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Sport aktuell

Live-Blog: Aktuelle Nachrichten aus der Sportwelt
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KTM-Doppelsieg bei Dakar, Sanders weiter voran

Luciano Benavides und Edgar Canet haben auf der 7. Etappe der Rallye Dakar für einen KTM-Doppelsieg gesorgt. Der Argentinier Benavides siegte am Sonntag knapp fünf Minuten vor seinem spanischen Markenkollegen. Der in der Gesamtwertung führende Australier Daniel Sanders - ebenfalls auf KTM - wurde auf der 459 km langen Etappe nach Wadi Ad Dawasir Vierter. Bei den Autos ging der Sieg an Mattias Ekström. Nasser Al-Attiyah bleibt voran, da Kontrahent Henk Lategan Probleme hatte.

Der Südafrikaner führte das Feld in seinem Toyota vor Ekström an, ehe er kurz vor dem Ziel anhalten musste und fast zehn Minuten verlor. Der schwedische Ford-Fahrer Ekström liegt in der Gesamtwertung als Zweiter nun 4:47 Minuten hinter dem Katarer Al-Attiyah (Dacia), Lategan ist Vierter. Der unter dem Namen Mark Mustermann antretende Red-Bull-Milliardär Mark Mateschitz liegt vor der zweiten und letzten Woche der Rallye aktuell auf Rang 42.

Gandler in Oberhof-Verfolgung 28. – Männer-Staffel gab auf

Anna Gandler hat in der Verfolgung des Biathlon-Weltcups in Oberhof eine Verbesserung verpasst. Die Tirolerin klassierte sich am Sonntag nach vier Fehlschüssen als 28., der Sieg ging an die Schwedin Elvira Öberg. Österreichs Männer-Staffel erreichte davor nicht das Ziel, nachdem Schlussläufer Fredrik Mühlbacher nach dem Liegendschießen aufgab. Dominic Unterweger, Simon Eder, Fabian Müllauer und Mühlbacher waren zur Halbzeit der 4 x 7,5 km noch auf Zwischenrang sechs gelegen.

Der Sieg ging an die Norweger, die sich in einer knappen Entscheidung vor Frankreich (+2,6 Sek.) und Schweden (+3,8 Sek.) durchsetzten. Bei den Norskern musste Johannes Dale-Skjevdal zweimal in die Strafrunde, seinen Mannschaftskollegen Martin Uldal und Vetle Sjaastad Christiansen gelang aber eine erfolgreiche Aufholjagd. Auch die beiden Teamrennen zuvor hatte Norwegen gewonnen. Für die ÖSV-Staffel begannen Unterweger und Eder stark, Routinier Eder führte das Feld kurz sogar an und übergab als Sechster. Müllauer musste nach Schießfehlern dann zweimal in die Strafrunde, ehe Mühlbacher wegen Atemproblemen aufgab.

Bei den Frauen holte Öberg nach dem Sprint den nächsten Sieg vor der Finnin Suvi Minkkinen sowie ihrer Schwester Hanna Öberg. Hinter Gandler klassierten sich Anna Juppe (48.) und Dunja Zdouc (55.) im hinteren Feld. Die zuletzt erkrankte Lisa Hauser fehlte in Oberhof.

Treichl verpasste im Viererbob nur knapp EM-Bronze

Markus Treichl hat mit Sascha Stepan, Markus Sammer und Kristian Huber am Sonntag bei der Bob-EM in St. Moritz im Viererbob ex aequo Rang vier mit der Crew von Patrick Baumgartner aus Italien belegt. Die Goldmedaille holte sich der Deutsche Adam Ammour.

Katrin Beierl/Christania Williams wurden im Zweierbob Fünfte, bei dem zugleich als Weltcup ausgetragenen Bewerb landeten sie auf Platz sechs. Der Tagessieg ging an die US-Amerikanerinnen Kaillie Humphries/Jasmine Jones.

"Die Starts waren heute wirklich sehr gut. Mit den Fahrten bin ich nicht restlos zufrieden, ich habe einige Passagen nicht so getroffen, wie ich mir das vorgenommen habe. Was mich sehr positiv stimmt, ist das Material. Das läuft wirklich sehr gut", wurde Beierl in einer Verbandsaussendung zitiert. Europameisterinnen wurden die Schweizerinnen Melanie Hasler/Nadja Pasternack vor drei Duos aus Deutschland. Am Samstag hatte Beierl hinter Hasler Silber im Monobob gewonnen.

Jakob Mandlbauer landete mit seiner Crew auf dem elften Rang. Eine wackelige Fahrt legte in der Vierer-Konkurrenz zwangsläufig US-Pilot Kristopher Horn hin. Er hatte beim Start alle Anschieber und damit auch Bremser verloren, brachte sich selbst in dem schweren Schlitten nach schwieriger Fahrt aber sicher ins Ziel.

Eder wieder nur knapp geschlagen

Lisa Eder hat am Sonntag beim Weltcup der Skispringerinnen in Ljubno erneut hauchdünn ihren ersten Sieg verpasst. Die nach dem ersten Durchgang führende Salzburgerin musste sich nach einem 92-m-Satz von Seriensiegerin Nika Prevc im Finale um nur einen Punkt geschlagen geben. Prevc vor Eder war somit zum vierten Mal in Folge das Endresultat. Für die erst 20-jährige Slowenin war es nach dem Heim-Double ihr schon 31. Weltcupsieg. Dritte wurde die Deutsche Katharina Schmid.

Julia Mühlbacher wurde nach einem 91-m-Sprung mit 82,5 Metern im zweiten Durchgang Elfte. Der Bewerb war von stark wechselnden Windbedingungen geprägt, allein der erste Durchgang dauerte mehr als eine Stunde. Meghann Wadsak holte als 25. wieder Punkte, die ebenfalls qualifizierten Hannah Wiegele und Chiara Kreuzer verpassten das Finale der Top 30.

Drei Doppelsitzer-Stockerlplätze für ÖRV in Winterberg

Die Kunstbahnrodler Thomas Steu/Wolfgang Kindl sind erstmals in diesem Winter aufs Weltcup-Podest gefahren und haben nach Halbzeitführung Platz zwei hinter den Deutschen Tobias Wendl/Tobias Arlt belegt. Dritte wurden am Sonntag in Winterberg Juri Gatt/Riccardo Schöpf, Fünfte Yannick Müller/Armin Frauscher. Selina Egle/Lara Kipp belegten im Frauen-Doppelsitzer ebenfalls Platz zwei, diesen Rang gab es zum Abschluss auch für Österreichs Teamstaffel.

"Wir hatten im ersten Durchgang Probleme in der Startkurve, das haben wir im zweiten Lauf dann besser hinbekommen, dafür waren dann unten ein paar Kleinigkeiten dabei. Winterberg zählt nicht unbedingt zu unseren Lieblingsbahnen, so gesehen sind wir mit dem Ergebnis und der Performance schon sehr zufrieden", sagte Egle, die sich mit ihrer Kollegin nur dem deutschen Duo Jessica Degenhardt/Cheyenne Rosenthal beugen musste und im Gesamtweltcup führt.

"Wir haben zuletzt extrem viel herumgetüftelt und sehr hart gekämpft, das hat sich jetzt endlich bezahlt gemacht. Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht und sind megahappy", meinte Steu. Man habe beim Material etwas umgestellt, sei eine andere Schiene gefahren, erzählte Kindl. "Das Podium war fällig, wir haben es uns hart erarbeitet und sind voll zufrieden." Das Duo war mit Hannah Prock, Jonas Müller und Egle/Kipp auch Teil der Teamstaffel, die hinter Deutschland und vor Italien auf dem zweiten Platz landete.

Chicago Bears gewannen erstes Play-off-Spiel seit 15 Jahren

Die Chicago Bears haben in der NFL erstmals seit 15 Jahren wieder ein Play-off-Spiel gewonnen und sich in einem packenden Duell mit den Green Bay Packers durchgesetzt. Beim 31:27 im Soldier Field von Chicago drehten die Gastgeber am Samstag die Partie nach einem frühen 3:21-Rückstand. Die Bears hatten zuletzt vor fünf Jahren am Play-off teilgenommen, der letzte Sieg lag noch länger zurück. Weiter sind auch die Los Angeles Rams nach einem 34:31 gegen die Carolina Panthers.

Noch zu Beginn des Schlussviertels lag Chicago 6:21 hinten. Ein verpasster Extrapunkt und ein vergebenes Field Goal der Packers ließen die Bears um Quarterback Caleb Williams weiter hoffen. Er kam auf 361 Yards Raumgewinn und zwei Touchdown-Pässe. Seine zwei Interceptions spielten am Ende keine Rolle mehr.

Zuvor hatten sich die favorisierten Rams mit unerwartet viel Mühe bei den Panthers durchgesetzt. Ein Touchdown erst 38 Sekunden vor Schluss sicherte Los Angeles das Weiterkommen, nachdem die Panthers im Schlussviertel selbst zweimal in Führung gegangen waren. Rams-Quarterback Matthew Stafford kam auf drei Touchdown-Pässe und 304 Yards Raumgewinn.

Oberhof-Verfolgung trotz sechs Strafrunden an Giacomel

Der italienische Sprintsieger Tommaso Giacomel hat am Samstag beim Biathlon-Weltcup in Oberhof das Kunststück geschafft, in der Verfolgung trotz sechs Strafrunden zu gewinnen. Zum Drüberstreuen holte er sich vom nicht nach Deutschland gereisten Norweger Johan-Olav Botn die Weltcupführung. Kein Österreicher hatte die Qualifikation für die Verfolgung geschafft. In der Frauen-Staffel wurden die ohne Lisa Hauser angetretenen Österreicherinnen bei einem Sieg Frankreichs Achte.

Giacomel hatte nach je zwei Fehlschüssen bei den ersten drei Schießeinlagen 56 Sekunden Rückstand auf die Spitze, blieb beim zweiten Stehendschießen aber fehlerfrei und profitierte überdies von zahlreichen Fehlschüssen der Konkurrenz. Der Norweger Martin Uldal hatte nach dem 12,5-km-Rennen schließlich 4,5 Sek. Rückstand, der Schwede Sebastian Samuelsson 8,8. Die übrigen Staffel-Podestplätze bei den Frauen gingen an Norwegen (+53,7 Sek.) und Deutschland (+1:28,4 Min.), das ÖSV-Quartett Dunja Zdouc/Anna Gandler/Lea Rothschopf/Anna Juppe lag 3:12,5 zurück.

Tiroler Farthofer in Polen über 5.000 m EM-Sechster

Der Tiroler Alexander Farthofer hat am Samstag bei den Eisschnelllauf-Europameisterschaften auf den Einzelstrecken über 5.000 m Rang sechs belegt. Der 20-Jährige kam in Tomaszow Mazowiecki im letzten der acht Paare auf 6:23,46 Min, womit er rund sechseinhalb Sekunden hinter der Bronze-Zeit des Italieners Davide Ghiotto blieb. Dessen Landsmann Riccardo Lorello holte 3,36 Sek. hinter dem in 6:11,13 siegreichen polnischen Lokalmatador Wladimir Semirunniy Rang zwei.

Farthofer war als Schnellster des bisherigen Saisonverlaufs angetreten, im November hatte er sich auf dem schnellen Eis von Salt Lake City in 6:04,21 Min. auf Rang acht der ewigen Bestenliste geschoben. Das EM-Antreten des Shooting-Stars war jedoch zuletzt wegen einer Erkrankung fraglich gewesen. Nach einer Kontrolle der Blutwerte erfolgte die Startfreigabe. Ein wenig spekulierte der Bad Häringer dann auch mit einer Medaille. Am Donnerstag waren seine Landsleute Anna Molnar über 3.000 m als 16. und Ignaz Gschwentner über 1.000 m als 20. jeweils Letzte geworden.

Am Sonntag treten alle drei genannten Österreicher wie auch der Tiroler Gabriel Odor an. Der Olympia-Teilnehmer 2022 konzentrierte sich zuletzt wie Farthofer auf die Vorbereitung auf die Spiele in Mailand/Cortina, der Jeannine Rosner und Vanessa Herzog den Vorzug vor einem EM-Antreten gegeben hatten. Auch Molnar und Gschwentner haben noch kleine Olympia-Hoffnungen. Die Entscheidung darüber sollte noch vor dem Weltcup in zwei Wochen in Inzell fallen.

Payer erlitt Schlag und wurde in Scuol Vierte

Für Österreichs Raceboarder ist es am Samstag in Scuol im ersten Snowboard-Parallel-Riesentorlauf des Jahres nicht nach Wunsch gelaufen. Am besten schlug sich Sabine Payer als Vierte. Die Kärntnerin erlitt aber im Halbfinale einen Schlag gegen das rechte Sprunggelenk und unterbrach das Rennen. Zum kleinen Finale trat Payer sicherheitshalber nicht an. Sie möchte aber beim Heimrennen in Bad Gastein am Dienstag an den Start gehen. Bester ÖSV-Mann wurde Benjamin Karl als Elfter.

„Ich habe schon runterrutschen können, kann auch gehen, das ist nicht das Ding, aber es fühlt sich nicht so richtig gut an“, erklärte Payer. In dieser Phase der Saison mit Olympia vor der Tür habe sie nicht noch einmal riskieren wollen. „Wenn man sich nicht 100 Prozent fühlt, kann man nicht rausstarten.“ Sie werde das Gelenk anschauen lassen. „Es sollte schon passen. Ich hoffe, dass ich in Gastein wieder am Start stehe.“ Den Sieg bei den Frauen holte nach dreieinhalb Monaten Verletzungspause überraschend die Deutsche Ramona Hofmeister.

Für die Männer lief es aus diversen Gründen gar nicht nach Wunsch, erstmals in dieser Saison erreichte kein ÖSV-Athlet das Viertelfinale. Benjamin Karl scheiterte im Achtelfinale knapp um sieben Hundertstel am Bulgaren Terwel Samfirow und wurde Elfter. Fabian Obmann wurde unmittelbar vor Andreas Prommegger 14., Alexander Payer und Arvid Auner hatten u.a. die Qualifikation verpasst. Ganz vorne gab es einen italienischen Doppelsieg durch den bereits 45-jährigen Roland Fischnaller vor Mirko Felicetti.

ÖSV-Team in Otepää ohne Podestplatz

Österreichs Nordische Kombinierer sind am Samstag beim Weltcup in Otepää im Männer-Rennen erstmals in dieser Olympiasaison nicht auf dem Podest gelandet. Stefan Rettenegger landete vor dem im Finish gestürzten Johannes Lamparter auf Rang sechs. Der Sieg ging an den Norweger Einar Luraas Oftebro 0,5 Sek. vor dem Deutschen Johannes Rydzek.

Lamparter, der am Vortag Zweiter gewesen war, trauerte einer besseren Platzierung nach. "Das war heute ein bisserl ein unglückliches Rennen. Ich habe mich dann ganz oben leider verhaspelt. Morgen gibt's eine neue Chance. Es tut weh, weil man es draufgehabt hätte", sagte der Weltcupleader.

Katharina Gruber im Frauen-Rennen Sechste

Im Frauen-Rennen sorgte Katharina Gruber, die in Trondheim als erste Österreicherin überhaupt einen Weltcup in der Nordischen Kombination gewonnen hatte, für die einzige Top-Ten-Platzierung. Die Oberösterreicherin landete bei Neuschneebedingungen in teils tiefer Loipe 1:38,2 Minuten hinter der norwegischen Siegerin Ida Marie Hagen auf dem sechsten Rang. "Mit dem Langlaufrennen bin ich jetzt sehr zufrieden." Beim provisorischen Sprung am Vortag habe sie etwas hergeschenkt.

Lisa Hirner hatte - ebenso wie bei den Männer Franz-Josef Rehrl - gesundheitlich angeschlagen auf den Langlauf verzichtet.

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