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Sport aktuell

Live-Blog: Aktuelle Nachrichten aus der Sportwelt
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Ofner und Rohrweck beendeten Saison vorzeitig

Die Ski Crosser Katrin Ofner und Johannes Rohrweck haben die Saison vorzeitig beendet. Während bei Ofner eine Verletzung im rechten Knöchel keine weiteren Einsätze in diesem Winter mehr zulässt, unterzog sich Rohrweck laut Angaben des Österreichischen Skiverbandes Ende der vergangenen Woche in Salzburg einer Operation an seiner lädierten rechten Schulter. Der Oberösterreicher hatte sich die Verletzung bei einem Sturz beim Weltcup in Nakiska (Kanada) im Jänner zugezogen.

Rohrweck rechnete mit einer vollständigen Genesung in spätestens vier Monaten. Ofner hatte sich bei einem Trainingssturz auf der Reiteralm einen Einriss des Außenbandes zugezogen und wird die abschließenden drei Weltcuprennen ebenso verpassen.

Rossi gewann mit Minnesota dank drei Kaprisow-Toren

Dank drei Toren von Kirill Kaprisow hat Minnesota Wild in der National Hockey League einen 4:3-Heimsieg gegen die San Jose Sharks geholt. Der Russe traf am Sonntag zum 2:2 und 3:3, ehe er vier Minuten vor der Schlusssirene mit seinem 29. Saisontor den Hattrick vollendete. Minnesota schrieb nach drei Niederlagen in Folge wieder an. Marco Rossi konnte sich nicht in die Scorer-Statistik eintragen, der Vorarlberger kam auf 18:22 Minuten Eiszeit und gab dabei vier Torschüsse ab.

Pöltl bei Sieg Torontos mit Fingerverletzung out

Österreichs NBA-Pionier Jakob Pöltl klebt aktuell das Verletzungspech an den Fersen. Beim 111:106 der Toronto Raptors gegen die Charlotte Hornets am Sonntag (Ortszeit) musste der Center zum dritten Mal seit Jahresbeginn vorzeitig vom Feld. Er hatte sich kurz vor der Halbzeit den kleinen Finger der linken Hand ausgerenkt. In nur 14:50 Minuten Einsatzzeit standen acht Punkte, drei Assists, zwei Rebounds sowie ein Block für den 28-jährigen Wiener zu Buche.

"Wir hatten vor der Pause zu viele Ballverluste und gaben am Ende eine Führung aus der Hand, konnten aber die wichtigen Freiwürfe verwerten", analysierte Pöltl. Es war Immanuel Quickley, der in der Schlussminute an der Linie cool blieb und sechsmal verwandelte. Der Guard bilanzierte mit 22 Punkten, Topscorer der Raptors war RJ Barrett mit 23 Zählern.

Die Kanadier müssen längere Zeit ohne All-Star Scottie Barnes auskommen, der sich am Freitag den linken Mittelfinger gebrochen hat. Am Dienstag empfängt Toronto im letzten von vier Heimspielen hintereinander die New Orleans Pelicans.

KAC verlor Auftakt der Viertelfinale-Serie gegen Vorarlberg

Das Viertelfinale der ICE-Eishockeyliga hat mit einer großen Überraschung begonnen. Die Pioneers Vorarlberg besiegten am Sonntag in Klagenfurt den KAC mit 2:0 und gingen in der "best of seven"-Serie mit 1:0 in Führung. Titelverteidiger Red Bull Salzburg gewann das Heimspiel gegen die Black Wings Linz 4:0, der VSV verlor in Bozen gegen HCB Südtirol mit 2:5. Fehervar setzte sich zu Hause gegen die Pustertal Wölfe mit 3:2 nach Verlängerung durch.

Der KAC war die klare Nummer eins des Grunddurchgangs, im Duell mit dem Play-off-Debütanten aus Vorarlberg gab es vor fast 4.400 Zuschauern in der heimischen Stadthalle aber einen kapitalen Fehlstart. Die Mannschaft aus Feldkirch ging bereits nach 17 Sekunden durch Nick Pastujov, in Unterzahl erhöhte Liga-MVP Steven Owre (27.) auf 2:0 für den Außenseiter.

Die Klagenfurter, bisher die mit Abstand offensivstärkste Mannschaft der Saison, bissen sich an der Vorarlberger Defensive und Torhüter David Madlener, der alle 28 Torschüsse parierte, die Zähne aus. Am Dienstag (19.30 Uhr/live Puls24) steigt Spiel zwei in der Feldkirch Vorarlberghalle, in der der KAC erstmals seit 21 Jahren zu einem Play-off-Spiel gastiert.

Salzburg holte auf dem Weg zum angepeilten dritten Meistertitel hintereinander den ersten Sieg. Die Linzer spielten im ersten Drittel auf Augenhöhe, in der 25. Minute bewies aber einmal mehr Peter Schneider bei seinem Comeback nach über einmonatiger Verletzungspause seine Klasse. Der Teamstürmer brachte den Titelverteidiger in Unterzahl in Führung und bereitete das 2:0 von Kapitän Thomas Raffl (35.) vor. Im Schlussdrittel sorgte Drake Rymsha mit einem Powerplay-Doppelpack innerhalb von 56 Sekunden (48., 49.) für die endgültige Entscheidung.

Nichts zu holen gab es für den VSV in Bozen. Die Südtiroler lagen nach 30 Minuten bereits mit 4:0 voran, mit zwei Treffern (45., 57.) sorgten die Villacher aber noch für Spannung im Finish, ehe die Heimischen mit dem fünften Treffer alles klar machten.

Medaillenwettfahrt fiel aus: Vadlau/Mähr bei WM Zehnte

Wegen starkem Wind und hoher Wellen ist am Sonntag bei der Segel-WM in der olympischen 470er-Klasse vor Palma de Mallorca kein Medal Race möglich gewesen, Lara Vadlau/Lukas Mähr blieben daher auf Platz zehn. Den Titel holten sich die Spanier Jordi Xammar/Nora Brugman. Nächste Regatta der Österreicher ist am selben Schauplatz die Trofeo Princesa Sofia Anfang April, sie bleiben daher zum Training in Spanien.

"Alles in allem war es eine sehr schwierige Woche für uns: Wir haben ein paar Dinge nicht gut umsetzen können, ein paar andere besser. Im Großen und Ganzen sind wir mit unserer Performance nicht zufrieden", sagte Steuerfrau Vadlau. Auch Sportdirektor Matthias Schmid war der Meinung, dass die Platzierung nicht "das Niveau widerspiegle". Man nehme aus dieser Weltmeisterschaft ein paar "Hausübungen" mit.

Rang fünf für Treichl im Vierer bei WM in Winterberg

Markus Treichl hat mit Platz fünf im Viererbewerb für das beste rot-weiß-rote Resultat bei der Bob-WM in Winterberg gesorgt. Mit seinen Anschiebern Sascha Stepan, Markus Sammer und Kristian Huber verteidigte der Tiroler am Sonntag in zwei weiteren Läufen die am Vortag eingefahrene Top-5-Position. Auf Bronze fehlten schlussendlich 37/100 Sekunden. Deutschland feierte einen Dreifachsieg mit dem zweifachen Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich an der Spitze.

Für Friedrich war es der sechste WM-Titel im Vierer sowie sein fünftes WM-Double. Jakob Mandlbauer fiel am zweiten Tag mit seiner Crew Dominik Hanschitz, Daiyehan Nichols-Bardi und Adam Wiener, der Lukas Zech ersetzte, von Rang 13 auf 17 zurück.

Gandler/Komatz und ÖSV-Staffel in Oslo Achte

Sowohl Anna Gandler und David Komatz im Single Mixed als auch die gemischte ÖSV-Staffel haben beim Biathlon-Weltcup in Oslo Platz acht belegt. Gandler handelte sich am Sonntag gleich zu Beginn eine Strafrunde ein, wodurch ein Spitzenergebnis früh außer Reichweite geriet. Den Sieg sicherten sich in einer hauchdünnen Entscheidung Norwegens Juni Arnekleiv/Vetle Sjaastad Christiansen vor Schweden. Rang drei holte überraschend Finnland.

In der gemischten Vierer-Staffel war Österreich nicht zuletzt wegen jeweils zwei Strafrunden von Staffeldebütantin Lea Rothschopf und Routinier Simon Eder chancenlos. Auf das überlegen siegreiche Quartett aus Frankreich fehlten mehr als vier Minuten. Mit Soldier Hollow und Canmore stehen vor dem Saisonende noch zwei Überseestationen auf dem Programm.

Gandler/Komatz im Single Mixed von Oslo Achte

Das ÖSV-Duo Anna Gandler und David Komatz hat am Sonntag beim Biathlon-Weltcup in Oslo im Single Mixed Platz acht belegt. Gandler handelte sich gleich zu Beginn eine Strafrunde ein, wodurch ein Spitzenergebnis früh außer Reichweite geriet. Den Sieg sicherten sich in einer hauchdünnen Entscheidung Norwegens Juni Arnekleiv/Vetle Sjaastad Christiansen vor Schweden. Rang drei holte überraschend Finnland.

Anschließend stand am Holmenkollen auch noch die Vierer-Mixedstaffel auf dem Programm.

Weltmeister Dusek holte ersten Saisonpodestplatz

Snowboard-Cross-Weltmeister Jakob Dusek hat am Sonntag in der Sierra Nevada als Dritter seinen ersten Weltcup-Podestplatz in dieser Saison geholt. Der 27-jährige Niederösterreicher musste sich nach anfänglicher Führung im Finale nur dem Franzosen Merlin Surget und dem kanadischen Weltcup-Spitzenreiter Eliot Grondin geschlagen geben. Olympiasieger Alessandro Hämmerle (9.) und Julian Lüftner (13.) schieden jeweils im Viertelfinale aus.

Bei den Frauen wurde Pia Zerkhold Zehnte, den Sieg holte sich die Italienerin Michela Moioli. Für Dusek war es sein insgesamt siebenter Podestplatz im Weltcup, sein erster seit Platz zwei beim Weltcupfinale der vergangenen Saison in Mont-Sainte-Anne. Hämmerle kassierte für Rang neun 29 Zähler. In der Gesamtwertung liegt der Vorarlberger als Zweiter aber bereits 301 Punkte hinter Grondin. Fünf Saisonbewerbe sind noch ausständig, der nächste nächsten Samstag in Cortina.

Nico Gleirscher beim Saisonfinale in Sigulda Dritter

Der Tiroler Nico Gleirscher hat zum Abschluss der für das ÖRV-Team sehr erfolgreichen Weltcupsaison als Dritter einen weiteren Podestplatz geholt. Sein Bruder David Gleirscher wurde am Sonntag in Sigulda Fünfter. Im Fraueneinsitzer fuhr Weltmeisterin Lisa Schulte zu Platz sechs. Madeleine Egle kam auf Rang acht, im Gesamtklassement wurde die Europameisterin Dritte. Bei den Männern war Jonas Müller als Vierter bester Österreicher der Gesamtwertung.

Die Tagessiege in Lettland holten sich auf ihrer Heimbahn Elina Vitola und Kristers Aparjods. In der von Deutschland gewonnen Teamstaffel kam Österreich nach einem Kippsturz von Schulte nur auf den siebenten und letzten Platz. In der Staffelwertung verteidigte man aber trotzdem Platz zwei.

Die zahlreichen Siege und Stockerlplätze sowie die von Thomas Steu und Wolfgang Kindl gewonnene Doppelsitzer-Weltcup sorgten im österreichischen Verband für ein positives Fazit. "Es war eine tolle Saison, wo sehr viel gelungen und aufgegangen ist. Unsere Arbeit wurde bestätigt, der Prozess ist aber noch lange nicht abgeschlossen. Wir wissen was zu tun ist und werden, von den Erfolgen motiviert, die Ärmel bald wieder hochrempeln", sagte ÖRV-Trainer Christian Eigentler.

Vizeweltmeister Nico Gleirscher gelang beim Finale sein vierter Podestplatz des Winters. "Ich war in Sigulda schon so oft Vierter, Fünfter oder Sechster. Es ist megacool, hier endlich einmal auf dem Podest zu stehen. Die Saison hat für mich super angefangen, auch die WM und EM waren dank der Medaillen gewaltig. Danach bin ich ein bisschen in ein Loch reingefallen, habe mir brutal schwer getan, umso besser fühlt es sich jetzt an", erklärte der Tiroler.

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