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Live-Blog zu Coronavirus

Positiver Trend in Tirol setzt sich fort, Lage in Spitälern stabil

Die Coronavirus-Krise hat die Welt weiter fest im Griff. Acht Monate nach dem ersten harten Lockdown wird das öffentliche Leben in Österreich zumindest bis 6. Dezember erneut massiv eingeschränkt.

⚠️ Gut zu wissen: So soll der Covid-Massentest in Tirol ablaufen

⚠️ Gut zu wissen: Das sind die Eckpunkte im „harten" Lockdown

▶️ Erster Massentest in Tirol: "Tirol testet" von von 4. bis 6. Dezember

▶️ Zahl der Spitalspatienten in Tirol stabil

▶️ Anzeigenbilanz des zweiten Lockdowns

▶️ Das Bundesheer übt den Kraftakt

▶️ Kurz lobt Engagement der Länder und Gemeinden

▶️ Platter: "Werden uns das Skifahren auch von Bayern nicht nehmen lassen"

▶️ Bundespräsident Van der Bellen dankt Krankenhauspersonal

▶️ Auch Italien plant Quarantäne für Österreich-Urlauber

▶️ Lieferzeit für Lebensmittel am Samstag wird bis 22 Uhr ausgeweitet


📊 ZAHLEN FÜR TIROL

Mit Stand Samstag, 18.30 Uhr, gibt es in Tirol 5431 aktive Corona-Fälle. Insgesamt gelten 27.640 Personen als wieder genesen. 324 Personen sind gestorben.

Mit Stand Samstag wurden 378 Covid-Patienten in Tiroler Krankenhäusern behandelt. Davon brauchten 71 Personen intensivmedizinische Behandlung.

🔴 Für aktuelle Blog-Meldungen weiter nach unten scrollen ⬇️

📞 Wichtige Telefonnummern und Links

  • Hotline bei Symptomen und/oder Kontakt mit Corona-Fall: 1450
  • Online-Tool für Verdachtsfälle/Kontaktpersonen: corona.leitstelle.tirol
  • Bei allgemeinen Fragen zum Coronavirus: 0800 555 621 
  • Hotline vom Land Tirol: Tel. 0800 80 80 30
  • Hotline der AGES: Tel. 0800 555 621
  • Hotline der Wirtschaftskammer für Unternehmer: Tel. 0590 905-1111
  • AMS Tirol ServiceLine: Tel. 050 904 740 (Mo. bis Do. 7.30 Uhr bis 16 Uhr, Fr. 7.30 bis 13 Uhr)
  • Hotline der Arbeiterkammer für Arbeitnehmer: Tel. 0800 22 55 22 1414
  • Hotline zu reiserechtlichen Fragen: Tel. 0800 201 211 (werktags von 9 bis 12 Uhr)
  • Corona-Sorgen-Hotline (Land Tirol): Tel. 0800 400 120
  • Telefonseelsorge: Tel. 142
  • Rat auf Draht: Tel. 147 oder im Internet www.rataufdraht.at 
  • Psychosozialer Krisendienst Tirol: Tel. 0800 400 120 (Mo. bis Do.: 8 bis 20 Uhr, Fr.: 8 bis 16.30 Uhr, Wochenende und Feiertage: rund um die Uhr)

📊 Zum Tirol-Dashboard

📝 Informationen zu Reisewarnungen

🚥 Die Corona-Ampel

🌎 Information in English: the most important questions and answers

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📊 679 Genesene in 24 Stunden in Tirol, zwei Todesfälle

Die Zahl der Corona-Infizierten in Tirol sinkt weiter. Mit Stand Sonntag, 8.30 Uhr, waren im Land 5378 aktive Fälle registriert. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden gab es laut Dashboard des Landes 293 weitere positive Testergebnisse. Gleichzeitig gelten seit Samstagfrüh 679 weitere Personen als wieder genesen.

Die Zahl der mit oder an dem Coronavirus Verstorbenen ist im Vergleich zum Vortag um zwei gestiegen. 324 Todesfälle sind nun laut Dashboard des Landes am Samstag registriert.

📊 Tirol-Zahlen im Überblick:

  • Corona-infizierte Personen (exklusive Genesener): 5378
  • Mittlerweile genesene Personen: 27.840
  • Innerhalb der letzten 24 Stunden positive Getestete: 293
  • Innerhalb der letzten 24 Stunden Genesene: 679
  • Zahl der verstorbenen Personen: 324
  • Zahl der getesteten Personen: 229.632
  • Zahl der insgesamt durchgeführten Testungen: 402.018

📍 Bezirkszahlen im Überblick (Genesene in Klammer):

  • Innsbruck-Land 1224 (6160)
  • Kufstein 1017 (4375)
  • Schwaz 866 (4867)
  • Innsbruck 661 (4891)
  • Lienz 658 (1169)
  • Imst 387 (1937)
  • Kitzbühel 250 (1862)
  • Reutte 170 (595)
  • Landeck 136 (1977)

🕯️ Adventbeginn: Große Sehnsucht nach Spiritualität

Stille Zeit in speziellen Zeiten: Der Advent mit Do-it-yourself-Kranzsegnung, Video-Nikolaus und Online-Krippenspiel beginnt.

🔗 Mehr dazu:

📝 Vorbereitungen für Massentests laufen auf Hochtouren

Die Vorbereitungen für die Corona-Tests in einer Woche laufen auf Hochtouren. In vielen Gemeinden gibt es mittlerweile konkrete Pläne.

🔗 Mehr dazu:

🏅 Kurz verlieh BioNtech-Gründer Verdienstkreuz für Wissenschaft

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat dem österreichischen Mitbegründer des Mainzer Unternehmens BioNtech, das gemeinsam mit dem US-Pharmariesen Pfizer die Zulassung eines Impfstoffs gegen Corona beantragt hat, das Österreichische Verdienstkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse verliehen. Der gebürtige Wiener Hämatologe, Onkologe und Immunologe Christoph Huber hatte 2008 gemeinsam mit seinen Partnern  Ugur Sahin und Özlem Türeci das Biotechnologieunternehmen gegründet.

"Professor Huber hat in seiner gesamten Laufbahn als Arzt und Forscher Beeindruckendes geleistet und viele Menschen verdanken seiner Arbeit und seinem Engagement ihre Gesundheit. Ich danke Professor Huber im Namen der Republik Österreich für seine Verdienste."

Der Kanzler zeigte sich überzeugt, dass das von Huber mitgegründete Unternehmen BioNTech entscheidenden Anteil daran haben werde, die Corona-Pandemie zu besiegen:

"Durch die Impfung ist Licht am Ende des Tunnels und die Rückkehr zur Normalität rückt näher."

👩‍🏫 SPÖ will Antworten zu Lehrer-Massentestungen

Die SPÖ will von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) Antworten zu den für 5. und 6. Dezember geplanten Massentestungen beim Lehrpersonal. So möchte Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid etwa in einer parlamentarischen Anfrage wissen, wie Schulen oder Kindergärten dann schon am 7. Dezember, dem geplanten Tag für die Öffnung der Schulen, auf positive Tests bei mehreren Personen reagieren können sollen.

Außerdem verlangt Hammerschmid Auskunft darüber, warum Faßmann erst am 25. November die Gemeinden in einem Brief gebeten hat, zusätzliche Raumangebote abseits der Schulen für den Unterricht zu schaffen.

"Nachdem das Ministerium also über Monate die Forderungen von Eltern und der Opposition ignoriert hat, müssen nun Gemeinden und Schulen das Problem von fehlendem Raum innerhalb von 10 Tagen lösen."

📊 Neuinfektionen in Deutschland unter Vorwochenniveau

Erwartungsgemäß haben die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) am Wochenende vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. Innerhalb eines Tages sind 14.611 neue Fälle übermittelt worden, wie das RKI Sonntagfrüh bekannt gab. Der bisherige Höchststand war am Freitag vor einer Woche mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Vergangenen Sonntag hatte die Zahl bei 15.741 gelegen. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering.

Die Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden zudem 158 neue Todesfälle. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Sars-CoV-2 Infektion gestorben sind, stieg auf insgesamt 16.123.

💉Großbritannien sichert sich weitere 2 Mio. Moderna-Impfdosen

Großbritannien hat sich weitere zwei Millionen Dosen des Covid-19-Impfstoffkandidaten von Moderna gesichert, teilte die Regierung am Sonntag mit. Dem jüngsten Vertrag zufolge hat Großbritannien Zugang zu ausreichend Dosen des Moderna-Vakzines für rund 3,5 Millionen Menschen. Insgesamt habe es Zugang zu 357 Millionen Impfstoffdosen von sieben verschiedenen Entwicklern, heißt es in der Erklärung. Gesundheitsminister Matt Hancock in der Erklärung:

"Mit der breiten Palette an Impfstoffkandidaten sind wir bereit, einen Impfstoff einzusetzen, sollte dieser von unserer Arzneimittelbehörde zugelassen werden, angefangen bei denen, die am meisten davon profitieren werden."

⛷️ Wintertourismus in Tirol: Gäste sind sehr verunsichert

Weil im Moment niemand weiß, ob und wann Skilifte und Hotels öffnen dürfen, „kommen keine neuen Buchungen herein. Die Gäste sind maximal verunsichert“,

sagt Elias Walser, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Olympiaregion Seefeld. Auch wenn die Reisewarnungen bleiben,

„werden wir – wenn wir dürfen – die Freizeiteinrichtungen wie Rodelbahnen zu 100 Prozent öffnen. Das sind wir den Tirolern schuldig.“

In Ischgl hätte bereits diese Woche die Saison starten sollen. TVB-Geschäftsführer Andreas Steibl hofft, dass am 17. Dezember Lifte in Betrieb gehen.

„Wir sind mit allen Sicherheitsmaßnahmen vorbereitet.“

Auch dort sieht die Buchungslage nicht rosig aus.

„Wir haben rund zwei Drittel weniger als sonst zur gleichen Zeit.“

Mit einer kompletten Aufhebung der Reisewarnungen rechnet Steibl nicht, „aber mit Abstufungen, die einen Skiurlaub mit negativem Test erlauben“. Darum biete man wie im Sommer „kostengünstige“ PCR-Tests vor der Abreise an. Nichts kann Oliver Schwarz, Geschäftsführer des Ötztal Tourismus, den französischen Wintertourismusideen abgewinnen. Dort will man die Wintersport­orte öffnen, aber nicht die Lifte.

„Lifte sind ein zentrales Thema bei uns. Hotellerie, Gastronomie und Lifte hängen zusammen und das eine funktioniert ohne das andere nicht.“   

🚫 Kein Spaß: Polizeikontrolle auf der Langlaufloipe in Leutasch

Da staunte gestern Mittag so mancher Langläufer nicht schlecht, als ihm auf der Loipe in Leutasch plötzlich mehrere Polizisten begegneten. Was sonst eher als Streich bei „Verstehen Sie Spaß?“ vorkommt, war bitterer Ernst. Die Hobbysportler wurden von den Beamten nämlich angehalten und verwarnt. Wie berichtet, hat der TVB Seefeld in Leutasch auf rund 1,4 Kilometern eine Loipe hergerichtet und ein ausgeklügeltes Zugangssystem entwickelt. Die Bezirkshauptmannschaft Innsbruck-Land sah darin aber eine Sportstätte und veranlasste gemäß der Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung am vergangenen Sonntag die Schließung. Obwohl der TVB bereits am Montag in der Früh alle aufgebauten Zugangssysteme wieder entfernen hat lassen, nutzten gestern Hobbysportler die Loipe bei herrlichem Wetter zum Langlaufen.

Laut Polizei sind aber nur gelegentlich Langläufer auf der gesperrten Loipe unterwegs gewesen. Strafen seien keine verhängt worden, man habe einen Dialog geführt und verwarnt. Probleme habe es dabei keine gegeben. So mancher Loipenbenützer war trotz der aufgestellten Hinweisschilder verwundert, aber nach der Anhaltung auch erzürnt. Vor allem die angedrohte Geldstrafe ließ die Langläufer dann aber doch wider Willen abziehen.   

📽️ Video | Schaidreiter (ORF) aus Brüssel

Belgien ist das nächste Land, das eine europaweite Schließung der Skigebiete fordert. Aber wie begründet die belgische Regierung den Ski-Lockdown? ORF-Korrespondentin Raffaela Schaidreiter berichtet aus Brüssel.

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