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Live-Blog: Aktuelle Nachrichten aus der Sportwelt

Meter, Punkte und Sekunden – der Sport lässt sich von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen. Wir halten euch über das aktuelle Geschehen auf dem Laufenden.

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Kramer Quali-Siegerin in Lillehammer

Sara Marita Kramer, die schon beim Auftakt in Nischnij Tagil die Ausscheidung gewonnen hatte, war am Freitag in Lillehammer 1,3 Punkte vor der Slowenin Ursa Bogataj die Nummer eins. Beide waren auf der Normalschanze bei 96 Metern gelandet, die Salzburgerin erhielt die besseren Haltungsnoten. "Es war ein cooler Sprung, es war gut präpariert, die Landung war voll fein", freute sich Kramer.

Daniela Iraschko-Stolz (90,5 m) und Eva Pinkelnig (91) belegten die Plätze fünf und sechs. Lisa Eder war Elfte und Chiara Kreuzer 23. Jacqueline Seifriedsberger schaffte es als 31. noch sicher ins 40-köpfige Feld für Samstag (18.15 Uhr).

Hörl gewann Qualifikation in Wisla

Der Salzburger Jan Hörl hat am Freitagabend erstmals einen Qualifikationsbewerb im Skisprung-Weltcup gewonnen. In Wisla erhielt der 23-Jährige für seinen 129-m-Sprung, die drittbeste Weite, einen Punkt mehr als der zweitplatzierte deutsche Weltcupführende Karl Geiger für einen 134-m-Flug. Daniel Huber (121,5 m) landete an der achten Stelle, Weltmeister Stefan Kraft wurde mit der gleichen Weite bei besseren Bedingungen nur 36.

Alle sieben Österreicher sind im Einzelbewerb am Sonntag (16.00 Uhr/live ORF 1) dabei. Geschafft haben es neben dem genannten Trio bei unterschiedlich starkem Rückenwind auch Manuel Fettner (12./122 m), Philipp Aschenwald (23./122,5), Markus Schiffner (30./124) und Daniel Tschofenig (37./119). Für den Teambewerb am Samstag (16.30 Uhr/live ORF 1) nominierte ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl das Quartett Fettner, Hörl, Huber und Kraft.

Hörl meinte, er sei "mega-happy" über den ersten Platz. "Das war gut für das Herz, ich hoffe, ich kann darauf aufbauen." Nach zwei Podestplätzen im Sommer-GP sei er mit gutem Gefühl zu dieser polnischen Schanze zurückgekehrt, sagte der Pongauer. "Ich bin sehr motiviert für die nächsten zwei Tage."

Hirner zum Weltcup-Auftakt in Lillehammer Vierte

Österreichs einzige Vertreterin beim Weltcup-Auftakt der Nordischen Kombiniererinnen in Lillehammer hat sich am Freitag gut geschlagen. Lisa Hirner, die nach 82,5 Metern im Sprungteil auf Rang sechs gelegen war, verbesserte sich auf der 5-km-Loipe auf Platz vier. Der Sieg ging nach 15:52,4 Minuten an die norwegische Weltmeisterin Gyda Westvold Hansen vor deren Landsfrau Mari Leinan Lund (+8,4 Sek.). Dritte wurde die Italienerin Annika Sieff (+56,1).

Die 18-jährige Steirerin, die wegen diverser Ausfälle als einzige Österreicherin nach Norwegen gekommen ist, kam mit 1:25,3 Minuten Rückstand ins Ziel.

"Ich nehme den vierten Platz mit großer Freude. Ich war gestern mit dem Springen nicht ganz so zufrieden, hatte mit einigen Problemen auf der Schanze zu kämpfen. Ich habe im Rennen noch zwei Plätze rausgeholt, also bin ich jetzt wirklich zufrieden mit dem vierten",

sagte Hirner im ORF-Interview.

Die Männer haben am Samstag (9.00/13.40 Uhr) den ersten Saison-Teambewerb auf dem Programm. Der ÖSV nominierte am Freitag das Quartett Martin Fritz, Lukas Klapfer, Stefan Rettenegger und Johannes Lamparter. Es fehlen Lukas Greiderer, der Anfang der Woche verkühlt war und sich noch bis Sonntag erholen soll, und Mario Seidl. Letzterer laboriert an einer leichten Sehnenscheidenentzündung und braucht noch etwas Therapie, auch er wird am Sonntag (10.50/14.00) im Einzel starten.

Weltcup-Sprintsiege in Lillehammer an Dahlqvist und Kläbo

Die Schwedin Maja Dahlqvist und der norwegische Lokalmatador Johannes Hösflot Kläbo haben sich am Freitag beim Langlauf-Weltcup in Lillehammer die Skatingsprintsiege gesichert. Dahlqvist hatte auch schon den Klassik-Sprint in Ruka gewonnen. Teresa Stadlober (64.) und Mika Vermeulen (49.) schieden auch in Norwegen bereits in der Qualifikation aus. Sie haben am Samstag als Distanzspezialisten im Skatingrennen über 10 bzw. 15 km deutlich bessere Aussichten.

Australian Open verbuchten 2021 Verlust von 62,6 Mio. Euro

Der australische Tennisverband hat wegen der aufwendigen Coronaschutz-Maßnahmen bei der Austragung der vergangenen Australian Open einen Verlust von umgerechnet 62,6 Mio. Euro erlitten. Die Spieler in eigenen Charterflügen aus dem Ausland einzufliegen und während zwei Wochen in Hotels in Quarantäne zu beherbergen, erwies sich als äußerst kostspielig. Zudem durften im vergangenen Februar die Kapazitäten der Stadien nicht ausgeschöpft werden.

Während fünf Turniertagen durften die Organisatoren gar keine Zuschauer auf die Anlage lassen. Der immense Verlust brauchte die gesamten Reserven in Höhe von Tennis Australia auf und Verband musste einen Kredit in Höhe von 25 Mio. Euro aufnehmen, um bis zum nächsten Turnier im Jänner 2022 über die Runden zu kommen.

Trotz der neuen Virusvariante hoffen die Australier, vom 17. bis 30. Jänner das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres im gewohnten Rahmen und mit vollen Tribünen austragen zu können.

Früherer Weltverbands-Präsident Diack verstorben

Lamine Diack, der langjährige Präsident des Leichtathletik-Weltverbands, ist tot. Diack starb in seiner Heimat Senegal in der Nacht auf Freitag im Alter von 88 Jahren, wie seine Nichte der US-Nachrichtenagentur AP bestätigte. Von 1999 bis 2015 führte er den Weltverband und stand im Zentrum zahlreicher Skandale.

Im vergangenen Jahr war er zu vier Jahren Haft verurteilt worden, von denen zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt wurden. Diack soll Schweigegeld von russischen Athletinnen und Athleten verlangt haben, um diese trotz Doping-Verdachts weiter an Wettkämpfen teilnehmen zu lassen. Mehrere Athleten hatten dadurch bei den Olympischen Spielen 2012 in London starten und Medaillen gewinnen können.

Weitere Absage für Dressur- und Springreit-Weltcup

Durch die Absage des internationalen Reitturniers in Mechelen entfällt für Dressur und Springreiten jeweils eine weitere Station des Weltcups. Die Veranstalter begründeten das Aus der für Ende Dezember geplanten Pferdesport-Veranstaltung in der belgischen Stadt mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Die Weltcup-Saison der Springreiter umfasst nach den vorherigen Absagen von Oslo und Stuttgart damit nur noch zehn statt der geplanten 13 Etappen in der Westeuropa-Liga. Beim Dressur-Weltcup waren zuvor Stuttgart und Salzburg abgesagt worden, so dass es nun nur noch acht statt elf Etappen gibt. Das Final-Turnier für beide Serien soll am zweiten April-Wochenende in Leipzig stattfinden.

Dallas Stars besiegten Columbus mit Raffl 3:2

Mit dem seit Mittwoch 33-jährigen Kärntner Michael Raffl haben die Dallas Stars am Donnerstag in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL zum sechsten Mal in Folge gewonnen. Die Stars besiegten die Columbus Blue Jackets mit 3:2. Während Raffl in seinen 16:51 Minuten auf dem Eis kein Scorerpunkt gelang, war Jason Robertson mit zwei Treffern inklusive dem entscheidenden bester Mann der Texaner. Es war sein siebentes Saison-Tor.

  • NHL-Ergebnisse vom Donnerstag: Carolina Hurricanes - Ottawa Senators 2:3, New York Islanders - San Jose Sharks 1:2 n.V., Nashville Predators - Boston Bruins 0:2, Minnesota Wild - New Jersey Devils 5:2, Dallas Stars (mit Raffl) - Columbus Blue Jackets 3:2, Los Angeles Kings - Calgary Flames 2:3, Montreal Canadiens - Colorado Avalanche 1:4, Tampa Bay Lightning - St. Louis Blues 4:2, Florida Panthers - Buffalo Sabres 7:4, Washington Capitals - Chicago Blackhawks 3:4 n.P.


Japans Kosten laut Bericht geringer als erwartet

Japans Kosten für die diesjährigen Olympischen Spiele und Paralympics in Tokio sind offenbar geringer ausgefallen als erwartet. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Freitag unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, fielen angesichts des coronabedingten Zuschauerausschlusses unter dem Strich umgerechnet mindestens rund 1,2 Milliarden Euro weniger an Kosten an als erwartet.

Die durch die weitgehende Abwesenheit von Zuschauern möglich gewordenen Kürzungen unter anderem bei den Mitarbeiterkosten hätten die Verluste bei den Eintrittskarten "mehr als kompensiert", hieß es. Dies bedeute, dass wahrscheinlich auf den Steuerzahler doch keine zusätzlichen Belastungen zukommen. Die Gesamtkosten für die Spiele könnten sich am Ende somit auf weniger als umgerechnet 11,7 Mrd. Euro belaufen, hieß es weiter.

Laut einer im Vorfeld veröffentlichten Studie der Universität Oxford sind die mit einem Jahr Verspätung ausgetragenen Sommerspiele in Tokio die teuersten in der Geschichte. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte die Berechnung aber zurückgewiesen, weil zum Beispiel staatliche Ausgaben für die Infrastruktur nicht allein den Spielen zugutekämen.

San Antonio feierte in Portland höchsten Saisonsieg

Mit einem souveränen 114:83 bei den Portland Trail Blazers haben die San Antonio Spurs am Donnerstag (Ortszeit) den dritten Sieg hintereinander in der National Basketball Association (NBA) und den bisher höchsten im Spieljahr gefeiert. Jakob Pöltl steuerte 14 Punkte und neun Rebounds sowie vier Blocks, zwei Assists und einen Steal bei. Der Wiener war 29:39 Minuten im Einsatz.

Die Spurs ließen in Portland vom Start weg keine Zweifel daran aufkommen, wer als Sieger vom Parkett gehen wird. Sie lagen ab dem 3:0 durch Derrick White nach 25 Sekunden stets in Führung. "In der ersten Hälfte haben wir den Ball sehr gut bewegt. Nach der Pause lief es offensiv eine Weile weniger flüssig, aber wir haben weiter stark verteidigt", analysierte Pöltl.

In den kommenden zwei Spielen warten die aktuell stärksten Teams der Liga auf die Texaner. Am Samstag sind Pöltl und Kollegen bei NBA-Leader Golden State Warriors zu Gast, am Montag bei den Phoenix Suns, die mit einem 114:103 gegen die Detroit Pistons den 18. Sieg hintereinander gefeiert haben. Das ist eine neue Bestleistung für den Club aus Arizona.

Einen historischen Sieg feierten nicht zuletzt die Memphis Grizzlies. Das 152:79 gegen Oklahoma City Thunder war NBA-Rekord. 73 Punkte Differenz in einem Spiel hatte es nie zuvor gegeben.

Gute Nachrichten gab es aus dem Lager der Los Angeles Lakers: LeBron James darf nach zwei negativen PCR-Tests wieder spielen. Der Star stand kurze Zeit auf der Corona-Liste und hatte die Partie gegen die Sacramento Kings verpasst. James hatte vor der Saison erklärt, dass er gegen das Coronavirus geimpft ist.

  • NBA-Ergebnisse vom Donnerstag: Portland Trail Blazers - San Antonio Spurs (14 Punkte, neun Rebounds, vier Blocks in 29:39 Minuten von Jakob Pöltl) 83:114, New York Knicks - Chicago Bulls 115:119, Toronto Raptors - Milwaukee Bucks 97:93, Memphis Grizzlies - Oklahoma City Thunder 152:79, Phoenix Suns - Detroit Pistons 114:103.
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