đŸ‘©â€đŸ« 25 LehrkrĂ€fte wegen Maßnahmenverweigerung gekĂŒndigt

In Österreich sind seit Pandemiebeginn 25 Lehrerinnen und Lehrer gekĂŒndigt bzw. entlassen worden, weil sie die Einhaltung von Corona-Maßnahmen verweigert haben. Sie wollten etwa keine Masken in der Schule tragen oder haben sich geweigert, Kinder beim „Nasenbohrertest" zu beaufsichtigen. Im Bundeslehrerbereich trennten sich die Bildungsdirektionen deshalb von vier LehrkrĂ€ften, im Pflichtschulbereich von 21.

▶ Die meisten KĂŒndigungen bzw. Entlassungen gab es laut einem APA-Rundruf in den Bildungsdirektionen in Niederösterreich, wo man acht LehrkrĂ€fte verabschiedete (alle im Pflichtschulbereich). In Wien wurden fĂŒnf DienstverhĂ€ltnisse beendet (zwei BundeslehrkrĂ€fte/drei Pflichtschule), in Vorarlberg ebenfalls fĂŒnf (alle an Pflichtschulen), in Oberösterreich drei (alle Pflichtschule), in der Steiermark zwei (je eines im Bundesschul- und Pflichtschulbereich) sowie in Salzburg (Pflichtschule) und KĂ€rnten eines. Bei letzterem dĂŒrfte es sich um jene Gymnasiallehrerin handeln, die derzeit vor Gericht gegen ihre Entlassung vorgeht.

▶ Ohne KĂŒndigung bzw. Entlassung kamen das Burgenland und Tirol aus. Das heißt aber nicht, dass es keinen Widerstand gegen die Corona-Regeln gegeben hĂ€tte, hieß es etwa aus Tirol.

„Dass es noch zu keinen KĂŒndigungen gekommen ist, liegt sicherlich auch daran, dass wir im Vorfeld eine harte Linie gefahren haben",

sagte ein Mitarbeiter der Bildungsdirektion der APA.

▶ Oft hĂ€tten Bedenken und Weigerungen in persönlichen GesprĂ€chen mit der Schulleitung oder der Behörde ausgerĂ€umt werden können. In EinzelfĂ€llen habe man mit Konsequenzen wie einer Suspendierung gedroht. Diese Drohungen hĂ€tten meist „gefruchtet". Einzelne Lehrer hĂ€tten sich aber auch karenzieren lassen.