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Sport aktuell

Live-Blog: Aktuelle Nachrichten aus der Sportwelt
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Vikings mit Kantersieg gegen Florenz ins AFLE-Play-off

Zum Abschluss des AFLE-Grunddurchgangs haben die Footballer der Vienna Vikings einen hohen Heimsieg gefeiert. Gegen die Red Lions aus Florenz gewann das Team von Coach Chris Calaycay am Samstag im Wiener Sport-Club-Stadion mit 63:17. Als Sieger der South/East-Conference haben die Wikinger im Play-off-Halbfinale nächsten Samstag (18.00 Uhr) gegen die London Warriors Heimrecht. Das Finale findet am 6. September in Duisburg statt.

Österreichs Frauen unterlagen bei EM auch Tschechien 0:3

Österreichs Volleyball-Frauen haben bei der Europameisterschaft auch ihr zweites Gruppenspiel verloren. Die Truppe von Trainer Roland Schwab musste sich Samstagabend in Brünn den Gastgeberinnen aus Tschechien 0:3 (-16,-17,-17) geschlagen geben. Zuvor hatte es am Freitag gegen Titelmitfavorit Serbien bereits ein 0:3 gegeben. Nach einer Spielpause am Sonntag bekommt es Rot-Weiß-Rot am Montag (16.00 Uhr) mit der Ukraine zu tun.

Wahl-Tirolerin Höll sichert sich vor WM zum fünften Mal den Gesamtweltcup

Besser kann man sich vor den Mountainbike-Weltmeisterschaften nicht Selbstvertrauen holen: Downhill-Ass Valentina Höll wurde bei der Generalprobe am Samstag im französischen Les Gets hinter der Britin Harriet Harnden und der Französin Marine Cabirou Dritte, wobei die Top 3 innerhalb von 1,426 Sek. waren. Die 24-jährige Wahl-Innsbruckerin sicherte sich damit vorzeitig schon ihren fünften Gesamt-Weltcup. Kommende Woche könnte sie im Val di Sole auch ihr fünftes WM-Gold holen.

Höll baute im Gesamt-Weltcup ihren Vorsprung auf die nun zweitplatzierte Harnden auf 605 Zähler aus, das lässt sich auf den restlichen Stationen nicht mehr einholen. "Ich bin 24, das ist schon ziemlich crazy, dass man das schon zwei Rennen vor dem Ende abschließen kann", meinte Höll. Bei den Männern landete im Downhill Ex-Vize-Weltmeister Andreas Kolb hinter Max Alran (FRA) auf Rang zwei.

Stigger belegte Rang fünf

Die Tirolerin Laura Stigger hat am Freitag zum Auftakt des Mountainbike-Weltcups in Les Gets in Frankreich im Short-Track-Bewerb Rang fünf belegt. Ihr Rückstand auf die siegreiche Schweizerin Sina Frei betrug 16. Sekunden. Ihre Landsfrau Mona Mitterwallner wurde 18. (+1:21 Min.). Stigger startet damit am Sonntag im Cross-Country-Rennen aus der ersten Reihe.

Abbildung von: Stigger belegte Rang fünf

Niederlage zum EM-Auftakt

Österreichs Volleyball-Nationalteam der Frauen hat bei der Rückkehr auf die EM-Bühne nach 55 Jahren erwartungsgemäß eine Niederlage kassiert. Die Mannschaft von Trainer Roland Schwab verlor am Freitag in Brünn ihr erstes Match in EM-Gruppe B gegen Serbien mit 0:3 (-17,-9,-21), spielte aber zumindest phasenweise gut mit. "Die Mannschaft war gleich präsent. Wir haben von drei Sätzen zwei wirklich gut gespielt und unsere Leistung gebracht", bilanzierte Schwab zufrieden.

Sinner sagte Teilnahme an US Open ab

Die Ende nächster Woche beginnenden Tennis-US-Open werden ohne Jannik Sinner über die Bühne gehen. Der Weltranglistenerste sagte am Freitag sein Antreten wegen einer Knieblessur ab. Er habe hart mit seinem Team und seiner medizinischen Abteilung daran gearbeitet, habe nun aber "diese schwierige Entscheidung treffen" müssen. Er habe zuletzt ein paar Tage in Monte Carlo trainiert. "Ich habe realisiert, dass ich mehr Zeit brauche, um mich von meiner Knieverletzung zu erholen."

Der 25-Jährige hat wegen Problemen mit seinem rechten Knie zuletzt schon sein Antreten beim Masters-1000-Turnier von Cincinnati abgesagt. Der Südtiroler absolvierte seine bisher letzte Partie am 12. Juli beim Sieg im Wimbledon-Finale gegen Alexander Zverev. Vor zwei Jahren holte sich Sinner dank eines Dreisatzsiegs gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz seinen zweiten von bisher fünf Grand-Slam-Titeln. Im New Yorker Vorjahres-Endspiel unterlag der Südtiroler Carlos Alcaraz in vier Sätzen.

Der Spanier verpasste heuer wegen einer im April erlittenen Handgelenksverletzung unter anderem die French Open und Wimbledon. Für die US Open hatte er am Donnerstag allerdings sein Comeback angekündigt. Durch die Absage von Sinner sind jedenfalls die Chancen des nun topgesetzten Zverev auf seinen zweiten Grand-Slam-Titel gestiegen. Vor sechs Jahren unterlag der Deutsche bei diesem Major vor corona-bedingt leeren Rängen dem Niederösterreicher Dominic Thiem in fünf Sätzen.

Abbildung von: Sinner sagte Teilnahme an US Open ab

Vorerst keine Nummer eins: Rybakina gab verletzt auf

Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Jelena Rybakina hat beim Masters-Turnier in Cincinnati verletzt aufgegeben und verpasst dadurch den möglichen Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste. Die Kasachin beendete ihr Viertelfinal-Match gegen die Polin Iga Swiatek beim Stand von 1:4 wegen Sprunggelenkproblemen. Sie hätte das Endspiel erreichen müssen, um Aryna Sabalenka aus Belarus als Nummer eins abzulösen. Diese war bereits im Achtelfinale ausgeschieden.

„Natürlich fühle ich mich nicht gerade gut“, sagte Rybakina. „Das Gehen schmerzt.“ Die 27-Jährige kündigte eine MRT-Untersuchung an. „Die Verletzung macht mir schon länger zu schaffen, aber ich hatte das Gefühl, sie im Griff zu haben.“ Vor dem Spiel habe es sich „okay“ angefühlt.

Rybakina gewann den Rasen-Klassiker in Wimbledon 2022 und die Australian Open in diesem Jahr. Am 30. August beginnen in New York die US Open, das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres.

Millionenstrafe gegen zwei Clubs nach Schlägereien

Nach Schlägereien in einem gemeinsamen Training der NFL-Teams New Orleans Saints und Dallas Cowboys hat die NFL eine Millionenstrafe verhängt. Die beiden Mannschaften müssen jeweils 500.000 US-Dollar (rund 428.000 Euro) bezahlen, nachdem sich ihre Football-Profis mehrere Handgreiflichkeiten und Schlägereien geliefert hatten. Die Mannschaften trainierten während der Vorbereitung auf die im September beginnende NFL-Saison einen Tag lang gemeinsam in Kalifornien.

Drei Wochen vor dem Saisonstart geht es für viele Profis um Kaderplätze - und ihr Einkommen während der neuen Spielzeit. Entsprechend hoch ist der Einsatz auf dem Platz, da liegen die Nerven mitunter schneller blank als sonst. „Das Competition Committee hat in den vergangenen Jahren den Sportsgeist - auch bei gemeinsamen Trainingseinheiten - zu einem besonderen Schwerpunkt gemacht“, teilte die Liga in einer Stellungnahme mit. „Alle Clubs wurden vor dem Trainingslager per Memo an ihre Verantwortung erinnert, unsportliches Verhalten bei gemeinsamen Trainingseinheiten, das zu Verletzungen führen könnte, zu verhindern.“

Auch Cowboys-Besitzer Jerry Jones rügte die beteiligten Athleten. „Helme abzunehmen und dann zu schwingen und zuzuschlagen und solche Dinge sind für niemanden gut, und es ist sicherlich nicht das, was wir unseren Fans als Liga oder als Team vermitteln wollen“, sagte er. Die NFL müsse in solchen Fällen hart durchgreifen. „Und deshalb ist es verständlich, dass sie mit wirklich hohen Geldstrafen daherkommen.“ Ganz so hoch sollten sie nach Jones' Empfinden aber auch nicht sein: Die Cowboys wollen sich nach seinen Angaben gegen das aus ihrer Sicht überzogene Strafmaß wehren.

Ex-Weltmeister Alaphilippe beendet Karriere

Der zweifache Straßenrad-Weltmeister Julian Alaphilippe beendet mit sofortiger Wirkung seine Karriere. Wie die Sportzeitung L'Equipe berichtet, habe der französische Radstar entschieden, dass die Tour de France sein letztes Rennen gewesen sei. Alaphilippe besaß beim Schweizer Tudor-Rennstall zwar noch einen Vertrag für ein weiteres Jahr, doch konkurrenzfähig war der 34-Jährige kaum noch. Bei der Frankreich-Rundfahrt konnte er sich auf keiner Etappe in Szene setzen.

Alaphilippe hatte 2020 und 2021 den WM-Titel im Straßenrennen gewonnen. Dazu siegte er 2019 beim Klassiker Mailand-Sanremo und gewann dreimal Fleche Wallonne. Auch bei der Tour sorgte er mit sechs Etappensiegen und dem Bergtrikot 2018 für Furore. 2019 fuhr er gar 14 Tage im Gelben Trikot, am Ende belegte er den fünften Gesamtrang.

Topstars Sabalenka und Zverev in Cincinnati überraschend out

Gleich beide Tennis-Topstars haben sich am Mittwoch bei den 1000er-Turnieren in Cincinnati (Ohio) schon im Achtelfinale verabschiedet. Eineinhalb Wochen vor den US Open unterlag Aryna Sabalenka aus Belarus überraschend der Tschechin Sara Bejlek 6:7(7),4:6 und könnte nun sogar die Nummer-eins-Position verlieren. Der bei den Männern topgesetzte Deutsche Alexander Zverev vergab gegen den US-Amerikaner Tommy Paul im Tiebreak einen Matchball und verlor noch 6:4,6:7(6),4:6.

Zverev vergab zunächst bei 6:5 im Tiebreak einen Matchball und dann im dritten Satz eine 4:2-Führung. Neben 14 Assen unterliefen dem Weltranglisten-Zweiten nicht weniger als neun Doppelfehler. Ebenfalls von einem US-Amerikaner heimgeschickt wurde der als Nummer zwei gesetzte Kanadier Felix Auger-Aliassime. Frances Tiafoe siegte sicher 6:3,6:4. Schon zuvor waren gleich zum Auftakt Rekord-Majorsieger Novak Djokovic sowie Montreal-Champion Ben Shelton ausgeschieden.

Bei den Frauen schlägt sich auch US-Open-Titelverteidigerin Sabalenka gar nicht gut für Flushing Meadows ein. Sie wartet schon seit ihrem Titel in Miami im vergangenen März auf eine Trophäe. Bei den French Open war sie im Viertelfinale und in Wimbledon im Achtelfinale früh ausgeschieden. In der Vorwoche in Toronto war ebenfalls in der Runde der letzten 16 Schluss. Die Kasachin Jelena Rybakina hat nun die Chance, mit einem Finaleinzug in Ohio den Tennisthron zu erklimmen.

Sport aktuell

Giger künftig Hirscher-Betreuer bei Red Bull

Nach seinem Ausstieg als ÖSV-Sportdirektor heuert Anton "Toni" Giger bei Red Bull an. Der 59-Jährige wird beim Getränkekonzern als Manager "Global Sports" im Einsatz sein, wie er den Salzburger Nachrichten verriet. Der Skisport wird Giger in seiner neuen Tätigkeit weiterhin begleiten: Er ist künftig vor allem für die Projekte von Ex-Skisuperstar Marcel Hirscher verantwortlich.

Die Hirscher-Skimarke Van Deer soll mithilfe von Giger, der sein Wissen als langjähriger Leiter der ÖSV-Abteilung für Entwicklung, Forschung und Innovation mitbringt, gepusht werden.

"Das war der ausdrückliche Wunsch von Marcel, dass ich das übernehmen soll",

sagte Giger. Er hatte Mitte April nach 33 Jahren im Österreichischen Skiverband überraschend seinen Abgang verkündet.

Abbildung von: Giger künftig Hirscher-Betreuer bei Red Bull