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Sport aktuell

Live-Blog: Aktuelle Nachrichten aus der Sportwelt
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Beierl und Treichl in Winterberg Weltcup-Fünfte

Die Niederösterreicherin Katrin Beierl hat beim Weltcup in Winterberg als Fünfte im Zweierbob ihr bestes Saisonergebnis eingestellt. Mit Anschieberin Christania Williams fehlten ihr am Sonntag rund vier Zehntelsekunden auf das Podest. Im Männer-Vierer belegte Markus Treichl mit seiner Crew mit ähnlichem Rückstand auf das Stockerl ebenfalls den fünften Rang, bestes Resultats des Tirolers in diesem Winter blieb damit ein vierter Rang auf der Olympiabahn von Cortina d'Ampezzo.

In beiden Bewerben gab es deutsche Dreifachsiege. Beierl war im Zweier auch schon in Cortina Fünfte gewesen. "Ein kleiner Fehler im Mittelteil hat mich Rang vier gekostet, aber viel mehr wäre dann nicht drinnen gewesen. Wichtig ist, dass wir unser bestes Saisonergebnis eingestellt haben und als Team gut gearbeitet haben. Gegen die starken deutschen Duos ist es aus eigener Kraft extrem schwer, aber unser Ziel bleibt, beim 'Best of the Rest' voll mitzumischen", sagte Beierl. Im Monobob hat sie im Olympiawinter bereits zwei Podestplätze geschafft.

Tiroler Motorrad-Pilot Ebster auf erster Dakar-Etappe 14.

Der Tiroler Tobias Ebster hat auf der ersten Etappe der Rallye Dakar in Saudi-Arabien über zehn Minuten auf die Spitze verloren. Der im Prolog elftplatzierte Hero-Pilot belegte am Sonntag nach 305 km mit Start und Ziel in Yanbu Platz 14, diesen Rang nimmt er auch im Gesamtklassement ein, in der Rallye-2-Wertung ist er Vierter. An der Spitze des Gesamtklassements liegt der Spanier Edgar Canet.

Der KTM-Pilot gewann nach dem Prolog auch die Auftaktetappe vor seinem Teamkollegen Daniel Sanders und Ricky Brabec (Honda). Das Toptrio profitierte von einer Zeitstrafe des Tagesschnellsten Ross Branch (Hero). Bei den Autos übernahm der Belgier Guillaume de Mevius (Mini) die Führung. Titelverteidiger Yazeed Al-Rajhi riss durch Zeitstrafen eine halbe Stunde Rückstand auf. Der unter falschem Namen antretende Red-Bull-Milliardär Mark Mateschitz landete über 50 Minuten hinter dem Tagessieger auf Rang 93., auch in der Gesamtklassement ist der Debütant 93. Die ebenfalls erstmals antretende Victoria Swarowski landete deutlich außerhalb der Top 100.

Erstrundenduell von Grabher mit Qualifikantin Kraus, Tagger ausgeschieden

Zum Auftakt des Tennis-Jahres kommt es am Montag beim WTA250-Turnier in Auckland zu einem österreichischen Erstrunden-Duell. Die Wienerin Sinja Kraus überstand durch einen 7:5,7:5-Sieg über die frühere französische Dominic-Thiem-Freundin Kristina Mladenovic auch die zweite Qualifikationsrunde und trifft nun auf Julia Grabher. Die Vorarlbergerin stand fix im Hauptbewerb. Die Osttirolerin Lilli Tagger schied in der Quali gegen die Ukrainerin Julia Starodubzewa mit 1:6,1:6 aus.

Einen erfolgreichen Einstand als österreichische Tennisspielerin feierte Anastasia Potapova beim WTA500-Event in Brisbane. Die 24-Jährige setzte sich in Runde eins gegen die Australierin Daria Kasatkina mit 7:5,4:6,6:4 durch. Nächste Gegnerin ist ihre als Nummer zwölf gesetzte, frühere russische Landsfrau Diana Shnaider. Die ebenfalls aus Russland stammende 28-jährige Kasatkina liegt in der Weltrangliste als 37. um 13 Plätze vor der 24-jährigen Potapova.

Toronto gewann auch drittes Saisonduell mit Atlanta

Die Toronto Raptors haben am Samstag (Ortszeit) auch das dritte Saisonduell mit den Atlanta Hawks in der National Basketball Association (NBA) für sich entschieden. Die Kanadier gewannen 134:117, wobei ein 16:0-Lauf im Schlussviertel den Weg zum Sieg ebnete. RJ Barrett und Brandon Ingram erzielten je 29 Punkte.

Jakob Pöltl verpasste wegen seiner Rückenprobleme die sechste Partie hintereinander und die bereits 15. im Spieljahr. Nach Sandro Mamukelashvili und Scottie Barnes übernahm am Samstag Collin Murray-Boyles die Center-Position des Wieners in der Startformation. Am Montag treffen Toronto und Atlanta neuerlich aufeinander.

50 Zähler von Brown für Celtics

Die in der Eastern Conference zweitplatzierten New York Knicks erlitten mit 119:130 gegen die Philadelphia 76ers die dritte Niederlage hintereinander. Tyrese Maxey sorgte für 36 Punkte der Gäste, die ihrerseits zum dritten Mal in Serie erfolgreich blieben. Jaylen Brown führte die Boston Celtics mit 50 Zählern zu einem 146:115 bei den LA Clippers, die nach einem schwachen Saisonstart zuletzt sechs Mal in Folge gewonnen hatten. Weil die San Antonio Spurs gegen die Portland Trail Blazers 110:115 verloren, hat Titelverteidiger Oklahoma City Thunder im NBA-Westen nunmehr fünf Siege Vorsprung auf den ersten Verfolger aus Texas.

Detroit unterlag mit Kasper den Pittsburgh Penguins

Marco Kasper und die Detroit Red Wings haben auch das zweite Duell mit den Pittsburgh Penguins im neuen Jahr verloren. Zwei Tage nach der 3:4-Niederlage nach Verlängerung in Pittsburgh unterlagen die Red Wings am Samstag in der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL zu Hause mit 1:4. Kasper spielte zunächst mit Nate Danielson und James van Riemsdyk, kam im Schlussdrittel aber in der Top-Linie mit Dylan Larkin und Lucas Raymond zum Einsatz und stand 13 Minuten auf dem Eis.

Bryan Rust (4.) und Jegor Schinakow (18.) brachten die Mannschaft um Superstar Sidney Crosby 2:0 in Führung, Alex DeBrincat gelang der Anschlusstreffer (36.). Die Penguins standen defensiv aber bestens, ließen im gesamten Spiel nur zwölf Torschüsse zu und fixierten im Finish mit zwei Treffern ins leere Tor den Auswärtssieg.

Meilenstein für Maple-Leafs-Kapitän Matthews

Vancouver unterlag Boston indes ohne den weiter verletzt fehlenden Marco Rossi 2:3 nach Verlängerung. Die Canucks sind Vorletzter im Westen und haben bereits sechs Punkte Rückstand auf den letzten Play-off-Platz. Beim kanadischen Rivalen Toronto Maple Leafs stieg Superstar Auston Matthews mit einem Doppelpack zum besten Torjäger der Franchise-Geschichte auf. Mit 421 Toren überflügelte Matthews bereits mit 28 Jahren den Hall of Famer Mats Sundin. Verloren wurde die Partie mit einem 4:5 nach Overtime bei den New York Islanders dennoch.

Seattle sicherte sich Freilos und Heimrecht bis zum Finale

Die Seattle Seahawks haben in der National Football League (NFL) ihre Conference gewonnen und sich einen Vorteil für die Play-offs verschafft. Der Superbowl-Sieger von 2014 besiegte die San Francisco 49ers auswärts mit 13:3. Durch den Erfolg sicherten sich die Seahawks ein Freilos für die erste Runde und haben auf dem Weg zur Superbowl in jeder Partie Heimspielrecht.

Die Tampa Bay Buccaneers konnten ihre Niederlagenserie beenden. Im entscheidenden Spiel gegen die Carolina Panthers gewann das Team um Quarterback Baker Mayfield mit 16:14 und hielt dadurch seine Hoffnungen auf eine Play-off-Teilnahme am Leben. Mit jeweils 8:9-Siegen sind beide Teams nun auf Schützenhilfe angewiesen, da nur der Sieger der NFC South in die Play-offs einzieht.

Tiroler Ebster belegte zum Auftakt Rang elf

Der Tiroler Tobias Ebster hat am Samstag zum Auftakt der 48. Rallye Dakar bei den Motorrädern die Top Ten nur knapp verpasst. Der Vorjahres-Gesamtneunte bewältigte den 22 km langen Prolog in Yanbu in 12:16,4 Min als Elfter, wobei ihm 45 Sekunden auf den siegreichen spanischen KTM-Piloten Edgar Canet fehlten. Ebster tritt beim Klassiker erstmals als Werksfahrer an, und zwar für das indische Team "Hero Motorsports Team Rally". Die 1. Etappe am Sonntag verläuft über 305 km.

Bei den Autos setzte sich der Schwede Mattias Ekström mit Landsmann Emil Bergkvist in einem Ford durch. Mark Mateschitz alias Mark Mustermann mit Landsmann Michael Zajc kam bei seiner Dakar-Premiere 1:46 Min. zurück auf Position 52. Der Red-Bull-Milliardär tritt in der Topklasse T1 in einem 400 PS starken Toyota Hilux an. Debütantin Victoria Swarowski kam als Vic Flip mit dem Deutschen Stefan Henken in einem Can-Am Maverick R - einem Buggy mit rund 240 PS - auf Platz 127 (+3:29).

Motocross-Ikone Heinz Kinigadner meinte in der Samstag-"Presse" über das Antreten von Mateschitz: "Mark fährt natürlich nicht auf Sieg, sondern will dieses Abenteuer erleben." Die Rallye dauert zwei Wochen und führt über 8.000 Kilometer und 13 Etappen von Yanbu am Roten Meer nach Riad und zurück.

Abbildung von: Tiroler Ebster belegte zum Auftakt Rang elf

Beierl knapp am Podest vorbei, Treichl nach Aufholjagd Zehnter

Die Niederösterreicherin Katrin Beierl ist am Samstag beim Monobob-Weltcup in Winterberg als Vierte knapp an einem Podestplatz vorbeigeschrammt. Auf die siegreiche Deutsche Laura Nolte fehlten für die Halbzeit-Dritte 21 Hundertstel. „Das Gefühl, da vorne um die Medaillen mitzufahren, ist echt ein gutes und gibt viel Auftrieb“, erklärte Beierl. Die Inzingerin Lea Haslwanter belegte Platz 20. Markus Treichl verbesserte sich im Zweierbob mit Daniel Bertschler von Halbzeit-Rang 17 auf Platz zehn. Johannes Lochner führte einen deutschen Dreifachsieg an.

Stadlober als Fünfte ins Finale der Tour de Ski

Teresa Stadlober hat im vorletzten Bewerb der Tour de Ski den dritten Rang in der Gesamtwertung erwartungsgemäß nicht halten können. Die 32-jährige Salzburgerin belegte am Samstag im klassischen Sprint in Val di Fiemme Rang 29 und geht als Fünfte in den abschließenden Bewerb am Sonntag. Der Berglauf zur Alpe Cermis sollte Stadlober gut liegen. Im Männer-Bewerb scheiterten Michael Föttinger (38.) und Benjamin Moser (54.) in der Qualifikation.

Die Finnin Jasmi Joensuu feierte auf der Strecke, auf der in gut einem Monat die Olympia-Rennen stattfinden, ihren ersten Weltcupsieg. In der Gesamtwertung führt weiter die US-Amerikanerin Jessie Diggins, die im Sprint auf Rang sieben lief und mit 1:19 Minuten Vorsprung auf Joensuu ins Finale geht. Stadlober geht mit einem Rückstand von 2:09 Minuten in den Massenstartbewerb über 10 km, auf die drittplatzierte Schwedin Moa Ilar fehlen ihr 31 Sekunden.

Bei den Männern fiel der Tiroler Moser in der Gesamtwertung von Platz acht auf Rang zehn zurück. Im Finale deklassierte Johannes Hösflot Kläbo die Konkurrenz und holte sich seinen 104. Weltcupsieg. Der Norweger führt die Tour-de-Ski-Wertung 1:23 Minuten vor seinem Landsmann Lars Heggen an, den fünften Gesamtsieg und damit eine neue Rekordmarke wird er sich wohl nicht mehr nehmen lassen.

Abbildung von: Stadlober als Fünfte ins Finale der Tour de Ski

Venus Williams erhielt Wildcard für Australian Open

Venus Williams wird nach fünf Jahren ihr Comeback bei den Australian Open feiern. Die amerikanische Star-Tennisspielerin bekam eine Wildcard für das Grand-Slam-Turnier ab 18. Jänner. Die Veranstalter teilten mit, dass die 45-Jährige ihre Rückkehr in den Melbourne Park 28 Jahre nach ihrem dortigen Debüt feiern werde, 1998 kam sie bis ins Viertelfinale. Williams selbst postete auf Instagram eine Story. „Sehen uns dieses Jahr bei den Australian Open“, teilte sie mit.

„Ich freue mich sehr, wieder zurück in Australien zu sein und im australischen Sommer zu spielen“, wurde Venus Williams in der Mitteilung zitiert. „Ich habe so unglaubliche Erinnerungen daran, und ich bin dankbar für die Gelegenheit, an den Platz zurückzukehren, der so viel für meine Karriere bedeutet hat.“

Gewonnen hat die siebenmalige Grand-Slam-Siegerin Venus Williams im Gegensatz zu ihrer Schwester Serena in Australien noch nie. 2003 und 2017 verlor sie im Finale - gegen Serena. Insgesamt feierte sie dort aber 54 Spiel-Siege. „Venus ist eine echte Legende und Vorreiterin unseres Sports – sie ist eine Inspiration für uns alle“, sagte Turnierdirektor Craig Tiley.

Wird damit älteste Teilnehmerin der Geschichte

Veranstalterangaben zufolge wird Venus Williams die älteste Teilnehmerin sein, die jemals im Hauptfeld vertreten war. Bisher ist das die Japanerin Kimiko Date, die 2015 mit 44 Jahren in der ersten Runde ausgeschieden war.

Vorbereiten will sich Venus Williams auf ihre 22. Teilnahme bei den Australian Open bei einem Turnier in Hobart. Sie war im vergangenen Sommer nach rund 16 Monaten Turnier-Pause auf die Tennis-Tour zurückgekehrt. Nach Starts in Washington und Cincinnati hatte sie bei den US Open für Aufsehen gesorgt, war aber trotz einer beeindruckenden Leistung in Runde eins ausgeschieden.

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