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Live-Blog zu Coronavirus

Bisher 46.000 Impfungen in Tirol, EU-Gipfel zu Corona hat begonnen

Seit genau einem Jahr hat die Coronavirus-Krise die Welt fest im Griff. In Österreich ist der harte Lockdown mit dem 8. Februar gelockert worden. Indes steht Tirol aufgrund von südafrikanischen Mutationsfällen im Fokus. Vor allem Mayrhofen hat sich zum Problemfall entwickelt: Mehrere Cluster sind aufgetreten, es gibt 42 Corona-Fälle.

▶️ Wirtschaft fordert bei "Öffnungsgipfel" Ende der Schließungen

▶️ EU-Gipfel zu Corona hat begonnen: Staaten wollen Tempo beim Impfen

▶️ Südafrikanische Variante nun auch in Vorarlberg nachgewiesen

▶️ Kurz verteidigt Öffnungsschritte im Bild-Interview

▶️ Kurz fordert Grünen Corona-Pass in Europa

▶️ Anschober: „Grüner Pass“ braucht europaweite Umsetzung

▶️ Mayrhofen im harten Lockdown: "Hätti, wari, täti bringt uns jetzt nicht weiter"

▶️ Zahl der Neuinfektionen in Österreich stieg auf 2391 Fälle

▶️ 125 neue Fälle, 88 Personen genesen und fünf weitere Todesfälle in Tirol

▶️ Zwei Spitalspatienten weniger in Tirol, sechs neue Verdachtsfälle auf Südafrika-Mutante

▶️ Krammer: Covid-19-Genesene sollten nur eine Dosis bekommen

▶️ Berechnung: Wie stark verändert Corona-Typ B.1.1.7 das Sterberisiko?

▶️ Tiroler Jugend-Expertin fordert Freizeit-Lockerungen

▶️ Paare zwischen Tirol und Deutschland: Wenn die Liebe an Grenzen stößt

📊 ZAHLEN FÜR TIROL

Mit Stand Donnerstag, 18.30 Uhr, gibt es in Tirol 1072 aktive Corona-Fälle. Insgesamt gelten 46.026 Personen als wieder genesen. 579 Personen sind in Tirol an oder mit Covid-19 gestorben.

Mit Stand Donnerstagvormittag (10 Uhr) wurden in Tirols Krankenhäusern insgesamt 81 Corona-Patienten versorgt, 19 von ihnen auf den Intensivstationen.

🔴 Für aktuelle Blog-Meldungen weiter nach unten scrollen ⬇️

📞 Wichtige Telefonnummern und Links

  • Hotline bei Symptomen und/oder Kontakt mit Corona-Fall: 1450
  • Online-Tool für Verdachtsfälle/Kontaktpersonen: corona.leitstelle.tirol
  • Bei allgemeinen Fragen zum Coronavirus: 0800 555 621 
  • Hotline vom Land Tirol: Tel. 0800 80 80 30
  • Hotline der AGES: Tel. 0800 555 621
  • Hotline der Wirtschaftskammer für Unternehmer: Tel. 0590 905-1111
  • Voranmeldung für die Covid-Impfung in Tirol: www.tirolimpft.at
  • AMS Tirol ServiceLine: Tel. 050 904 740 (Mo. bis Do. 7.30 Uhr bis 16 Uhr, Fr. 7.30 bis 13 Uhr)
  • Arbeitsrecht-Hotline der AK Tirol: Tel. 0800 22 55 22 1414
  • Hotline zu reiserechtlichen Fragen: Tel. 0800 201 211 (werktags von 9 bis 12 Uhr)
  • Telefonseelsorge: Tel. 142
  • Rat auf Draht: Tel. 147 oder im Internet www.rataufdraht.at 
  • Rat auf Draht Online-Beratung für Eltern: elternseite.at
  • Psychosozialer Krisendienst Tirol: Tel. 0800 400 120 (täglich 8 bis 20 Uhr)
  • Online-Frauenberatung Tirol unter diesem Link

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📝 Informationen zu Reisewarnungen

🚥 Die Corona-Ampel

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🗨️ EU-Gipfel zu Corona: Kurz sieht breite Front für "Grünen Pass"

Der EU-Videogipfel zur Coronakrise ist Donnerstagabend zu Ende gegangen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) erklärte laut Aussendung gegenüber der APA, es "gibt eine breite europäische Front der Unterstützung für die Idee eines Grünen Passes", also eines europäischen Zertifikats mit Erleichterungen für Geimpfte, Getestete oder Genesene. Viele Staaten, darunter Italien, Spanien, Griechenland, Kroatien, Bulgarien, Lettland, die Slowakei oder Portugal, hätten dies unterstützt.

▶️ Die EU-Kommission soll in den kommenden Wochen an Vorschlägen zur Umsetzung eines solchen "Grünen Passes" arbeiten.

"Wir wollen möglichst schnell wieder zurück zur Normalität, unser altes Leben wiederhaben und ein Maximum an Freiheit",

sagte Kurz.

"Solange es die Pandemie und das Virus gibt, wird das nur gehen, wenn wir auf ein Sicherheitsnetz setzen, entweder durch eine Impfung, eine überstandene Infektion oder einen Test."

▶️ Der EU-weite "Grüne Pass" wäre laut Kurz eine digitale Lösung am Handy.

"Entweder ist man geimpft, hatte gerade eine Corona-Infektion und ist dadurch immun oder man ist stets frisch getestet, um damit uneingeschränkt leben zu können. Nun geht es um die möglichst rasche Umsetzung des Grünen Passes"

💉 Curevac erwartet Europa-Zulassung bis Anfang Juni

Der deutsche Impfstoffhersteller Curevac rechnet mit einer EU-Zulassung seines Corona-Impfstoffs Ende Mai oder Anfang Juni. Dies teilte Curevac-Chef Franz-Werner Haas am Donnerstag in einer Anhörung des Europaparlaments mit. Die entscheidenden Daten der klinischen Tests seien für Mitte April zu erwarten.

▶️ In derselben Anhörung bekräftigte der britisch-schwedische Hersteller AstraZeneca sein Ziel, der Europäischen Union bis Ende März 40 Millionen Dosen seines Impfstoffs zu liefern. Firmenchef Pascal Soriot sagte, auch er sei enttäuscht über Produktionsausfälle an einigen europäischen Standorten. Doch tue die Firma alles, die zugesagte Menge zu erreichen. Man lerne jeden Tag, und er sei zuversichtlich, dass die Produktionsmengen im zweiten Quartal zunähmen, fügte Soriot hinzu.

▶️ Der Gesundheits- und der Industrieausschuss des Europaparlaments hatten die Chefs der wichtigsten Impfstoffhersteller eingeladen, mit denen die EU Lieferverträge hat. Vor allem AstraZeneca-Chef Soriot musste sich kritischen Fragen stellen. Die Firma hatte Ende Jänner überraschend bekannt gegeben, der EU statt 80 Millionen Impfdosen im ersten Quartal nur 31 Millionen liefern zu können. Später erhöhte das Unternehmen die Zusage leicht auf 40 Millionen Dosen bis Ende März.

💉 Moderna erwartet 2021 Impfstoff-Umsatz von über 18 Mrd. Dollar

Hohe Forschungs- und Entwicklungskosten haben den US-Impfstoffhersteller Moderna zum Jahresende in den roten Zahlen gehalten, doch die starke Nachfrage nach dem Corona-Vakzin lässt den Umsatz regelrecht explodieren. Im vierten Quartal 2020 verlor das US-Unternehmen nach eigenen Angaben vom Donnerstag unterm Strich 272,5 Mio. Dollar (rund 224 Mio. Euro), damit wurde der Verlust im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt.

▶️ Die Erlöse vervielfachten sich von 14,1 Millionen auf 570,7 Mio. Dollar. In diesem Jahr dürfte das Wachstum erst richtig abheben. "Dies ist nur der Anfang", verkündete Modernas Vorstandschef Stéphane Bancel bei der Bilanzvorlage in Cambridge, Massachusetts.

▶️ Moderna rechnet auf Basis seiner bereits getroffenen Verkaufsvereinbarungen für 2021 mit Einnahmen in Höhe von 18,4 Mrd. Dollar durch seinen Corona-Impfstoff. Damit liegt der Biotechkonzern über dem US-Pharmariesen Pfizer, der bei seinem gemeinsam mit der deutschen Biontech entwickelten Vakzin von einem jährlichen Umsatz von rund 15 Mrd. Dollar ausgeht.

▶️ Moderna wurde 2010 gegründet und war Ende 2018 an die Börse gegangen. Der Impfstoff-Boom hat die Aktie in den vergangenen zwölf Monaten um über 450 Prozent steigen lassen, doch bisher gab es nur Verluste. 2020 fiel insgesamt ein Minus von 747,1 Mio. Dollar an.

💉 EU-Behörde: Keine großen Hürden für angepasste Impfstoffe

Bereits zugelassene Corona-Impfstoffe, die wegen neuer Virus-Varianten angepasst werden müssen, können nach Angaben der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) ohne große Hürden in der EU eingesetzt werden. Die EMA legte am Donnerstag in Amsterdam Richtlinien für die Hersteller der modifizierten Impfstoffe vor.

▶️ Wenn der Mutter-Impfstoff bereits die Zulassung bekommen hat, dann muss der veränderte Wirkstoff nicht erneut das gesamte Verfahren durchlaufen. Eine klinische Testreihe über die Wirksamkeit mit einer geringen Zahl von Probanden sei ausreichend.

▶️ Nach vorliegenden Daten sind der EMA zufolge alle drei bisher zugelassenen Impfstoffe auch gegen die in der EU bekannten Virus-Mutationen wirksam.

"Trotzdem erscheint es notwendig, dass mit dem Aufkommen von Mutationen und neuen Variationen zugelassene Impfstoffe angepasst werden müssen, um den Schutz zu gewährleisten."

▶️ Die Hersteller sollen die Bildung von Antikörpern testen und auch die Wirkung von nur einer verabreichten Dosis des modifizierten Impfstoffs bei Personen untersuchen, die zuvor bereits mit dem Original-Vakzin geimpft worden sind. Alle Qualitätsstandards bei der Herstellung und Sicherheit müssten dieselben sein, betonte die EMA.

💶 Attac demonstrierte für "Corona-Lastenausgleich" durch Reiche

Die reichste Bevölkerungsschicht soll 70 bis 80 Milliarden Euro zur Bewältigung der Corona-Folge-Kosten beitragen. Das forderten Anhänger der globalisierungskritischen Nichtregierungsorganisation Attac Donnerstagabend bei einer Kundgebung in der Wiener Innenstadt. Zusätzliche Mittel seien erforderlich, um die Coronakrise bewältigen zu können, stellten die Organisatoren fest.

▶️ Rund 40 Personen, darunter einige Trommelmusiker, nahmen - unter Einhaltung von Masken- und Abstandspflicht - an der Demonstration teil. Symbolisch wurden auf der vom Bahnhof Landstraße bis zum Bundeskanzleramt verlaufenden Route - vor dem Finanzministerium machte der Zug kurz Halt - "Coronalasten" von den Aktivisten getragen. "Armut", "Arbeitslosigkeit" oder "Homeschooling" war auf den mitgebrachten Schildern zu lesen.

▶️ Die Forderung von Attac ist: 70 bis 80 Milliarden Euro an staatlichen Einnahmen sollten durch einen Lastenausgleich lukriert werden. Ausgleichszahlungen leisten sollen Personen mit einem Vermögen ab fünf Millionen Euro, und zwar gestaffelt, beginnend mit einem Beitrag von zehn Prozent. Personen, die mehr als eine Milliarde Euro Vermögen besitzen, sollten 60 Prozent zur Krisenbewältigung beitragen, verlangt Attac.

⚫ US-Universität: Mehr als 2,5 Millionen Corona-Tote weltweit

Seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr sind weltweit bereits mehr als 2,5 Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Donnerstag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor

▶️ Die Zahl der gemeldeten Todesfälle stieg damit allein seit Mitte Jänner um rund 500.000 an. Weltweit gab es den Daten zufolge bisher knapp 113 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Experten gehen von einer noch höheren Dunkelziffer aus.

▶️ In den USA sind in absoluten Zahlen bisher die meisten Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Dort gibt es mehr als 506.000 Todesfälle, also etwa ein Fünftel aller Corona-Toten weltweit. Dahinter folgt Brasilien mit rund 250.000 Toten. In Mexiko sind es knapp 183.000 gemeldete Todesfälle, in Indien gut 156.000. An fünfter Stelle steht Großbritannien mit 122.000 Toten, gefolgt von Italien, Frankreich und Russland.

▶️ Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Toten in einigen europäischen Ländern am höchsten. In Belgien etwa sind den Daten der Universität zufolge rund 192 Menschen pro 100 000 Einwohner gestorben. In der Tschechischen Republik liegt dieser Wert bei 185, in Großbritannien bei 183. In Italien und Portugal liegt der Wert bei knapp 160 pro 100 000 Einwohner. In den USA sind es 155, in Deutschland 83. Das Coronavirus Sars-CoV-2 kann die Erkrankung Covid-19 auslösen, die vor allem bei älteren oder immungeschwächten Patienten tödlich verlaufen kann.

🚦 Corona-Ampel: Vorarlberg nun einziges oranges Land

Farbwechsel bei der Corona-Ampel. Oberösterreich ist heute von der zuständigen Kommission laut APA-Informationen von orange auf rot geschalten worden, dafür ist Vorarlberg erstmals seit Monaten orange. Schlecht sieht es aktuell vor allem im Osten aus. Sowohl in Wien als auch in Niederösterreich und im Burgenland ist man von einer Orange-Färbung nunmehr weit entfernt.

▶️ Die Bundeshauptstadt, die erst vorige Woche wieder in den roten Bereich gerutscht war, sieht die geforderte Inzidenz von unter 100/100.000 Einwohner aus weiter Ferne (145) und hat in den vergangenen beiden Wochen einen Zuwachs von 26 Prozent zu verzeichnen. In Niederösterreich ist das Plus mit 25 Prozent nur minimal geringer, im Burgenland mit 30 Prozent sogar höher.

▶️ Auch Oberösterreich, zuletzt einziges oranges Bundesland, ist wieder über die 100er-Marke geklettert (120). Das Plus im 14-Tage-Vergleich beträgt auch hier immerhin 20 Prozent. Den höchsten Bezirkswert weist freilich weiter Hermagor in Kärnten auf mit bedenklichen 670,2 Fällen auf 100.000 Bewohner. Dahinter kommt Wiener Neustadt mit knapp 391.

▶️ Zurück gehen die Fallzahlen nur in Vorarlberg, das dafür gleich um 20 Prozent, Bregenz ist mit 35,6 auch der Bezirk mit der niedrigsten Fall-Inzidenz. Die "Belohnung" ist die Orange-Färbung, die freilich aktuell nur symbolische Bedeutung hat.

▶️ Tirol wird schon länger von der ansteckenderen und wohl impfstoffresistenteren südafrikanischen Variante gequält. Der Anstieg dort in den vergangenen zwei Wochen war trotzdem mit einem Prozent gering.

▶️ Relativ hoch ist noch die Zahl der Fälle mit geklärter Quelle mit 59 Prozent, dies ist nur ein leichter Rückgang gegenüber der Vorwoche. Wien hat hier mit 72 Prozent den besten Wert. Auch der Prozentsatz der positiven Fälle bei den Tests ist einigermaßen stabil geblieben mit 0,8 Prozent gegenüber 0,7 in der Vorwoche.

▶️ Die Zahl der Tests pro 100.000 Einwohner ist von gut 16.200 auf rund 17.100 gewachsen. Tirol und das Burgenland sind hier am Fleißigsten, am wenigsten wird in Kärnten getestet.

🟠 Großbritannien senkte Warnstufe in Corona-Pandemie

Ein Expertengremium in Großbritannien hat die Warnstufe in der Coronavirus-Pandemie von der höchsten Stufe 5 auf 4 gesenkt. Das teilte das Gesundheitsministerium in London am Donnerstag mit. Die Gefahr eines Kollapses im Gesundheitssystem innerhalb von Wochen sei angesichts stetig sinkender Kennziffern nicht mehr gegeben, hieß es in der Mitteilung.

▶️ Trotzdem warnten die Experten vor Nachlässigkeit. "Wir sollten uns keine Illusionen machen - die Ansteckungsrate, der Druck auf die Krankenhäuser und die Zahl der Todesfälle sind weiterhin hoch". Bald sei mit einem erheblichen Effekt des Impfprogramms zu rechnen. Bis dahin sei es aber wichtig, wachsam zu bleiben und die Regeln zur Eindämmung der Pandemie zu beachten.

▶️ Die Lockdown-Maßnahmen in dem Land bleiben trotz niedrigerer Warnstufe vorerst unverändert bestehen. In Großbritannien steht das öffentliche Leben seit Anfang Jänner weitgehend still. Für den größten Landesteil England hatte Premierminister Boris Johnson am Montag einen Fahrplan zur schrittweisen Aufhebung der Maßnahmen vorgelegt. Am 8. März sollen dort zunächst die Schulen wieder öffnen. Bis 21. Juni will die Regierung alle Lockdown-Maßnahmen aufheben.

▶️ Im Vereinigten Königreich sind bisher mehr als 122.000 Menschen innerhalb von vier Wochen nach einer bestätigten Coronavirus-Infektion gestorben. Die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche liegt bei 115. Eine erste Impfung haben bereits knapp 18,7 Millionen Menschen erhalten.

🦍 Gorilla im Prager Zoo mit Coronavirus infiziert

Im Zoo von Prag hat sich ein Menschenaffe mit dem Coronavirus infiziert. Das Gorillamännchen Richard zeige nur sehr milde Symptome, vor allem Appetitlosigkeit und Müdigkeit, teilte Zoodirektor Miroslav Bobek am Donnerstag mit. Richard war im November 1991 in Frankfurt am Main zur Welt gekommen und lebt seit 2003 in der tschechischen Hauptstadt. Ebenfalls positiv getestet wurden die Löwen Jamwan und Suchi.

▶️ Die Proben sollen nun genauer untersucht werden, um festzustellen, um welche Virusvariante es sich handelt. Bobek geht davon aus, dass sich die Erkrankung "trotz aller Vorsicht und der ergriffenen Schutzmaßnahmen" vom Pflegepersonal auf die Tiere übertragen habe. Dies hätten auch die Erfahrungen in anderen Tiergärten gezeigt. Wegen der Pandemie ist der Prager Zoo seit Monaten für die Öffentlichkeit geschlossen. Im Vor-Corona-Jahr 2019 hatten noch knapp 1,5 Millionen Besucher den Tierpark besichtigt, der damit zu den größten Sehenswürdigkeiten in Tschechien zählte. Er verfügt auf einer Fläche von 58 Hektar über mehr als 680 Tierarten.

✋ Lettlands Grenzen bleiben bis 6. April geschlossen

Lettland lässt seine Grenzen weiter geschlossen. Die Regierung in Riga verlängerte am Donnerstag die aus Bedenken vor mutierten Coronavirus-Varianten eingeführten strikten Einreisebeschränkungen bis zum 6. April. Damit dürfen in das baltische EU-Land weiter nur Menschen einreisen, die einen triftigen Grund sowie einen negativen Corona-Test vorweisen können. Bei Ankunft in Lettland besteht zudem unverändert eine Registrierungs-und Quarantänepflicht.

▶️ Die verschärften Einreiseregeln waren von der Regierung in Riga vor knapp drei Wochen beschlossen und zunächst von 11. bis 25. Februar eingeführt worden. Medienberichten zufolge hatten sie bisher keine größeren Auswirkungen auf die während der Pandemie ohnehin deutlich zurückgegangene Zahl an Einreisenden.

▶️ Lettland mit seinen knapp 1,9 Millionen Einwohnern kämpft seit dem Herbst mit einer steigenden Zahl an Neuinfektionen. Aufgrund strenger Beschränkungen seit Mitte Dezember hat sich die Lage etwas entspannt. Dennoch ist die Entwicklung weiter deutlich schlechter als in Deutschland. In Lettland wurden seit Beginn der Pandemie gut 84.000 Corona-Fälle erfasst, fast 1600 Infizierte starben.

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