsächlich … Liebe Paare, Freunde und Familien am Flughafen in die Arme fallen, Hugh Grant als Prime Minister durch seine Villa tänzelt und Keira Knightley an der Türschwelle eine herzzerreißende Liebeserklärung bekommt, ist die Welt in Ordnung.

Ähnliche Zutaten – bekannte Hollywood-Gesichter und ein romantisches Happy End unter dem Weihnachtsbaum – vereint Liebe braucht keine Ferien.

Und wo der Mistelzweig jetzt noch schief hängt, da hilft nur noch Die Familie Stone, die sich mit Händen und Füßen gegen die neue Schwiegertochter Sarah Jessica Parker wehrt.

Weniger Hollywood, mehr Märchen: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel – das wird nie alt.

Matthias Sauermann:

🦌 Einsam zweisam unter Rentieren

Wenn die Straßen funkeln, einen Rentiere anlachen und es wieder schneit, dann steht Weihnachten bevor. Das Fest der Liebe. Aber was, wenn es da niemanden gibt? In dieser Situation befindet sich Johanne in der Netflix-Serie Weihnachten zuhause.

30, Single, und eigentlich zufrieden. Aber dann doch wieder nicht, wenn die ganze Welt um sie herum nur noch für Pärchen gemacht zu sein scheint – und es sogar Handschuhe nur in der Zweiervariante gibt.

Als dann auch noch die Familie Druck macht, ist die Toleranzgrenze erreicht – und Johanne erfindet in der Not einen Freund. Den sie zu Weihnachten mitnehmen will. Panik macht sich breit. Aber es hilft nichts: Die Suche beginnt, denn in 24 Tagen muss sie vergeben sein.

Klingt kitschig, ist es auch. Die sechsteilige norwegische Serie kommt dennoch charmant daher und vermittelt eine wichtige Botschaft: Die Menschen zu schätzen, die man hat – und vielleicht verbirgt sich der Rest ja längst vor der eigenen Nase.

Günter Almberger:

In der Kürze liegt die Würze

  • Stirb langsam in allen Teilen
  • Watts (Sportclips auf Eurosport in Dauerschleife)
  • Darts
  • Premier League

Weihnachten ist gerettet 😉

Sabrina Pipal:

👨‍👩‍👧‍👦 Weihnachten mit der lieben Familie

Wer „Meine Braut, ihr Vater und ich" mag, der wird die Netflix-Serie Merry Happy Whatever lieben. Hollywood-Star Dennis Quaid übernimmt den Part des mürrischen, verwitweten Patriarchen, der die Familie zu Weihnachten um sich versammelt. Flankiert wird er u.a. von den Sitcom-erprobten Bridgit Mendler, Ashley Tisdale und Brent Morin. So ziemlich alle Klischees in Sachen Liebe, Religion und Feiertage werden charmant bedient. Lacher unter dem Christbaum sind so garantiert.

Apropos Christbaum: Wenn die Mitzerl mit dem Joe in den Wald geht, um eine schiache Fichte zu pfladern, dann kann man sich sicher sein, dass Weihnachten bald vor der Tür steht. So wie die Tante Kati und die Oma Lilibet bei der armen Luise. Was wäre das Fest der Liebe ohne Single Bells und O Palmenbaum? Die beiden Klassiker gewähren einen Einblick in das nicht immer heile Familienleben. Da geht es einem selbst doch gleich viel besser ...

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