📱 Tiroler Covid-Einsatzstab: MutationsfĂ€lle geringer als zuvor angenommen

Der Anteil der (Verdachts-)FĂ€lle der mutierten britischen Variante B.1.1.7/E484K an den insgesamt bislang verzeichneten positiven FĂ€llen in Tirol ist zuletzt deutlich gesunken. Aufgrund von "QualitĂ€tskontrollen" ist dem Land Tirol zufolge zudem festgestellt worden, dass die Anzahl der FĂ€lle der mutierten britischen Variante B.1.1.7/E484K geringer ist als ursprĂŒnglich angenommen.

„Die Covid-Lage fĂŒr Gesamttirol ist derzeit stabil, die Infektionszahlen sind tendenziell weiter rĂŒcklĂ€ufig – insbesondere die Entwicklung bei der mutierten britischen Variante B1.1.7./E484K ist erfreulich: Vor knapp zwei Wochen waren 954 aktiv positive FĂ€lle der mutierten britischen Virusmutation zu verzeichnen, derzeit sind es nach aktuellen Auswertungen 238 aktiv positive FĂ€lle – das ist ein Minus von 716 FĂ€llen innerhalb der letzten 13 Tage“,

erklÀrt der Leiter des Corona-Einsatzstabes Elmar Rizzoli.

Nach dem Auslaufen der Ausreistestpflicht in Tirol mit Mittwoch setzt das Land demnach nun wieder auf "zielgerichtete, regionale Maßnahmen" wie flĂ€chendeckende Tests oder Testpflichten fĂŒr das Verlassen von Gemeinden, in denen ein besonders dynamisches Infektionsgeschehen verzeichnet wird.

„Die Ausreisetestpflicht fĂŒr Gemeinden hat sich als ein sehr erfolgreiches und effektives Modell erwiesen, um die Infektionszahlen zu drĂŒcken und Infektionsketten zu unterbrechen, weil dadurch auch jener Teil der Bevölkerung zum Coronatest animiert werden kann, der sich ansonsten nicht regelmĂ€ĂŸig vorsorglich in Eigenverantwortung testen lĂ€sst. Ein Best-Practice-Beispiel fĂŒr den Effekt der Maßnahme ist unter anderem die Gemeinde Roppen, in der durch die Ausreisetestpflicht eine Testquote innerhalb der Bevölkerung von 83,5 Prozent erreicht werden konnte. Die 7-Tages-Inzidenz konnte dort in 16 Tagen von 1.155 auf 0 gesenkt werden."