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Live-Blog zu Coronavirus

Impfpflicht wohl ab 14 Jahren, weltweit Sorge wegen Omikron-Variante

🔎 Die wichtigsten Meldungen auf einen Blick:

⚠️ Gut zu wissen: Österreich im 4. Lockdown, das gilt jetzt

⚠️ Gut zu wissen: Wo und wann man sich in Tirol jetzt impfen lassen kann

⚠️ Gut zu wissen: Erste, zweite und dritte Impfung – was gilt für wen?

⚠️ Gut zu wissen: Urlaub, Zweitwohnsitz, Tagesausflug – was ist im Lockdown erlaubt?

⚠️ Gut zu wissen: Das ist über die neue Corona-Variante „Omikron“ bekannt

▶️ Aktuelle Studie: Alle Vakzine wirken bei "drittem Stich"

▶️ Zahl der aktiven Corona-Fälle in Tirol rückläufig, neun Todesfälle

▶️ 69 Corona-Patienten auf Tiroler Intensivstationen

▶️ 80 Prozent der Patienten auf Tirols Intensivstationen nicht geimpft

▶️ Weiterer Gipfel zur Impfpflicht, Altersschwelle wohl bei 14 Jahren

▶️ 6738 Neuinfektionen in Österreich, 643 Personen auf Intensivstationen

▶️ Schweiz verlangt bei Einreise Test auch von Geimpften, Tirol fällt unter Ausnahme

▶️ Handelsverband beklagt Lockdown-Verlust von 2,7 Mrd. Euro

▶️ „Keine Hilfen, sondern arbeiten“: Tiroler Hoteliers und Wirte fordern Öffnung

▶️ Tiroler NEOS fordern Fahrplan bei Totimpfstoff und Medikamenten


📊 ZAHLEN FÜR TIROL

Mit Stand Freitag, 8.30 Uhr, gibt es in Tirol 12.407 aktive Corona-Fälle. Insgesamt gelten 97.062 Personen als wieder genesen. 745 Personen sind in Tirol an oder mit Covid-19 gestorben.

Am Freitag waren in Tirols Spitälern 279 Corona-Patienten in Behandlung. Davon wurden 69 auf Intensivstationen betreut.

📊 Geimpfte, Neuinfektionen, Ampel: Grafiken und Zahlen für Österreich

📞 Die wichtigsten Telefonnummern und Links in der Corona-Krise

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🧫 Omikron: Zwölf Fälle in Frankreich nachgewiesen

Auch in Frankreich steigt die Zahl der Infektionsfälle mit der neuen Omikron-Variante des Coronavirus.

▶️ Wie die nationale Gesundheitsbehörde mitteilte, wurden bis Freitagabend zwölf Fälle bestätigt. Betroffen sind demnach mehrere Regionen auf dem Festland sowie das französische Überseegebiet La Réunion. Nach La Réunion waren am Donnerstag drei erste Fälle der neuen Variante auf dem Festland diagnostiziert worden. In allen Fällen handelte es sich um Reiserückkehrer aus Afrika.

▶️ Die Omikron-Variante war im November in Botswana und Südafrika festgestellt worden. Südafrika hatte die Entdeckung am 25. November bekanntgegeben. Inzwischen ist die Virusvariante in rund 30 Ländern auf allen Kontinenten festgestellt worden.

▶️ Die neue Variante schürt weltweit Sorgen, allerdings ist es laut Experten noch zu früh, um sagen zu können, welche Auswirkungen sie auf die Pandemie haben wird. Wegen der vielen Mutationen wird befürchtet, dass die Omikron-Variante leichter übertragbar und resistenter gegen Impfungen sein könnte. Dies muss sich aber erst noch bestätigen.

▶️ In den vergangenen Tagen waren die Covid-Zahlen in Frankreich deutlich angestiegen. Am Freitag wurden knapp 50.000 Infektionen innerhalb von 24 Stunden registriert. Die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern ist auf mehr als 11.000 gestiegen. Mehrere Krankenhäuser setzten ihre Notfallpläne wieder in Kraft. Sie ermöglichen es, weniger dringende Operationen und Urlaubstage des Personals zu verschieben.

🦛 Zwei Nilpferde in belgischem Zoo positiv getestet

Zwei Nilpferde in einem belgischen Zoo haben sich auf bisher unbekannte Weise mit dem Coronavirus infiziert.

▶️ Das 14-jährige Nilpferd-Weibchen Imani und ihre 41 Jahre alte Mutter Hermien seien positiv getestet worden, teilte der Antwerpener Zoo am Freitag mit. Das Nilpferdhaus wurde daraufhin für die Öffentlichkeit geschlossen, ihre Pfleger müssen sich isolieren.

▶️ Der Antwerpener Zoo hatte seine Tiere im letzten Jahr getestet und keine Fälle von Coronaviren gefunden. Nun hätten die Tiere begonnen "Rotz auszuscheiden, den ich vorsorglich auf Bakterien untersucht habe", sagte der zuständige Tierarzt Francis Vercammen.

"Angesichts der aktuellen Ereignisse habe ich zusätzlich beschlossen, die Proben auch auf Covid-19 zu testen, was zu diesem überraschenden Ergebnis führte."

▶️ Es ist nicht bekannt, wie die Flusspferde mit dem Virus in Berührung gekommen sind. Ihre Pfleger hatten keine Symptome.

▶️ Es sind nicht die ersten Fälle positiv getesteter Zootiere seit Beginn der Pandemie. Aber "weltweit wurde dieses Virus bisher vor allem bei Menschenaffen und Katzen festgestellt", sagte Vercammen. "Soweit ich weiß, ist dies die erste bekannte Infektion bei dieser Tierart." Er gehe aber nicht davon aus, dass für Hermien und Imani Gefahr bestehe.

💬 IWF-Chefin: Werden wohl wegen Omikron-Variante Prognosen senken

Der Internationale Währungsfonds (IWF) dürfte seiner Chefin Kristalina Georgiewa zufolge wegen der Corona-Variante Omikron seine globalen Wachstumsprognosen senken.

"Eine neue Variante, die sich sehr schnell verbreiten könnte, kann das Vertrauen beeinträchtigen",

sagt sie auf der Konferenz "Reuters Next".

"In diesem Sinne werden wir wahrscheinlich einige Herabstufungen unserer Oktober-Prognosen für das globale Wachstum erleben."

📽️ Video | Virologe über Omikron: „Fast unvermeidlich, dass man sich ansteckt“

„Wenn Sie nicht geimpft sind und nicht in einer Höhle leben, gibt es eine Gewissheit: Sie werden die Krankheit bekommen“, so der belgische Virologe van Ranst.

📈 AstraZeneca erwägt wohl Börsengang der Impfstoffsparte

Der Pharmakonzern AstraZeneca denkt Insidern zufolge über einen Börsengang seiner neuen Sparte rund um Impfstoffe und Immuntherapien nach.

Das Management ist in einer frühen Phase, die beste Aufstellung der Sparte auszuloten, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitagabend unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen schrieb. Neben anderen Optionen sei mit externen Beratern auch über einen Gang an die Börse gesprochen worden, um mehr Wert für die Aktionäre zu schaffen. Konzernchef Pascal Soriot steht wegen der im Vergleich zur Konkurrenz trägen Kursentwicklung schon länger unter Druck von Investoren.

AstraZeneca hatte zuletzt die Schaffung der Sparte für Impfstoffe und Antikörper-Therapien angekündigt. Im November hatte das britisch-schwedische Unternehmen auch bekannt gegeben, seinen Corona-Impfstoff nicht länger zum Selbstkostenpreis abgeben zu wollen. Es seien mehrere gewinnorientierte Vereinbarungen für 2022 unterzeichnet worden, hatte es geheißen. So erzielen etwa die Wettbewerber Pfizer/Biontech sowie Moderna mit ihren Vakzinen hohe Gewinne.

📽️ Video | Frankreich: Arzt muss sich wegen Malariamittel-Empfehlung verantworten

Einem in Marseille ansässigen Spezialisten für Infektionskrankheiten wird vorgeworfen, gegen den ärztlichen Ehrenkodex verstoßen zu haben. In seiner Heimatstadt wird er von Gegnern der Corona-Maßnahmen als Volksheld gefeiert, andere werfen ihm Verbreitung von Falschinformationen vor.

⚫️ Fast 75.000 Corona-Tote im Oktober in Russland

In Russland sind im Oktober nach offiziellen Angaben fast 75.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

In den meisten Fällen gelte das Virus als Haupttodesursache, teilte das Statistikamt Rosstat am Freitagabend in Moskau mit. Die Corona-Statistik der Regierung weist nach Angaben der Staatsagentur Tass dagegen nur halb so viele Todesfälle für den Monat aus.

Die Diskrepanz wird nach Tass-Angaben damit erklärt, dass hierbei nur Fälle erfasst würden, bei denen Corona die Haupttodesursache gewesen sei und eine Bestätigung für eine Infektion schnell vorgelegen habe. In Russland breitet sich die deutlich ansteckendere Delta-Variante des Virus aus. Die Impfquote ist verhältnismäßig niedrig: Erst rund 43 Prozent der 146 Millionen Einwohner sind vollständig geimpft. Das Land verfügt über mehrere eigene Vakzine.

📈 Omikron: Corona-Neuinfektionen in Südafrika steigen rapide an

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Südafrika steigt rapide an.

▶️ Am Freitag meldete das Nationale Institut für übertragbare Krankheiten (NICD) 16.055 Neuinfektionen innerhalb eines Tages bei 65.990 durchgeführten Tests. Vor genau einer Woche lag in dem Land mit rund 59 Millionen Einwohnern die Zahl der Neuinfektionen bei 2828, nachdem 30.904 Tests durchgeführt wurden.

▶️ 72 Prozent der neuen Fälle sind nach NICD-Angaben in der bevölkerungsreichsten Provinz Gauteng, zu der auch die Metropole Johannesburg gehört, aufgetreten. Südafrika hatte vergangene Woche als eines der ersten Länder weltweit die neue Coronavirus-Variante Omikron gemeldet. Die Weltgesundheitsorganisation hatte daraufhin die Variante (B.1.1.529) als "besorgniserregend" eingestuft.

📯 Belgien beschließt erneut strengere Corona-Regeln

Belgien hat erneut verschärfte Corona-Regeln verkündet. Von kommender Woche an gelten strengere Regeln für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, die Schulen sollen früher und teilweise länger in die Winterferien gehen und es wird empfohlen, auch private Treffen so weit wie möglich einzuschränken, wie Premierminister Alexander De Croo am Freitag mitteilte. Konkret sollen auch Veranstaltungen mit mehr als 200 Menschen in Innenräumen verboten werden.

▶️ Für andere Events gelten weiterhin Hygieneregeln, diese sollten von den lokalen Behörden verstärkt kontrolliert werden.

▶️ Für Menschen, die nach Belgien einreisen wollen, ändert sich zunächst - bis auf die neuen Beschränkungen in Belgien selbst - nichts. Wer geimpft ist, muss nicht in Quarantäne und braucht keinen frischen Corona-Test und kann einreisen.

▶️ Zuletzt infizierten sich in dem Land mit 11,5 Millionen Einwohnern so viele Menschen täglich wie nie zuvor in der Pandemie. Im Schnitt waren es fast 18.000 Menschen. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen ist stark gestiegen.

⛔️ Omikron: Irland schließt Nachtclubs und verschärft Regeln

Die Bewohner Irlands müssen sich wegen hoher Corona- Fallzahlen und der neuen Omikron-Variante wieder auf schärfere Corona-Maßnahmen einstellen.

▶️ Clubs müssten ab dem 7. Dezember für zunächst einen Monat wieder schließen und Theater oder Kinos dürften nur die Hälfte ihrer Kapazitäten besetzen, kündigte der irische Premierminister Micheál Martin am Freitag in Dublin an.

▶️ Das Risiko, ohne schärfere Maßnahmen in die Weihnachtszeit zu gehen, sei "einfach zu hoch", sagte der Regierungschef nach Angaben des irischen Senders RTÉ. Er habe die Vorschläge seiner wissenschaftlichen Berater akzeptiert.

▶️ Für private Treffen zuhause gibt es erneut Kontaktbeschränkungen: So dürfen sich maximal Angehörige von vier Haushalten treffen. Restaurants und Pubs müssten weiterhin um Mitternacht schließen, aber außerdem strikte Abstandsregeln befolgen. Für Fitnessstudios und die Gastronomie sind Immunitätsnachweise notwendig.

▶️ Die Inzidenz, die Irland nur für einen Zwei-Wochen-Zeitraum ausweist, lag zuletzt bei 1317 (Stand: 29. November). Auch die Zahl der Corona-Todesfälle stieg in dem Land mit rund fünf Millionen Einwohnern zuletzt deutlich an.

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