đŸ« NEOS fordern ganzheitliche Hilfe fĂŒr SchĂŒler im Herbst

FĂŒr das kommende Schuljahr fordern die NEOS ein "ganzheitliches, gut abgestimmtes Konzept", das neben der Infektionslage auch die körperlichen, seelischen und geistigen Folgen der Corona-Pandemie berĂŒcksichtigt. Es mĂŒsse alles dafĂŒr getan werde, damit die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler reibungslosen und ungestörten Unterricht erhalten können.

"Auch Schulveranstaltungen und Projektwochen mĂŒssen wieder möglich sein", so Bildungssprecherin Martina KĂŒnsberg Sarre.

▶  Von der Regierung fordert sie in einer Stellungnahme gegenĂŒber der APA eine aktivere Impfpolitik. FĂŒr Eltern, die ihre Kinder impfen lassen möchten, soll es aus Sicht der NEOS niederschwellige Angebote etwa durch die SchulĂ€rzte geben:

"Je mehr Personen rund um die Kinder herum geimpft sind, desto sicherer sind die Kinder. Die ImpfvorrÀte sind da."

▶ Spezielle Maßnahmen braucht es aus Sicht von KĂŒnsberg Sarre auch, um die negativen Folgen der bisherigen Pandemie abzufangen: Vom Bildungsministerium wĂŒnscht sie sich etwa ein Programm in Zusammenarbeit mit den Sportvereinen, um den Kindern wieder Lust auf Bewegung zu machen. Immerhin habe nicht nur die Zahl ĂŒbergewichtiger Kinder massiv zugenommen, auch Konzentrationsschwierigkeiten, Gereiztheit und andere Folgen von Bewegungsmangel seien mehr geworden.

▶ Eine Zunahme gab es Studien zufolge auch beim Anteil der Kinder, die gravierende psychische Probleme haben.

"Es braucht hier ein stark ausgebautes Beratungs- und Therapieangebot und konkrete UmsetzungsvorschlĂ€ge, damit Kinder jene UnterstĂŒtzung bekommen, die sie dringend benötigen."

▶ Die von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) angekĂŒndigte Aufstockung der Posten in der Schulpsychologie um 20 Prozent sei nicht genug, immerhin gibt es derzeit nur 181 Schulpsychologinnen und Schulpsychologen fĂŒr 1,1 Mio. SchĂŒlerinnen und SchĂŒler.