📈 Prognosekonsortium: AufwĂ€rtstrend setzt sich fort

Dass die Corona-Pandemie kurz vor ihrem Ende steht, ist zumindest dem österreichischen Prognosekonsortium zufolge nicht in Sicht. Im Gegenteil:

▶ Laut der Prognose vom Mittwoch steigen die Fallzahlen in Österreich, und das spiegelt sich mittlerweile auch eindeutig in den heimischen SpitĂ€lern wider. Dass sich dieser Trend in den nĂ€chsten Wochen umkehrt, ist laut Konsortium nicht zu erwarten.

▶ Demnach steigen die vorliegenden Parameter der Fallzahlen in allen Altersgruppen "substanziell" an, das wĂŒrden auch die letztverfĂŒgbaren Abwasserdaten bestĂ€tigen, so das Konsortium.

"Diese Entwicklung entspricht der erwarteten Beschleunigung des Infektionsgeschehens durch saisonale EinflĂŒsse (ein vergleichsweise kĂŒhler September) und höheren KontakthĂ€ufigkeiten in Schule und Arbeitsplatz seit dem Ende der Urlaubszeit. Auch fehlende mitigierende (mildernde, Anm.) Maßnahmen wie Schultests und QuarantĂ€nepflicht tragen zu der Dynamik bei",

schrieb das Konsortium.

▶ Genaue Zahlen zur Inzidenz fĂŒr die kommenden sieben Tage werden seit einigen Wochen aufgrund der geringeren Testungen und damit unklarer Dunkelziffer der Neuinfektionen nicht mehr prognostiziert.

▶ Eine genauere Prognose gibt es allerdings fĂŒr die zu erwartende Auslastung in den KrankenhĂ€usern: Demnach werden fĂŒr den letzten Prognosetag, den 12. Oktober, 1200 bis 1963 durch Covid-Patientinnen und -Patienten belegte Betten auf den heimischen Normalstationen erwartet. Der Mittelwert liegt demnach bei 1535 Betten. Am gestrigen Dienstag waren es bereits 1291 Spitalspatienten, 75 davon auf Intensivstationen. Diese Zahl könnte bis 12. Oktober ĂŒbrigens auf bis zu 120 steigen, so das Konsortium. Der Mittelwert wurde mit 93 Intensivpatienten am 12. Oktober angenommen.