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Live-Blog: Aktuelle Nachrichten aus der Sportwelt

Meter, Punkte und Sekunden – der Sport lässt sich von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen. Wir halten euch über das aktuelle Geschehen auf dem Laufenden.

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Russlands Anti-Doping-Agentur akzeptiert CAS-Urteil

Russlands Anti-Doping-Agentur (RUSADA) will das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) zu den Sanktionen gegen Sportler nicht anfechten. Im Interesse der Athleten werde auf die Berufung verzichtet, teilte die RUSADA am Montag in Moskau mit. Die russischen Sportler dürfen nach dem Urteil vom Dezember zwei Jahre lang nicht unter Flagge und Hymne ihres Landes an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften teilnehmen.

Möglich ist allerdings eine Teilnahme unbelasteter Athleten mit neutralem Status. Die von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) verhängte Vierjahressperre war mit dem Urteil halbiert worden. Zudem hatte die WADA die RUSADA suspendiert.

Kunstbahnrodel-Weltcup-Finale in St. Moritz

In der heutigen Print-Ausgabe der Tiroler Tageszeitung hat sich leider ein Fehler eingeschlichen. Das Weltcup-Finale der Kunstbahnrodler wird natürlich in St. Moritz (5. bis 7. Februar) und nicht am Königssee stattfinden. Am Königssee geht am kommenden Wochenende die WM über die Bühne.


Pöltl kehrte mit Spurs auf die Siegerstraße zurück

Mit einem 121:101 gegen die Washington Wizards sind die San Antonio Spurs am Sonntag (Ortszeit) in der NBA nach zuletzt zwei Niederlagen wieder auf die Siegerstraße zurückgekehrt. Angeführt von Patty Mills (21) scorten sieben Spieler in den Reihen der Texaner zweistellig. Jakob Pöltl bilanzierte mit vier Punkten, sechs Rebounds, einem Assist, zwei Steals und einem Block in 21:27 Minuten auf dem Parkett.

  • NBA-Ergebnisse vom Sonntag: San Antonio Spurs - Washington Wizards 121:101, Indiana Pacers - Toronto Raptors 102:107, L.A. Clippers - Oklahoma City Thunder 108:100, Orlando Magic - Charlotte Hornets 104:107, Boston Celtics - Cleveland Cavaliers 141:103, Milwaukee Bucks - Atlanta Hawks 129:115, Portland Trail Blazers - New York Knicks 116:113, Memphis Grizzlies - Sacramento Kings verschoben.

Start-Sturz Herzogs beim 500-m-Weltcup von Heerenveen

Eisschnellläuferin Vanessa Herzog wird heuer kaum einen Spitzenplatz im 500-m-Weltcup belegen. Nach Rang fünf am Samstag stürzte die 25-Jährige am Sonntag beim Start nach vier Schritten über die kürzeste Sprintdistanz, rappelte sich auf und kam auf Rang 26. Nächste Woche steht erneut in Heerenveen bereits der letzte Weltcup dieser verkürzten Saison auf dem Programm. Das Rennen gewann wie am Vortag die Niederländerin Femke Kok.

"Das ist mir noch nie passiert in meiner Karriere, dass ich am Start einspitzle. Aber scheinbar hat mir diese Erfahrung noch gefehlt. Das ist schon ein wenig bitter, wenn die Teamkollegin jetzt zweimal gewinnt und du weißt, dass du in allen Trainings besser bist als sie."

Herzog fährt wie De Kok für das Reggeborgh.

"Im Moment fehlt mir einfach die Leichtigkeit. Nach acht Wochen am Stück in den Niederlanden ist das aber auch extrem schwierig, die Unsicherheit ist spürbar bei jedem Wettkampf."

Herzog zeigte sich hinsichtlich der WM in der zweiten Februar-Woche ebenfalls in Heerenveen freilich zuversichtlich:

"Ich weiß, dass das ganze Selbstvertrauen zurückkommen wird, wenn mir nur ein sehr guter Lauf gelingt bis dorthin."

In der vergangenen Saison hatte die Tirolerin ihre Chancen im Spezial-Weltcup früh durch einen Fehlstart verspielt.

Im anschließenden Rennen über 1.000 m landete Herzog an der zwölften Stelle. "Der Lauf war sicher ein Schritt in die richtige Richtung, meine beste Zeit in dieser Saison bisher über diese Distanz. Aber es wird über 1.000 Meter einfach noch eine Weile dauern, bis ich an meine besten Zeiten anknüpfen kann", sagte Herzog.

In der B-Division über 1.000 m wurde der Österreicher Ignaz Gschwentner 14., seine Landsfrau Natalie Kerschbaummayr belegte über 3.000 m in persönlicher Bestzeit von 4:15,12 Min. Rang elf. Für beide Weltcup-Debütanten gab es auch Punkte. Gabriel Odor wurde über 5.000 m in der B-Division ebenso Elfter, seine persönliche Bestzeit drückte er in 6:25,40 Min. um gleich rund fünf Sekunden.

Hämmerle gewann Weltcup-Cross in Valmalenco

Nach der Enttäuschung vom Vortag (Platz 13) hat Weltcup-Titelverteidiger Alessandro Hämmerle im zweiten Saisonbewerb im Snowboard-Cross zugeschlagen. Der Vorarlberger gewann am Sonntag in Valmalenco und feierte seinen zehnten Weltcup-Einzelsieg. Hämmerle setzte sich im spannenden Finale vor dem Franzosen Merlin Surget und den US-Amerikanern Hagen Kearney und Jake Vedder durch. Jakob Dusek gewann wie am Vortag das kleine Finale und wurde Fünfter.

"Ich bin froh, dass heute alles so aufgegangen ist, wie ich mir das vorgenommen habe. Es waren keine leichten Tage für mich - auch deshalb, weil ich seit dem Training in der Vorwoche mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte",

sagte Hämmerle, der einen perfekten Tag hatte und alle seine vier Rennen gewann.

"Im Finale ist es extrem eng hergegangen. Ich bin etwas höher in die dritte Kurve hineingefahren, um mehr Speed in die darauffolgende Passage mitzunehmen. Das war genau die richtige Taktik, um als Führender auf die Zielgerade zu kommen. Für das Selbstvertrauen tut dieser Sieg sehr gut",

freute sich der 27-Jährige nach dem letzten Wettkampf vor der WM Mitte Februar in Idre (SWE). Mit 120 Punkten liegt Hämmerle in der Weltcup-Gesamtwertung hinter dem niederländischen Vortagessieger Glenn de Blois (129) auf Rang zwei.

Bei den Frauen schied die Niederösterreicherin Pia Zerkhold im Viertelfinale aus und beendete das Rennen als Neunte. Die 18-jährige Salzburgerin Anna-Maria Galler holte mit Rang 25 ihre ersten Weltcuppunkte.

Kramer in Ljubno als Dritte erneut auf dem Podest

Skispringerin Marita Kramer hat zum vierten Mal in ihrer noch jungen Karriere den Sprung auf ein Weltcup-Podest geschafft. Die 19-jährige Salzburgerin landete am Sonntag in Ljubno (Slowenien) auf Platz drei hinter der gleichaltrigen Premierensiegerin Eirin Maria Kvandal aus Norwegen und Ema Klinec aus Slowenien. Bei ihrem erst zweiten Weltcup-Einzel stand Kvandal mit dem Minivorsprung von 1,4 Punkten erstmals ganz oben.

Mit Daniela Iraschko-Stolz (7.) und Sophie Sorschag (9.) klassierten sich zwei weitere ÖSV-Springerinnen in den Top Ten. Ramsau-Siegerin Kramer, die im Probedurchgang auf der HS94-Schanze mit 99 Metern brilliert hatte, fehlten mit Weiten von 84,5 und 88,5 Metern 6,1 Punkte auf die Siegerin. "Es war nicht die einfachste Schanze für mich", sagte Kramer.

"Alles in allem waren es gute Sprünge, es war eine Steigerung drinnen und ich denke, dass ich damit zufrieden heimfahren kann."

Kurios verlief der Wettkampf für Chiara Hölzl (23.). Sie durfte nach einem Ampelfehler (irrtümliche Rotphase) ihren Versuch wiederholen und landete bei 79,5 Metern. Mit ihren 73 Metern zuvor hatte das Out nach dem ersten Durchgang gedroht. Mit 76 Metern konnte sich die Weltcup-Zweite des Vorjahres im Finale aber nicht steigern. Lisa Eder wurde 19.

Cheftrainer Harald Rodlauer sprach von einem in Summe erfolgreichen Wochenende für sein Team.

"Wir sehen sehr positiv in die Zukunft, wissen, dass wir noch Athletinnen haben, die momentan nicht an ihr Leistungsvermögen herankommen. Wir werden daran arbeiten, speziell bei der Hölzl Chiara."

Ogier stellte mit Sieg in Monte Carlo Rekord auf

Sebastian Ogier hat zum achten Mal die legendäre Rallye Monte Carlo gewonnen. Der 37 Jahre alte Franzose ist damit nun alleiniger Rekordhalter vor seinem Landsmann, dem neunfachen Weltmeister Sebastien Loeb (46). Für Ogier war der Sieg im Fürstentum der 50. insgesamt.

"Es ist immer etwas Besonderes, hier zu gewinnen. Als kleines Kind hab ich schon von dieser Rallye geträumt",

sagte der siebenfachen WM-Champion, der im Toyota Yaris von Co-Pilot Julien Ingrassia navigiert wurde. Ogier gewann mit 32,6 Sekunden Vorsprung auf seinen britischen Markenkollegen Elfyn Evans, Rang drei holte sich der Belgier Thierry Neuville (Hyundai) mit 1:13,5 Minuten Rückstand.

Hermann Neubauer/Bernhard Ettel (Ford Fiesta) beendeten die Rallye gesamt auf Rang 19, Johannes Keferböck/Ilka Minor (Skoda) wurden 26.

Brite Hatton gewann Saisonstart, Wiesberger und Schwab auf Platz 25

Tyrrell Hatton hat den Saisonauftakt der European Golf Tour in Abu Dhabi gewonnen. Der 29-jährige Brite spielte zum Abschluss des mit 8 Mio. Dollar dotierten Rolex-Events eine 66er-Runde und setzte sich mit 18 unter Par vier Schläge vor dem Australier Jason Scrivener durch. Für seinen sechsten Erfolg auf der Europa-Tour kassierte Hatton knapp 1,1 Mio. Euro Preisgeld. Bernd Wiesberger und Matthias Schwab beendeten das Turnier als jeweils 25.

Maiers Vierer in Königssee hinter Friedrich Zweiter, Beierl Fünfte

Benjamin Maier ist im Viererbob-Weltcup in Königssee zum dritten Mal im dritten Saisonbewerb aufs Podest gefahren. Der Tiroler und seine Mannschaft mit Danut Moldovan, Markus Sammer und Sascha Stepan mussten sich am Sonntag nur den Deutschen um Seriensieger Francesco Friedrich geschlagen geben (+0,39 Sek.), der seinen 50. Weltcup-Sieg feierte. Rang drei ging an Johannes Lochner (+0,52), der am Samstag im Zweierbob hinter Friedrich und vor Maier Zweiter gewesen war.

Nach Platz drei zum Auftakt in Winterberg und zwei zweiten Plätzen in St. Moritz und nun Königssee liegt Maier vor dem Weltcupfinale in Innsbruck am kommenden Wochenende in der Gesamtwertung hinter Friedrich auf Platz zwei.

Im Zweierbob der Frauen machten Katrin Beierl/Jennifer Onasanya mit Platz fünf (+0,57 Sek.) einen großen Schritt Richtung Gesamtweltcup-Sieg. Die Chancen für die EM-Bronzenen von Winterberg stehen vor dem Schlussakt in Innsbruck mit 51 Punkten Vorsprung gut. Der Sieg ging an die nun ersten Verfolger Kim Kalicki/Ann-Christin Strack aus Deutschland.

Ofner beim Weltcup in Idre Fünfte, Rohrweck Sechster

Katrin Ofner hat nach Rang vier beim Ski-Cross-Weltcup in Idre am Sonntag einen fünften Platz nachgelegt. Die 30-jährige Steirerin gewann in Schweden das kleine Finale. Die Schweizerin Fanny Smith ist nach ihrem 27. Sieg nun Weltcup-Rekordhalterin, bei den Männern gewann wie am Samstag der Kanadier Reece Howden. Der Oberösterreicher Johannes Rohrweck stellte mit Platz sechs sein bestes Saison-Ergebnis ein. In drei Wochen finden am selben Ort die Weltmeisterschaften statt.

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