🛒 Handel kehrt ab 19. Mai zu regulĂ€ren Öffnungszeiten zurĂŒck, Testpflicht fĂŒr BeschĂ€ftigte

Die ab 19. Mai geplanten Lockerungen bringen auch im Handel weitere Schritte in Richtung NormalitĂ€t. HĂ€lt der Plan, darf der Handel kĂŒnftig wieder bis 21 Uhr öffnen und damit den vollen Zeitrahmen von 72 Stunden pro Woche ausschöpfen. Seit ĂŒber einem halben Jahr mĂŒssen die GeschĂ€fte, sofern sie ĂŒberhaupt offen haben konnten, nun schon um 19 Uhr schließen.

▶ Neuerungen kommen auch auf die BeschĂ€ftigten zu: Geplant sind regelmĂ€ĂŸige Corona-Tests fĂŒr die Handelsangestellten sowie eine bessere Abgeltung der Mehrarbeit in einigen großen Handelsfirmen wie Rewe und Lidl.

▶ FĂŒr Handelsangestellte wird das Tragen einer FFP2-Maske ab Mitte Mai nicht mehr genĂŒgen, berichtet der Standard. Die Regierung wolle Corona-Tests fĂŒr Verkaufsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter zur Pflicht machen. Wie regelmĂ€ĂŸig diese dazu antreten sollen, darĂŒber werde noch verhandelt. Handelsverbandschef Rainer Will plĂ€diert fĂŒr maximal ein Mal pro Woche, zumal es vor allem in lĂ€ndlichen Regionen an TestkapazitĂ€ten fehle.

▶ Schleppend lĂ€uft es bei den Impfungen. Die medial groß angekĂŒndigte Priorisierung bei den Impfungen fĂŒr Angestellte im Handel entpuppe sich bei genauerem Hinsehen als PR-Gag, kritisierte die fĂŒr den Handel zustĂ€ndige WirtschaftsbereichssekretĂ€rin der Gewerkschaft GPA, Anita Palkovich.

"Bei den Betroffenen ist davon bislang nichts angekommen."

Die Supermarktketten wollen ihre BeschĂ€ftigten ab Mitte/Ende Mai in betrieblichen Impfstraßen gegen Covid-19 impfen.