đŸ„ NÖ SpitĂ€ler ĂŒber "systemkritischer Auslastungsgrenze"

In Niederösterreich ist am Donnerstag mit 114 Corona-Intensivpatienten die "systemkritische Auslastungsgrenze" von 33 Prozent der GesamtkapazitĂ€ten ĂŒberschritten worden. Das bedeutete einen Anstieg um fĂŒnf Personen im Vergleich zu Mittwoch. Von insgesamt 334 Intensivbetten in den Landeskliniken waren laut Landesgesundheitsagentur (LGA) 114 mit Covid-19-Infizierten belegt und 138 mit Nicht-Corona-Patienten. Damit standen den Angaben zufolge 82 freie PlĂ€tze zur VerfĂŒgung.

▶ Laut Agentur fĂŒr Gesundheit und ErnĂ€hrungssicherheit (AGES) ist bei Überschreitung des sogenannten Schwellenwerts fĂŒr ein sehr hohes Systemrisiko davon auszugehen, "dass die Covid-19-Patienten bereits in deutliche Konkurrenz mit anderen intensivpflichtigen Patienten treten". Die Zahl der Corona-Patienten auf Normalstationen in Niederösterreich ist von zuletzt 482 auf 461 am Donnerstag gesunken. Zeitgleich meldeten die Behörden aber 21 TodesfĂ€lle binnen 24 Stunden in Niederösterreich.

▶ Wie bisher werden elektive Eingriffe verschoben, damit Personal auf den Intensivstationen zur VerfĂŒgung steht. Im Bedarfsfall könnte auf KrĂ€fte im Ruhestand zurĂŒckgegriffen werden. Fast ein Viertel der seit Anfang 2017 pensionierten Ärzte und diplomierten PflegekrĂ€fte hat sich auf Anfrage der LGA bereit erklĂ€rt, im Notfall zu helfen.

"Sollte zusĂ€tzlicher Bedarf bestehen, werden in den Kliniken weitere KapazitĂ€ten fĂŒr Corona-Patienten geschaffen",

... teilte die LGA auf Anfrage mit.