📑 Kickl prĂ€sentierte negativen Antikörpertest, ÖVP reicht das nicht

FPÖ-Chef Herbert Kickl hat am Freitag in einer als „persönliche ErklĂ€rung" titulierten Stellungnahme einen negativen Antikörpertest prĂ€sentiert – als Beleg dafĂŒr, dass er weder gegen Corona geimpft noch nach einer SARS-CoV-2-Infektionen genesen ist. Kickl trat nach eigenem Bekunden den Beweis deshalb an, um gegenteilige GerĂŒchte zu entkrĂ€ften.

▶ Er habe sich zu diesem Schritt entschlossen, weil es zuvor durch einen

„mit der Eitelkeit eines Pfaus ausgestatteten, in die Jahre gekommenen PR-Berater aus dem engeren politischen Umfeld der tĂŒrkisen ÖVP-Familie"

einen „Frontalangriff" auf seine GlaubwĂŒrdigkeit gegeben habe, sagte Kickl, ohne PR-Berater und Falstaff-Herausgeber Wolfgang Rosam namentlich zu nennen. Rosam hatte nĂ€mlich bei einem Auftritt beim Sender oe24.at in den Raum gestellt, Kickl könnte entgegen seinen eigenen Angaben bereits gegen Covid-19 geimpft sein.

▶ Die Volkspartei verlangte von Kickl am Freitag eine eidesstattliche ErklĂ€rung und eine BestĂ€tigung durch ein öffentliches Spital sowie durch einen Notar. „Irgendein Antikörper-Nachweis" sei „schlicht zu wenig", findet GeneralsekretĂ€r Axel Melchior, der die „persönliche ErklĂ€rung" des FPÖ-Chefs „absurd" nannte. Kickls „verzweifelte Attacken" auf die Volkspartei wertete Melchior als Beleg fĂŒr dessen „tief gekrĂ€nkte Eitelkeit" sowie dessen „stark ausgeprĂ€gten Hass auf die Volkspartei".

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