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Live-Blog zu Coronavirus

Insgesamt 13 Tote in Tirol, 1948 Infizierte, 270 Genesene

⚠️ Die Coronavirus-Krise hat ganz speziell in Tirol, aber auch im restlichen Österreich, weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Folge.

Für ganz Österreich gilt bis Ostermontag (13. April) eine „Ausgangsbeschränkung".

⛔️ Alle 279 Tiroler Gemeinden befinden sich zudem unter Quarantäne. Auch diese Maßnahme gilt bis 13. April.

💬 Alle relevanten Entwicklungen und aktuellen Ereignisse im Live-Blog: Einfach nach unten scrollen ⬇️

ZAHLEN FÜR TIROL

In Tirol waren mit Stand Sonntagabend (20.30 Uhr) 1948 Personen infiziert, 270 Personen sind wieder genesen. Die Zahl der Verstorbenen in Tirol erhöhte sich mittlerweile auf 13.

In ganz Österreich gibt es 8743 bestätigte Fälle (Stand: Sonntag 21 Uhr). Coronavirus-Todesfälle gibt es bisher in Österreich offiziell 89. 479 Personen gelten als genesen.

▶️ Die Zahlen des Gesundheitsministeriums sind mittlerweile wieder unterschiedlich von jenen des Landes. Das liegt daran, dass das Land Tirol die bereits Genesenen Fälle von der Gesamtzahl abzieht. Das Gesundheitsministerium gibt bei der Gesamtzahl alle jemals positiv getesteten Personen an.

📞 Wichtige Telefonnummern und Links

  • Für Menschen mit Symptomen und Reise in Krisenregion und/oder Kontakt mit bestätigtem Corona-Fall: 1450
  • Online-Schnelltest vor Anruf: https://corona.leitstelle.tirol/
  • Bei allgemeinen Fragen zum Coronavirus: 0800 555 621 
  • 24-Stunden-Hotline vom Land Tirol: Tel. 0800 80 80 30
  • 24-Stunden-Hotline der AGES: Tel. 0800 555 621
  • Hotline der Wirtschaftskammer für Unternehmer: Tel. 0590 905-1111
  • Hotline der Arbeiterkammer für Arbeitnehmer: Tel. 0800 22 55 22 1414
  • Hotline zu reiserechtlichen Fragen: Tel. 0800 201 211 (Montag bis Sonntag, von 9 bis 15 Uhr)
  • Corona-Sorgen-Hotline (Land Tirol): Tel. 0800 400 120 (von 8 bis 20 Uhr)
  • Telefonseelsorge: Tel. 142 (24 Stunden besetzt)

➡️ Gut zu wissen: So schützt man sich vor dem neuartigen Coronavirus

⚠️ Gut zu wissen: Was in Tirol noch erlaubt ist und was nicht

⚽️🎿Auswirkungen des Coronavirus auf den Sport

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📈 Mehr als 2400 Tote in den USA: Keine Abriegelung von New York

Trotz der sich zuspitzenden Corona-Krise in den USA hat Präsident Donald Trump vorerst auf eine weitreichende Abriegelung von Hotspots wie New York verzichtet.

"Eine Quarantäne wird nicht notwendig sein",

schrieb Trump auf Twitter. Zuvor hatte er Überlegungen geäußert, besonders betroffene Landesteile weitgehend abzuschotten. Mehr als 2400 Menschen starben bereits mit oder an der Erkrankung Covid-19. 

In den USA sind der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore zufolge mittlerweile mehr als 136.000 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen worden. 56 Prozent aller neuen Infektionen würden in New York festgestellt.

Scharfe Kritik an Trump kommt von der Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi.

"Sein Leugnen am Anfang war tödlich."

💶 Beiersdorf gibt 50 Mio. Euro für Anti-Pandemie-Kampf

Der Hamburger Konsumgüterkonzern Beiersdorf stellt im internationalen Kampf gegen die Covid-19-Pandemie 50 Millionen Euro zur Verfügung. Unternehmenschef Stefan De Loecker gab bekannt, mit dem Betrag das Krisenmanagement insbesondere in den Epizentren sowie in Regionen mit schwachen öffentlichen Gesundheitssystemen und Infrastrukturen unterstützen zu wollen.

Zu den Sofortmaßnahmen zählten unter anderem die Spende von Desinfektionsmitteln, Haut- und Handpflegeprodukten an medizinisches Personal in der ganzen Welt sowie eine direkte finanzielle Unterstützung für globale und lokale Nichtregierungsorganisationen.

💬 Deutscher Epidemie-Experte: Mehr auf Risikogruppen fokussieren

Der deutsche Epidemie-Experte Gerard Krause hat davor gewarnt, mit extremen Abwehrmaßnahmen gegen das Coronavirus der Gesellschaft insgesamt zu schaden.

"Man muss aufpassen, dass man aus Ohnmacht vor dieser Situation nicht überschießende Handlungen vornimmt, die möglicherweise mehr Schaden anrichten können als die Infektion selbst",

sagte er am Sonntagabend dem ZDF.

"Wir wissen, dass zum Beispiel Arbeitslosigkeit Krankheit und sogar erhöhte Sterblichkeit erzeugt. Sie kann Menschen auch in den Suizid treiben. Einschränkung der Bewegungsfreiheit hat vermutlich auch weitere negative Auswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung",

erklärte der Abteilungsleiter Epidemiologie am Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung.

"Ich bin der Meinung, dass wir den Schwerpunkt unserer Aufmerksamkeit auf den Schutz des Risikogruppen richten sollten und dass wir versuchen sollten, möglichst schnell diese sehr generalisierten Ausgangsbeschränkungen und Geschäftsschließungen zu lockern. Wir sollten uns darauf einstellen, das frühzeitig und zugleich vorsichtig zu tun",

sagte er.

📽 "ZiB 2"-Beitrag | Bereits 170.000 Arbeitslose durch Corona-Krise

Durch die Einschränkungen der Bundesregierung im Zuge der Coronavirus-Krise, haben sich 170.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Auch das Modell der Kurzarbeit wird von vielen Unternehmen in Anspruch genommen, dabei gibt es aber auch Kritik.

📽 "ZiB 2"-Beitrag | 8743 Coronavirus-Fälle in Österreich

Mit Stand Sonntagabend gibt es in Österreich 8743 Coronavirus-Fälle, das bedeutet einen Anstieg von 6 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am Montag möchte die Regierung eine erste Bilanz ziehen.

Kopf (WKÖ) in "ZiB2": Zahlungen aus Notfallfonds übernächste Woche

Der Generalsekretär der Wirtschaftskammer (WKÖ), Karlheinz Kopf, erwartet Zahlungen an Unternehmen aus dem mit 15 Milliarden Euro dotierten Notfallfonds übernächste Woche.

▶️ Am Freitag werde der Nationalrat in einer Sondersitzung die gesetzliche Grundlage schaffen, in der Woche darauf werde dann Geld an die Unternehmen fließen können, so Kopf in der "ZiB2".

▶️ Die Zahlungen aus dem mit einer Milliarde Euro dotierten Härtefallfonds seien bereits in Arbeit: Bis Sonntagabend habe die WKÖ rund 60.000 Anträge erhalten und 50.000 davon schon abgearbeitet.

▶️ Auch bei der Kurzarbeit sei die grundsätzliche Zustimmung durch die Sozialpartner innerhalb von 48 Stunden garantiert, dann müssten die Anträge aber noch vom AMS abgearbeitet werden.

📽 "ZiB2"-Beitrag:

😷 Lombardei rechnet mit Toten noch fünf Wochen lang

Die von der Coronavirus-Krise schwer betroffene norditalienische Region Lombardei rechnet, dass es in den nächsten fünf Wochen noch Covid 19-Todesopfer geben wird. Daher müssten weiterhin rigorose Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden, erklärte der lombardische Gesundheitsbeauftragte Giulio Gallera.

Danach werde die Lombardei nicht sofort den Weg zur Normalität zurückfinden.

"Wir werden in den nächsten Monaten anders leben müssen. Wir werden Atemschutzmasken tragen und unser soziales Leben in Schichten organisieren müssen und dies für eine beträchtliche Zahl von Monaten",

erklärte Gallera.

📈 Zahl der Toten in Frankreich auf über 2600 gestiegen

In Frankreich sind inzwischen mehr als 2600 mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Innerhalb von 24 Stunden seien 292 weitere Todesopfer verzeichnet worden

Allerdings sind in der Statistik nur Menschen erfasst, die in Krankenhäusern starben. Todesfälle im eigenen Heim oder in Alters-und Pflegeeinrichtungen werden bisher in Frankreich nicht erfasst. Dies soll erst ab Montag geschehen.

📽 ZiB-Beitrag | Kritik an Tiroler Krisenmanagement wird lauter

Zahlreiche Touristen haben sich im Tiroler Skiort Ischgl mit dem Coronavirus infiziert. Das ZDF kritisiert vor allem die Medienpolitik des Landes. Mehr als 2000 Personen haben sich bereits an den österreichischen Verbraucherschutzverband gewandt um rechtliche Schritte einzuleiten.

📽 ZiB-Beitrag | Kanzler Kurz übt Kritik an EU

Bundeskanzler Sebastian Kurz hat am Sonntag das Krisenmanagement der EU in der Corona-Pandemie kritisiert. Kurz hätte sich etwa Hilfe erwartet, als Deutschland eine bereits bezahlte Lieferung mit Schutzausrüstung an der Grenze blockiert hat.

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