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Live-Blog: Aktuelle Nachrichten aus der Sportwelt
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Führungswechsel bei der Rallye Dakar

Die Mittwoch-Etappe über 417 Kilometer hat bei der Rallye Dakar in Saudi-Arabien einen Führungswechsel bei den Autos und den Motorrädern gebracht. Bei den Zweirädern holte sich der spanische Honda-Pilot Tosha Schareina in al-Ula den zweiten Tagessieg hintereinander und löste den australischen KTM-Fahrer Daniel Sanders an der Spitze ab. Schareina führt nun zeitgleich vor seinem US-Markenkollegen Ricky Brabec.

In der Autowertung war der Südafrikaner Henk Lategan im Toyota der Tagesschnellste vor dem fünffachen Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah (Dacia). Auch in der Gesamtwertung liegt Lategan vor dem 55-jährigen Katari, der 3:55 Minuten Rückstand hat. Der saudi-arabische Lokalmatador und Vorjahressieger Yazeed Al-Rajhi stieg nach technischen Problemen an seinem Toyota aus der Rallye aus.

Der unter dem Namen Max Mustermann antretende Red-Bull-Milliardär Mark Mateschitz kam als 55. ins Ziel (+1:06:48 Stunden) und liegt in der Gesamtwertung auf Platz 48.

Tiroler Auer schrieb im Olympia-Rennen erstmals an

Der Tiroler Florian Auer hat am Mittwoch beim Skeleton-Weltcup der Männer in St. Moritz Rang elf belegt und damit seinen ersten von zwei für eine Olympia-Nominierung erforderlichen Top-12-Plätzen geholt. Auer landete damit drei Plätze bzw. 18 Hundertstel hinter seinem erfolgsverwöhnteren Landsmann Samuel Maier, für den das Ergebnis unter den Erwartungen liegt. Der Sieg ging mit satten 1,29 Sek. Vorsprung an den Briten Matt Weston. Maiers Rückstand betrug 2,41 Sekunden.

Für Alexander Schlintner auf Rang 23 ist der Olympia-Zug unterdessen wohl abgefahren..

Das Mittwoch-Rennen war der Ersatz für den wetterbedingt abgebrochenen Bewerb am vergangenen Freitag in Winterberg, als Schlintner nach Lauf eins in Führung gelegen war.

Niederlage im EM-Test

Österreichs Handball-Männer sind ohne Erfolgserlebnis in die unmittelbare Vorbereitung für die am 15. Jänner beginnende EM gestartet. Gegen die ebenfalls für die Endrunde qualifizierten Tschechen mussten sich Mykola Bilyk und Co. am Dienstag in Wien knapp mit 29:30 (13:13) geschlagen geben. Im zweiten Spiel unter Neo-Coach Iker Romero war es die zweite Niederlage. "Wir sind mit dem neuen Trainer noch am Anfang, das braucht Zeit", betonte Bilyk.

Für den Kiel-Legionär und seine Kollegen geht es ab Freitag (18.30 Uhr) beim Viernationen-Turnier in Paris mit dem Spiel gegen Gastgeber Frankreich weiter. Die Partie um Platz drei bzw. das Finale gegen Island oder Slowenien steigen am Sonntag. Am Dienstag kommender Woche hebt man Richtung Herning in Dänemark ab, wo am 15. Jänner die EM-Auftaktpartie gegen Deutschland steigt. Weitere Gegner in Gruppe A sind Spanien (17. Jänner) und Serbien (19. Jänner). Zumindest Platz zwei ist zum Weiterkommen in die Hauptrunde nötig.

Novak Djokovic sagte Teilnahme an Turnier in Adelaide ab

Novak Djokovic verzichtet vor den Australian Open in Melbourne auf das Vorbereitungsturnier in Adelaide. Er sei körperlich noch nicht bereit, vor dem ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres wieder an Wettkämpfen teilzunehmen, schrieb der Tennisstar auf Instagram. Sein letztes Turnierspiel bestritt der 38-Jährige am 8. November gegen Lorenzo Musetti. Nach seinem Finalsieg gegen den Italiener in Athen musste Djokovic wegen einer Schulterverletzung auf die ATP Finals verzichten.

„Das ist für mich persönlich sehr enttäuschend, da ich so schöne Erinnerungen an meinen Titelgewinn dort vor zwei Jahren habe“, schrieb der 24-malige Grand-Slam-Sieger aus Serbien über seinen Rückzug vom Turnier in Adelaide, das am kommenden Montag beginnt. Sein Fokus liege voll auf der Vorbereitung für die Australian Open, führte Djokovic aus. „Ich freue mich darauf, bald in Melbourne anzukommen und alle Tennisfans in Australien zu sehen.“ Das Hauptfeld startet am 18. Jänner ins Turnier. In Melbourne holte Djokovic bereits zehnmal den Titel, zuletzt 2023.

Toronto landete Start-Ziel-Sieg gegen Atlanta

Die Toronto Raptors haben am Montag (Ortszeit) auch das zweite Duell mit den Atlanta Hawks binnen 48 Stunden und damit alle vier Aufeinandertreffen in dieser Saison gewonnen. Das 118:100 war ein Start-Ziel-Sieg, lagen die Kanadier doch nie in Rückstand. Brandon Ingram mit 19 und Scottie Barnes mit 18 Punkten waren die erfolgreichsten Scorer. Jakob Pöltl musste beim Vierten der Eastern Conference nach wie vor verletzt passen.

Das Comeback des 30-jährigen Wieners scheint jedoch bevorzustehen. Der Center habe die Freigabe fürs Training erhalten und bereite sich auf seine Rückkehr auf das Spielfeld vor, sagte Cheftrainer Darko Rajakovic laut Medienberichten. Am Mittwoch gastieren die Kanadier bei den Charlotte Hornets. Das Team aus North Carolina wird nach einem 124:97 bei Titelverteidiger Oklahoma City Thunder wohl mit breiter Brust antreten. Die Hornets fügten dem amtierenden NBA-Champion die erst zweite Heimniederlage der Saison zu. Brandon Miller verbuchte 28 Zähler.

Detroit ließ New York keine Chance

Im Spitzenspiel der Eastern Conference ließen die Detroit Pistons den New York Knicks keine Chance und gewannen 121:90. Cade Cunningham führte den Leader der Eastern Conference mit 29 Punkten und 13 Assists an. Die Boston Celtics besiegten die Chicago Bulls 115:101 und übernahmen Platz zwei im NBA-Osten von den Knicks, die bei mittlerweile vier Niederlagen in Serie halten. Kevin Durant sorgte beim 100:97 der Houston Rockets gegen sein ehemaliges Team Phoenix Suns mit einem Dreipunkter bei noch einer Sekunde auf der Uhr für den spielentscheidenden Treffer. Er war mit 26 Zählern auch der erfolgreichste Werfer der Texaner.

Niederlagen für Neo-Österreicherin Potapova und V. Williams

Tennisprofi Anastasia Potapova hat ihr zweites Spiel als Österreicherin verloren. Die im Dezember eingebürgerte 24-Jährige war am Dienstag in der zweiten Runde des WTA500-Turniers in Brisbane gegen ihre frühere russische Landsfrau Diana Shnaider chancenlos und verlor 1:6,3:6. Die Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka fertigte in Brisbane in ihrem ersten Match des Jahres die Spanierin Cristina Bucsa in nur 48 Minuten 6:0,6:1 ab. Venus Williams startete mit einer Niederlage.

Die 45-jährige Williams unterlag beim Comeback auf der WTA-Tour im neuseeländischen Auckland der Polin Magda Linette mit 4:6,6:4,2:6, zeigte aber eine starke Leistung. Mit den Turnieren in Auckland und Hobart bereitet sich die siebenfache Grand-Slam-Siegerin auf die Australian Open vor. Für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres in Melbourne vom 18. Jänner bis 1. Februar hat Williams von den Veranstaltern eine Wildcard erhalten.

Das Spiel in Auckland war Williams' erstes Match seit ihrer Erstrundenniederlage bei den US Open im vergangenen August. Viel Lob erhielt die derzeitige Nummer 582 der Welt auch von ihrer zwölf Jahre jüngeren Gegnerin: "Schauen Sie sich das Niveau an, das sie gezeigt hat. Sie hat sich wirklich großartig bewegt", sagte Linette nach der Partie.

Älteste Spielerin im Hauptfeld der Australian Open

Williams wird nach fünf Jahren ihr Australian-Open-Comeback feiern. Veranstalterangaben zufolge wird die 45-jährige US-Amerikanerin die älteste Teilnehmerin sein, die jemals im Hauptfeld vertreten war. Bisher ist das die Japanerin Kimiko Date, die 2015 mit 44 Jahren in der ersten Runde ausgeschieden ist. Gewonnen hat Williams die Australian Open noch nie. 2003 und 2017 verlor sie jeweils im Finale gegen ihre Schwester Serena.

Detroit Red Wings gewannen mit Kasper in Ottawa

Nach zwei Niederlagen gegen Pittsburgh haben die Detroit Red Wings mit dem Kärntner Marco Kasper am Dienstag ihren ersten Sieg im neuen Jahr gefeiert. Die Red Wings gewannen in der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL bei den Ottawa Senators 5:3. Die Gäste legten den Grundstein zum Sieg mit einer 3:0-Führung nach dem ersten Drittel, Matchwinner war aber Torhüter John Gibson mit 35 abgewehrten Torschüssen. Detroit übernahm wieder Platz eins in der Eastern Conference.

Tirolerin Stigger fährt 2026 keine Straßenrennen mehr

Die im Vorjahr für das World-Tour-Spitzenteam SD Worx-Protime einige Straßenrennen gefahrene Laura Stigger konzentriert sich heuer wieder voll auf das Mountainbiken. In ihrer Kerndisziplin gelangen Stigger 2025 im Weltcup zwei Podestplätze. Ihre einmal siegreiche Landsfrau Mona Mitterwallner ist 2026 wieder zweigleisig unterwegs, sie wird für das US-Team Human Powered Health weiterhin auch bei Straßenbewerben antreten.

KTM-Doppelsieg auf zweiter Dakar-Etappe, Tiroler Ebster 18.

KTM hat auf der zweiten Etappe der Rallye Dakar einen Doppelsieg gefeiert. Daniel Sanders gewann am Montag in Saudi-Arabien über 400 km von Yanbu nach Alula 1:35 Minuten vor seinem spanischen Markenkollegen Edgar Canet. Mit seinem zehnten Dakar-Etappensieg löste der Australier Canet an der Spitze der Motorrad-Wertung ab und liegt 30 Sekunden voran. Der Tiroler Tobias Ebster (Hero) kam als 18. mit 18:34 Min. Rückstand ins Ziel und liegt gesamt auf Platz 14 (+31:40 Min.).

Bei den Autos übernahm der fünffache Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah (Dacia) die Führung. Der 55-jährige Katari führt sieben Sekunden vor dem US-Amerikaner Seth Quintero, der sich im Toyota den Tagessieg 1:42 Minuten vor seinem südafrikanischen Toyota-Kollegen Henk Lategan holte.

Der unter dem Namen Max Mustermann antretende Red-Bull-Milliardär Mark Mateschitz beendete die Etappe mit 53:08 Minuten Rückstand auf Rang 67 und liegt in der Gesamtwertung auf Platz 75 (+2:17:32 Stunden).

Raimann-Club Indianapolis beendet NFL-Saison mit Niederlage

In der National Football League (NFL) stehen seit Sonntag (Ortszeit) alle Play-off-Teilnehmer fest. Das letzte Ticket sicherten sich die Pittsburgh Steelers, die in einem dramatischen Heimspiel den Erzrivalen Baltimore Ravens 26:24 besiegten und damit die Division AFC North für sich entschieden. In der AFC-Conference holten sich die Denver Broncos mit einem 19:3-Heimsieg gegen die Los Angeles Chargers die Nummer-1-Position und somit ein Freilos in der ersten Play-off-Runde.

Die Steelers behielten in einem Schlagabtausch mit den Ravens die Oberhand, weil Baltimore-Kicker Tyler Loop bei auslaufender Uhr einen Field-Goal-Versuch aus 44 Yards verschoss. Damit steht der 42-jährige Steelers-Quarterback Aaron Rodgers erstmals seit 2021 wieder in den Play-offs, das erste Mal mit Pittsburgh. "Wir haben es uns wirklich die ganze Saison über nicht leicht gemacht", sagte der vierfache NFL-"MVP" nach der Partie. "Aber ich bin stolz auf unsere Jungs." Pittsburgh trifft nun nächsten Montag auf die Houston Texans, während für Baltimore die Saison vorbei ist.

Play-off-Duelle fixiert

Während sich die Seattle Seahawks bereits am Samstag zur Nummer eins in der NFC gekrönt hatten, erledigten dies einen Tag später die Broncos in der AFC. Denver hat nun nach 14 Siegen in 17 Grunddurchgangsspielen neben dem Freilos dadurch Heimrecht bis zum Finale. Auch die New England Patriots schafften 14 Erfolge, sind aber als Nummer zwei in der AFC bereits am kommenden Sonntag wieder im Einsatz und empfangen die Chargers. Das dritte AFC-Wildcard-Duell lautet Jacksonville Jaguars gegen die Buffalo Bills.

In der NFC empfängt Titelverteidiger Philadelphia Eagles die San Francisco 49ers. NFC-South-Champion Carolina Panthers hat Heimrecht gegen die Los Angeles Rams, während es in Chicago am Samstag zum Duell der Bears gegen den Divisions-Rivalen Green Bay Packers kommt.

Raimann-Coach Steichen darf bleiben

Bernhard Raimann behält bei den Indianapolis Colts unterdessen seinen Cheftrainer Shane Steichen. Trotz verpasster Play-offs darf der Coach ebenso wie General Manager Chris Ballard 2026 einen neuen Anlauf starten, verkündeten die Colts am Sonntag nach dem Saison-Aus. Zum Abschluss hatte es eine 30:38-Niederlage gegen die Houston Texans gegeben.

Indianapolis war mit 8:2-Siegen in die Saison gestartet, verlor aber die letzten sieben Spiele - nicht zuletzt, weil Quarterback Daniel Jones wegen eines Achillessehnenrisses ausfiel. Auch Left Tackle Raimann verpasste verletzungsbedingt einige Partien. Kein Erbarmen gab es bei den Atlanta Falcons, dort wurden Trainer Raheem Morris und GM Terry Fontenot gefeuert.

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