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Live-Blog zu Coronavirus

Anschober erwartet erste AstraZeneca-Lieferung am 7. Februar, 25 von 1254 Tests in Schwaz positiv

Die Coronavirus-Krise hat die Welt weiter fest im Griff. Österreich befindet sich bis mindestens 7. Februar im dritten Lockdown, mit Beginn dieser Woche wurden die Maßnahmen noch einmal verschärft. Durch Impfstoff-Verzögerungen in der EU verzögert sich auch der Impf-Plan mancher Länder. Große Sorge bereiten die britische und die südafrikanische Virus-Mutationen, die beide bereits in Tirol nachgewiesen wurden.

⚠️ Gut zu wissen: Diese Regeln gelten in der Lockdown-Verlängerung ab Montag

⚠️ Gut zu wissen: Was bei FFP2-Masken beachtet werden muss

▶️ FFP2-Maske ab heute in Öffis und Handel Pflicht

▶️ Anschober: AstraZeneca-Impfstoff ab 7. Februar in Österreich

▶️ Regierung berät heute weiter mit Experten, Ländern und Opposition

▶️ 134 Corona-Patienten in Tirols Spitälern, 32 auf Intensivstationen

▶️ Schulen sollen mit 200 Millionen Euro gefördert werden

▶️ Zillertal-Cluster auch ins Altenheim Münster verfolgt

▶️ Südafrikanische Mutation in Tirol: 16 Seilbahnmitarbeiter bisher positiv

▶️ 104 neue Corona-Fälle in Tirol, 80 Genesene und zwei Verstorbene

▶️ "Musik im Riesen" in Swarovski-Kristallwelten abgesagt

▶️ Alle geplanten OPs finden bei tirol kliniken wieder statt

📊 ZAHLEN FÜR TIROL

Mit Stand Montag, 8.30 Uhr, gibt es in Tirol 1195 aktive Corona-Fälle. Insgesamt gelten 42.537 Personen als wieder genesen. 530 Personen sind in Tirol an oder mit Covid-19 gestorben.

Mit Stand Montagvormittag (9.30 Uhr) wurden in Tirols Krankenhäusern insgesamt 134 Corona-Patienten versorgt, 32 von ihnen auf den Intensivstationen.

🔴 Für aktuelle Blog-Meldungen weiter nach unten scrollen ⬇️

📞 Wichtige Telefonnummern und Links

  • Hotline bei Symptomen und/oder Kontakt mit Corona-Fall: 1450
  • Online-Tool für Verdachtsfälle/Kontaktpersonen: corona.leitstelle.tirol
  • Bei allgemeinen Fragen zum Coronavirus: 0800 555 621 
  • Hotline vom Land Tirol: Tel. 0800 80 80 30
  • Hotline der AGES: Tel. 0800 555 621
  • Hotline der Wirtschaftskammer für Unternehmer: Tel. 0590 905-1111
  • AMS Tirol ServiceLine: Tel. 050 904 740 (Mo. bis Do. 7.30 Uhr bis 16 Uhr, Fr. 7.30 bis 13 Uhr)
  • Hotline der Arbeiterkammer für Arbeitnehmer: Tel. 0800 22 55 22 1414
  • Hotline zu reiserechtlichen Fragen: Tel. 0800 201 211 (werktags von 9 bis 12 Uhr)
  • Telefonseelsorge: Tel. 142
  • Rat auf Draht: Tel. 147 oder im Internet www.rataufdraht.at 
  • Psychosozialer Krisendienst Tirol: Tel. 0800 400 120 (täglich 8 bis 20 Uhr)
  • Online-Frauenberatung Tirol unter diesem Link

📊 Zum Tirol-Dashboard

💉 Zum Impf-Dashboard für Österreich

📝 Informationen zu Reisewarnungen

🚥 Die Corona-Ampel

🌎 Information in English: the most important questions and answers

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😷 Weiter hohe Nachfrage nach FFP2-Masken in Supermärkten

Die heimischen Lebensmittelhändler haben auch am Montag eine hohe Nachfrage nach den FFP2-Masken festgestellt. In einzelnen Filialen gab es kurzfristig auch Engpässe, wie eine Anfrage bei Rewe, Spar, Hofer, Lidl und MPreis ergab. Seit heute gilt im Handel und in den öffentlichen Verkehrsmittel, die Pflicht statt eines einfachen Mund-Nasen-Schutzes eine besser filternde FFP2-Maske zu tragen. Die großen Supermarktketten geben die Masken diese Woche gratis an ihre Kunden ab.

"Die Verfügbarkeit ist in den Filialen aktuell aufgrund der sehr hohen Nachfrage unterschiedlich, es gibt jedoch laufende Nachlieferungen und Zuteilungen an die Filialen"

erklärte Rewe-Pressesprecher Paul Pöttschacher. Zu Rewe gehören Billa, Merkur und Penny. Sie stellen diese Woche jedem Kunden bis einschließlich Mittwoch die erste FFP2-Maske gratis zur Verfügung. Das Angebot gelte solange der Vorrat am jeweiligen Standort reicht, hieß es.

▶️ Auch bei Spar werden Gratis-Masken am Eingang verteilt, jeder Kunde bekommt ein Stück. Das Angebot gilt "solange der Vorrat reicht", aber ohne zeitliche Befristung.

▶️ Hofer erklärte, all jenen Kunden eine gratis FFP2-Schutzmaske zur Verfügung zu stellen, die keine haben.

"Erwartungsgemäß wird das Gratisangebot sehr gut angenommen, wir können heute eine durchaus erhöhte Nachfrage der FFP2-Schutzmasken feststellen",

so eine Sprecherin. Für Nachschub sei gesorgt.

"Um die 10 Quadratmeter-Regelung pro Person zu gewährleisten, dürfen unsere Filialen nur mit einem Einkaufswagen betreten werden."

▶️ Auch bei MPreis erhalten Kunden derzeit für ihren Einkauf unentgeltlich eine FFP2-Maske, wie eine Sprecherin auf Anfrage erklärte. Das Angebot erfolge bis auf Widerruf, aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit und des hohen Bedarfs könnten die Masken in manchen Filialen vergriffen sein – Nachschub sei aber bereits unterwegs.

▶️ Auch Lidl-Pressesprecher Hansjörg Peterleitner bestätigte, eine hohe Nachfrage nach FFP2-Masken, "aber wir haben alles im Griff". Noch seien genügend Masken da. Lidl wird seinen Kunden voraussichtlich ab Donnerstag eine kostenlose Maske aushändigen.

"Unser Ziel ist, dass jeder Kunde der eine Maske braucht, auch eine bekommt. Deshalb haben wir ausreichend vorgesorgt und schon weitere FFP2-Masken bestellt."

💉 Über eine Million Menschen in Israel erhielten zweite Dosis

Mehr als eine Million Menschen in Israel hat die beiden nötigen Impfungen gegen das Coronavirus erhalten. Dies teilte Gesundheitsminister Juli Edelstein am Montag auf Twitter mit. Die erste Dosis bekamen demnach bisher rund 2,6 Millionen Menschen verabreicht.

▶️ In Israel leben etwas mehr als neun Millionen Menschen - vergleichbar mit Österreich. Doppelt gegen das Coronavirus geimpft wurden dort bisher knapp 230.000 Menschen. In Österreich wurden 138.517 geimpfte Personen im E-Impfpass eingetragen, zumindest 4360 Menschen erhielten die zweite Dosis. Dem Unternehmen Pfizer zufolge beträgt der Impfschutz eine Woche nach der zweiten Impfung 95 Prozent.

▶️ Israel steckt in einer dritten Corona-Welle mit hohen Infektionszahlen. Mit 68 wurden am Montag so viele Tote binnen 24 Stunden vermeldet wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Das Gesundheitssystem ist nahe der Belastungsgrenze, die Zahl der Schwerkranken liegt sehr hoch. In dem Land infizierten sich bisher offiziell mehr als 600.000 Menschen mit dem Virus.

▶️ Um das Einschleppen weiterer Virus-Mutanten zu verhindern, soll parallel zum geltenden Lockdown der Flughafen Ben Gurion bis Monatsende weitgehend geschlossen werden. Die Schließung sollte in der Nacht auf Dienstag beginnen. Über ihn wird nahezu der gesamte internationale Luftverkehr des Landes abgewickelt.

🚥 Italiens Regionen fordern Änderung des Ampelsystems

Zwischen einigen italienischen Regionen und der Regierung in Rom eskaliert der Streit um das geltende Ampelsystem. Die Präsidenten von sechs Regionen fordern eine Änderung der Parameter, nach denen Italiens Gebiete in bestimmte Risikogruppen eingestuft werden.

"Wir haben mehrmals die Regierung aufgefordert, das Bewertungssystem bei der Bestimmung der Risikogruppe zu überdenken, in die die Regionen eingestuft werden", hieß es in einem Schreiben der sechs Regionen, die von oppositionellen Mitte-Rechts-Parteien regiert werden.

▶️ Und weiter:

"Das Bewertungssystem kann verheerende Folgen für das Leben der Menschen und der Wirtschaft haben, wie die Lage in der Lombardei bewiesen hat. Daher ist maximale Strenge bei der Prüfung der Infektionszahlen notwendig. Wir fordern eine sofortige Änderungen der Kriterien, nach denen die Risikoklasse bestimmt wird", hieß es im Schreiben der Präsidenten von Lombardei, Friaul Julisch Venetien, Venetien, Umbrien, Kalabrien und Sardinien.

▶️ Die Lombardei fordert von der Regierung in Rom eine Entschädigung. Das Gesundheitsministerium habe am 16. Jänner aufgrund veralteter Daten der Infektionszahlen die norditalienische Region als rot eingestuft, was zu einem Teil-Lockdown mit Schließungen von Geschäften und Lokalen, sowie zu strengen Reisebeschränkungen geführt habe, behauptet der lombardische Präsident Attilio Fontana. Dabei habe sich die epidemiologische Lage in der Lombardei bereits so weit entspannt, dass sie seit gestrigem Sonntag wieder als orange Zone, also in eine niedrigere Risikoklasse, eingestuft werden konnte. Die Tage des unmotivierten Lockdowns hätten der Wirtschaft der Region schwere finanzielle Schäden verursacht.

"Die Lombardei leidet unter den Folgen eines eklatanten und dramatischen Fehlers des Gesundheitsministerium auf Kosten der Bürger", protestiert der Chef der rechten Lega, Matteo Salvini.

🚘 Praktische Führerschein-Prüfung und Fahrstunden erlaubt

Praktische Führerschein-Prüfungen und Fahrstunden dürfen in Österreich abgehalten werden. Diese Konkretisierung hat das Gesundheitsministerium am Montag veröffentlicht. Bisher war davon ausgegangen worden, dass praktische Führescheinprüfungen im Lockdown nicht erlaubt sind. Weiterhin verboten bleibt die Abhaltung von Theorie-Gruppenkursen. Theoretische Einheiten in Form von Einzelunterricht können durchgeführt werden.

▶️ Bereits seit dem zweiten harten Lockdown in Österreich, der am 17. November in Kraft trat, sind keine Führerschein-Gruppenkurse mehr möglich. Beliebte Intensivkurse in den Weihnachtsferien fielen dadurch beispielsweise aus. Distance Learning für Fahrschulen ist nicht erlaubt. Das hatte zuletzt für viel Kritik -unter anderem von Fahrschulvertretern - geführt.

▶️ Bezüglich der praktischen Prüfung und Fahrstunden veröffentlichte das Gesundheitsministerium am Montag in seinen auf der Homepage aufgelisteten "FAQ" eine Klarstellung, wonach aus Sicht des Ministeriums sowohl die Durchführung von Fahrstunden als auch die Abhaltung von Fahrprüfungen nach der 3. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung zulässig sind.

▶️ Großzügig per Gesetz verlängert wurden zuletzt abgelaufene Übungs- und Ausbildungsfahrten-Bescheide, was beispielsweise auf L17-Ausbildung mit begleitendem Fahren mit Eltern oder Angehörigen zutrifft. Führerschein-Bewerber mit Bescheiden, die nach dem 31. Mai 2020 abgelaufen sind oder ablaufen würden, werden die Möglichkeit haben, weiterhin bis 30. September 2021 Übungs- und Ausbildungsfahrten durchzuführen. Denn eigentlich werden solche Bewilligungen nur einmal und nur für 18 Monate erteilt.

▶️ Sieben Monate gültig bleiben abgelaufene Führerscheine und Fahrerqualifizierungsnachweise. Das betrifft jene, die in der Zeit zwischen 1. September 2020 und 30. April 2021 ablaufen. Die Gültigkeit bleibt um weitere sieben Monate aufrecht.

💉 Anschober: Erste Lieferung von AstraZeneca ab 7. Februar

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) erwartet ab dem 7. Februar erste Lieferungen des AstraZeneca-Impfstoffs. Beim Steering Board Meeting zur EU–Impfstoffbeschaffung hat der CEO von AstraZeneca laut einer Aussendung des Gesundheitsministerium bekannt gegeben, dass die Zulassung des Impfstoffes voraussichtlich Ende dieser Woche erfolgen soll.

▶️ Dann kann im Februar in drei Tranchen Impfstoff nach Österreich geliefert werden: Am 7. Februar 63.354, am 17. Februar 97.763 und Ende Februar 182.430. Insgesamt kommen im Februar "also 343.547 Dosen Impfstoff von AstraZeneca nach Österreich", hieß es.

🕖 Neue Öffnungszeiten für Screeningstraßen in Tirol

Ab Montag werden die Öffnungszeiten der Screeningstraßen in Tirol angepasst, wie das Land mitgeteilt. Im Alphotel in Innsbruck finden künftig wie in der Vergangenheit ausschließlich Testungen für 24-Stunden-Betreuer sowie für das Personal des Corona-Zentrums statt.

„Damit werden die Testkapazitäten entsprechend komprimiert. In Inns-bruck können im Testzentrum bei der Olympiaworld weiterhin PCR-Testungen für Verdachtsfälle sowie Antigen-Testungen im Rahmen der Aktion ‚Tirol testet‘ durchgeführt werden“,

sagt Elmar Rizzoli, Leiter des Corona-Einsatzstabes Corona des Landes, dazu. Die Anmeldung für Corona-Verdachtsfälle erfolgt weiterhin über das Online-Anmeldetool der Leitstelle Tirol, jene für die kostenlosen und laufenden Antigen-Testungen über www.tiroltestet.at.

▶️ Öffnungszeiten im Detail:

• Reutte (Breitenwang, Planseestr. 66a):

Montag bis Sonntag von 7 bis 12 Uhr

• Zams (Areal Holzlagerplatz Auweg):

Montag bis Sonntag von 7 bis 16 Uhr

• Imst (Schwimmbadparkplatz Imst):

Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr; Samstag, Sonntag und Feiertag von 7 bis 16 Uhr

• Telfs (Rathaussaal):

Montag bis Sonntag von 7 bis 16 Uhr

• Innsbruck (Olympiaworld Halle für Antigen-Testungen):

Montag bis Freitag von 7 bis 16 Uhr

• Innsbruck (Olympiaworld/PCR-Test am Parkplatz):

Montag bis Freitag von 8 bis 17.30 Uhr; Samstag, Sonntag und Feiertag von 8 bis 16.30 Uhr

• Schwaz (Stanser Au 1):

Montag bis Sonntag von 7 bis 16 Uhr

• Wörgl (Bahnhofstr. 37):

Montag bis Freitag von 7 bis 16 Uhr

• Kufstein (Münchner Str. 22):

Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr; Samstag, Sonntag und Feiertag von 7 bis 16 Uhr

• St. Johann (Kaisersaal):

Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr; Samstag, Sonntag und Feiertag von 7 bis 16 Uhr

• Kitzbühel (Schwarzsee):

Montag bis Freitag von 7 bis 16 Uhr

• Lienz:

Montag bis Freitag von 7 bis 13 Uhr

▶️ Weitere Infos >> HIER

📜 Südtirol geht in der Krise seinen eigenen Weg

Südtirol geht in der Coronakrise weiterhin seinen eigenen Weg. Die autonome Provinz trotzt zur Zeit den gesamtstaatlichen Bestimmungen. Denn obwohl Südtirol laut der nationalen Einstufung bereits seit geraumer Zeit als "rote Zone" ausgewiesen ist und damit das öffentliche Leben weitgehend ruhen müsste, läuft das Leben unter gewissen Einschränkungen weitestgehend normal ab.

▶️ Geschäfte, Bars und Restaurants sind unter Berücksichtigung von Zugangsbegrenzungen je nach Größe geöffnet. Es gilt eine Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr. In dieser Zeit darf die Bevölkerung nur aus triftigen Gründen unterwegs sein. Dazu zählen Arbeit, Gesundheit oder Treffen von nicht zusammenlebenden Partnern.

▶️ Lediglich das kulturelle Leben liegt auch in Südtirol weitgehend brach. So sind Theater und Kinos geschlossen, Konzerte oder andere Veranstaltungen sind untersagt. Es gilt die Abstandsregel von einem Meter und auch im Freien ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes Pflicht. Eine Vorschrift zum Tragen von FFP2-Masken gibt es in Südtirol jedoch nicht.

▶️ Möglich sind diese Abweichung von den staatlichen Bestimmungen aufgrund eines Landesgesetzes, das der Südtiroler Landtag zum Ende der ersten Welle im Mai erlassen hatte, um eine schnellere Öffnung zu ermöglichen. Dabei wurden autonome Zuständigkeiten ausgeschöpft.

▶️ Der derzeitige Sonderweg wird in Südtirol damit begründet, dass es unterschiedliche Interpretationen der Zahlen gebe. Während der Staat die Einteilung der Regionen in unterschiedliche Farben aufgrund des Reproduktionsfaktors vornimmt, orientiert sich die Südtiroler Landesregierung an den Auslastungen in den Krankenhäusern.

▶️ Gesundheitslandesrat Thomas Widmann (SVP) verwies auf die relativ stabile Situation in den Krankenhäusern. Sollte sich jedoch abzeichnen, dass die Gesundheitsstrukturen stärker belastet werden, werde man die Regeln sofort ändern. Oberstes Ziel sei es, das Gesundheitssystem zu schützen. Widmann führte die unterschiedliche Interpretation der Zahlen auch darauf zurück, dass in Südtirol viel mehr getestet werde als im restlichen Staatsgebiet.

🔎 Keine neuen Ergebnisse bezüglich möglicher Belästigung

Nichts Neues hat es bei den Nachforschungen des Bundesheeres wegen möglicher Belästigung von Frauen nach Coronavirus-Tests gegeben. Wie vergangene Woche bekanntgegeben, habe man neun Soldaten befragt, dies habe keinen Beweis erbracht. Einige Soldaten hätten auch Handydaten offengelegt. In den vergangenen Tagen habe man sechs Mails zur Sache erhalten, teils anonym, so Heeressprecher Michael Bauer zur APA. Diesen gehe man nach und nehme mit den Schreibenden Kontakt auf.

▶️ Es sei schwierig den Vorwürfen nachzugehen, wenn man keine genauen Zeitangaben habe, meinte Bauer. Einige möglicherweise Betroffene hätten sich wohl bei Medien gemeldet, aber man brauche konkrete Angaben, sagte er. Der Sprecher des Bundesheeres wies darauf hin, dass die Soldaten sowohl vor Aufnahme der Tätigkeit an den Teststraßen im Dezember bezüglich Datenschutz und Verhalten belehrt worden seien und nach Auftauchen der Vorwürfe noch einmal. Er rechne bis Ende der Woche mit Ergebnissen.

🏥 134 Corona-Patienten in Tirols Spitälern, 32 davon auf Intensivstationen

In den Tiroler Krankenhäusern gab es einen leichten Zuwachs an Corona-Patienten. 134 Covid-Patienten mussten mit Stand Montagvormittag stationär behandelt werden, um sechs mehr als am Vortag. Auf den Intensivstationen befanden sich davon 32 Patienten, um einer mehr als am Sonntag.

▶️ Die Zahlen verteilen sich tirolweit wie folgt:

  • Innsbruck: 17 Normalstation, 15 Intensivstation
  • Hall: 6 Normalstation, 3 Intensivstation
  • Hochzirl: 0 Normalstation, 0 Intensivstation
  • Kufstein: 8 Normalstation, 1 Intensivstation
  • Lienz: 22 Normalstation, 5 Intensivstation
  • Natters: 2 Normalstation, 0 Intensivstation
  • Reutte: 8 Normalstation, 2 Intensivstation
  • Schwaz: 18 Normalstation, 1 Intensivstation
  • St. Johann: 13 Normalstation, 1 Intensivstation
  • Zams: 8 Normalstation, 4 Intensivstation

Außerdem wurde im Dashboard die Datenbereinigung bei der Bezirkszuordnung von einer positiv getesteten Person vorgenommen. Sie wurde vom Bezirk Imst nach Innsbruck übertragen, da sie dort aufhältig ist.


🧪 Bisher 1254 Personen in Schwaz getestet, 25 mit positivem Ergebnis

Wegen des Vorkommens der südafrikanischen Virusmutation des Coronavirus ist die Bevölkerung des Bezirks Schwaz aufgerufen, an den kostenlosen PCR-Massentestungen in den Screeningstraßen teilzunehmen. Seit dem 23. Jänner 2021 haben sich bereits über 2500 Personen für die Massentestungen im Bezirk Schwaz angemeldet. Dabei wurden bisher 1254 Tests durchgeführt.

▶️ 1035 Personen wurden negativ auf das Coronavirus getestet, für 25 Personen lag im Zuge der Massentestungen ein positives Coronavirus-Testergebnis vor. Nach wie vor unklar ist, von wo in Tirol die südafrikanische Virusmutation ihren Ausgang genommen hat und wie diese Virusmutation nach Tirol getragen worden ist.

„Wir brauchen einen möglichst umfassenden Einblick in das Infektionsgeschehen im Bezirk, um einen Überblick über mit dem Virus und mit seinen Mutationen infizierte Personen festzustellen sowie Kontaktpersonen raschestmöglich ausfindig zu machen. So können wir eine weitere Verbreitung eindämmen“, betont Elmar Rizzoli, Leiter des Corona-Einsatzstabes des Landes Tirol.

▶️ Anmeldung für PCR-Test im Bezirk Schwaz über www.tiroltestet.at

Derzeit wird an drei Screeningstraßen in Schwaz, Mayrhofen und Fügen getestet. Die Anmeldung für die PCR-Testungen (Mund-Rachen-Abstrich) im Bezirk Schwaz ist online über www.tiroltestet.at möglich. Eine Anmeldung ist auch telefonisch über die Gesundheitshotline 1450 unter Angabe, dass die Anmeldung infolge dieses Aufrufs erfolgt, möglich. Die PCR-Testungen im Rahmen des Aufrufs können bis Mittwoch vorgenommen werden.

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