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EURO 2020 aktuell

Rund ums Leder: Mit dem Live-Blog von TT.com immer am Ball

Von 11. Juni bis 11. Juli geht die EURO 2020 mit einem Jahr Verspätung nun doch über die Bühne. Mit uns bleibt ihr auf dem Rasen und abseits des Stadions stets am Ball – aktuelle Ergebnisse, kuriose Aussetzer und die heißesten Transfergerüchte inklusive ...

📊 Alle Spiele und Tabellen der EURO 2020 auf einen Blick

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Popstar Ed Sheeran überraschte Engländer mit Minikonzert

Popstar Ed Sheeran ("Shape Of You") hat die englische Fußball-Nationalmannschaft an ihrem freien Tag mit einem exklusiven Konzert überrascht. Sheeran besuchte das Team von Trainer Gareth Southgate am Mittwoch im Trainingslager St George's Park, wo sich die Engländer auf das EM-Achtelfinale gegen Deutschland am Dienstag vorbereiten. Unter freiem Himmel und beim Grillen spielte Sheeran im Kreis der überraschten und begeisterten Spieler ein Akustik-Konzert.

"Es war großartig, dass er da war",

... schwärmte England-Profi Jordan Henderson am Donnerstag.

"Er hat ein paar Lieder gespielt, wir haben ein bisschen geredet, das war sehr schön. Es war eine sehr schöne und entspannte Stimmung."

Ob Sheeran den Spielern der Three Lions auch seine neue Single vorgestellt hat, wurde nicht bekannt. Am Freitag will der 30-Jährige seinen neuen Song "Bad Habits" veröffentlichen.

Österreich mit zweitmeisten Balleroberungen

Der Erfolg der österreichischen Nationalmannschaft bei der Fußball-EM mit dem Aufstieg ins Achtelfinale schlägt sich auch in einigen Statistiken nieder. So hatte das ÖFB-Team in der Gruppenphase die zweitmeisten Balleroberungen. 152 Mal wurde der Ball vom Gegner zurückgewonnen, nur Gruppengegner Niederlande weist mit 155 einen höheren Wert auf. Auch bei den erfolgreichen Tackles liegt die Mannschaft von Franco Foda mit 26 auf Rang zwei, Deutschland schaffte 29.

Auch der Ballbesitz kann sich mit 54 Prozent und Rang acht sehen lassen, einsame Klasse dabei ist wie erwartet Spanien mit 68,7 Prozent. Bei den individuellen Statistiken sticht Marcel Sabitzer hervor, der mit 33,6 zurückgelegten Kilometern Platz fünf unter allen EM-Spielern einnimmt.

Mehr Corona-Infizierte in Finnland nach Russland-Heimkehr

Knapp 100 Fans, die von den Spielen der finnischen Nationalmannschaft bei der Fußball-EM aus St. Petersburg heimgekehrt sind, haben außer ihren Eindrücken auch den Coronavirus mit in die Heimat gebracht. Das gaben die finnischen Gesundheitsbehörden am Donnerstag bekannt. Die Zahl der täglichen Neuinfizierten im skandinavischen Land hat sich seither von rund 50 auf mehr als 100 erhöht. Es wird angenommen, dass diese Zahl wegen der Inkubationszeit noch weiter steigen wird.

Die meisten positiven Tests hat es bei Insassen von 15 Bussen gegeben, deren Abfahrt aus Russland am Dienstag erfolgt war. Das als Dritter der Gruppe B knapp ausgeschiedene finnische Team hat am Mittwoch vergangener Woche gegen Russland (0:1) und am vergangenen Montag gegen Belgien (0:2) in St. Petersburg gespielt. Ihre Auftaktpartie hatten die Finnen am 12. Juni in Kopenhagen gegen Dänemark 1:0 gewonnen.

WSG Tirol leiht Stuttgarter Awoudja aus

Die WSG Tirol verstärkt sich für die kommende Saison mit Maxime Awoudja vom VfB Stuttgart. Awoudja ist 23 Jahre alt und spielt in der Innenverteidigung. Im vergangenen Jahr war er leihweise beim Drittligisten Türkgücü München aktiv, spielte zudem sechs Mal für deutsche Nachwuchs-Nationalteams. Der Leihvertrag bei der WSG läuft vorerst ein Jahr. Trainer Thomas Silberberger:

„Mit Maxime Awoudja können wir die Lücke, die der Abgang von David Gugganig hinterlassen hat, mit meinem absoluten Wunschspieler schließen. Ich habe ihn vor drei Jahren zum ersten Mal bei Bayern München II gegen die 60er beobachtet und war begeistert. Wir waren ein- bis zwei Mal bereits knapp dran, ihn zu bekommen. Jetzt hat es endlich geklappt. Er wird uns auch in der Verteidigung auf ein absolutes Bundesliga-Topniveau heben, weil er als ehemaliger U21-Teamspieler in Deutschland nur durch eine Verletzung zuletzt ein wenig aus der Bahn geworfen wurde. Ich freu‘ mich riesig auf ihn. Jetzt haben wir mit Awoudja, Behounek und Bacher drei Top-Innenverteidiger.“ 

Vettel kritisierte UEFA wegen Regenbogen-Verbot in München

Formel-1-Pilot Sebastian Vettel hat die Europäische Fußball-Union für ihr Verbot kritisiert, das Münchner Stadion beim EM-Match Deutschland gegen Ungarn (2:2) am Mittwoch in den Regenbogen-Farben zu beleuchten.

"Manche Institutionen sollten ihren Zugang überdenken, diese Art von Botschaften zu verbieten",

sagte er am Donnerstag in Spielberg. Laut der UEFA hätte diese Symbolik für die Toleranz sexueller Minderheiten gegen ihre politische Neutralität verstoßen.

"Ich denke, wenn man sagt, es ist eine politische Botschaft, ist das der falsche Weg",

sagte der Deutsche vom Team Aston Martin bei der Pressekonferenz vor dem Großen Preis der Steiermark am Sonntag.

"Es verletzt niemanden und ich denke, es ist eine tolle Botschaft, die sie aussenden wollten, aber nicht durften."

Den Antrag zur Beleuchtung des Stadions hatte der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter eingebracht. Die UEFA sprach von einer Botschaft, die auf eine Entscheidung des ungarischen Parlaments abzielen würde. Dieses hatte zuvor ein umstrittenes Gesetz zum Umgang mit Homosexualität beschlossen.

Engländer Taylor leitet Achtelfinale Italien - Österreich

Der Engländer Anthony Taylor wird das Fußball-EM-Achtelfinale Italien gegen Österreich am Samstag (21.00 Uhr/TT.com-Live-Ticker) im Londoner Wembley-Stadion leiten. Der 42-Jährige pfiff bei dieser Endrunde das Spiel zwischen Dänemark und Finnland (0:1), bei dem der Däne Christian Eriksen auf dem Spielfeld zusammenbrach. Außerdem leitete Taylor Portugal gegen Deutschland (2:4).

Taylor hat bisher drei Spiele mit österreichischer Club-Beteiligung bestritten, u.a. das 0:2 von Salzburg gegen Atletico Madrid in der Champions-League-Gruppenphase im vergangenen Dezember. Ein Länderspiel Österreichs hat der Engländer noch nicht gepfiffen. International leitete Taylor im Vorjahr auch das Duell um den europäischen Supercup zwischen Bayern München und dem FC Sevilla (2:1 n.V.).


Keine große Feier, aber Geburtstagstorte für Alaba

David Alaba hat am Donnerstag im Kreise des österreichischen Fußball-Nationalteams seinen 29. Geburtstag begangen. Eine große Feier werde es laut Marko Arnautovic für seinen Freund im Teamcamp in Seefeld nicht geben. "Er bedeutet mir sehr viel im Leben", sagte Arnautovic über das Geburtstagskind. Als Geschenk sei eine Torte für Alaba organisiert.

"Wir können nichts groß machen, weil wir in zwei Tagen ein sehr wichtiges Spiel haben",

erklärte Arnautovic im Hinblick auf das EM-Achtelfinale am Samstag (21.00 Uhr/TT.com-Live-Ticker) gegen Italien. Der Abflug zum Spielort nach London erfolgt am Freitagvormittag (10.30 Uhr) in Innsbruck.

Über den Fußballer David Alaba müsse man nicht viele Worte verlieren, betonte Arnautovic.

"Jeder auf dieser Welt weiß Bescheid, wer David Alaba ist, was er erreicht hat und welche Qualitäten er hat. Als Person ist er sehr viel wert in meinem Leben."

meinte der 32-Jährige. Er sei mit seinem Wiener Kollegen schon lange befreundet - auch mit dessen Familie.

Brasilien besiegte Kolumbien bei Copa in der Nachspielzeit

Gastgeber Brasilien hat mit einem 2:1 gegen Kolumbien auch seine dritte Partie bei der Copa America gewonnen. Den Siegtreffer in Rio de Janeiro erzielte Casemiro nach einem Eckball von Neymar erst in der zehnten Minute der Nachspielzeit. Luis Diaz (10.) hatte die Kolumbianer mit einem spektakulären Fallrückzieher in Führung gebracht. Liverpools Roberto Firmino zeichnete in der 78. Minute per Kopf für das 1:1 verantwortlich.

 Zuvor hatten Ecuador und Peru 2:2 gespielt. Nachdem die Tricolor in der ersten Halbzeit 2:0 in Führung gegangen war, glichen Gianluca Lapadula und Andre Carrillo für Peru innerhalb von fünf Minuten zum 2:2 aus. Während Peru mit vier Punkten aus drei Spielen auf Viertelfinal-Kurs ist, droht den Ecuadorianern das Ausscheiden. Sie liegen in der Gruppe mit zwei Zählern auf Platz 4 und treffen zum Abschluss der Vorrunde auf Brasilien.

Österreich schreibt die Geschichtsbücher neu

Von Alfred Hörtnagl

Ich erinnere mich noch an mein Aufeinandertreffen mit Italien, das Eröffnungsspiel der Fußball-WM 1990 in Rom. In der 77. Minute wurde ich für Manfred Linzmaier eingewechselt, kurz darauf erzielte Salvatore „Toto“ Schillaci leider das Sieges­tor. Einerseits war es ein super Erlebnis, gegen eine Star-Auswahl auf dem Platz zu stehen. Das waren Leute wie Walter Zenga, Franco Baresi, Giuseppe Bergomi, Paolo Maldini, Carlo Ancelotti oder Gianluca Vialli. Die Erwartungshaltung an die Italiener war groß, die taten sich gegen uns schwer. Wir lieferten eine achtbare Partie ab – bis dann eben eine Viertelstunde vor Schluss das entscheidende Tor fiel.

Zu Beginn der heurigen Europameisterschaft wurde alles in Frage gestellt, das dämpfte die Erwartungen. Und jetzt stehen wir plötzlich im Achtelfinale gegen Italien – das ÖFB-Team schreibt die Geschichtsbücher neu, die Situation ist perfekt für unseren Fußball.

Natürlich – wir treffen jetzt auf einen vermeintlich übermächtigen Gegner, der auf eine Super-Serie verweisen kann. Die Kräfteverhältnisse sind klar verteilt, das weiß man. Aber im Fußball ist alles möglich ...

Aus der österreichischen Mannschaft möchte ich keinen hervorheben, ausschlaggebend ist das Kollektiv. In diesem Team herrscht ein toller Geist, auch Individualisten wie Marko Arnautovic ordnen sich dem unter.

Drei Delta-Befunde nach Kopenhagen-Spiel, 4000 Zuschauer zum PCR-Test

Bei drei Stadionzuschauern des EM-Spiels zwischen Dänemark und Belgien ist die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Der dänische Gesundheitsminister Magnus Heunicke und die Behörde für Patientensicherheit forderten deshalb am Mittwochabend 4000 Zuschauer aus sechs bestimmten Stadionblöcken dazu auf, einen PCR-Test machen zu lassen. Die EM-Partie hatte am Donnerstag im Kopenhagener Stadion Parken stattgefunden, Belgien hatte die Begegnung mit 2:1 gewonnen.

Die zunächst in Indien aufgetretene Delta-Variante B.1.617.2 gilt als ansteckender als andere Corona-Varianten. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC geht davon aus, dass sie Ende August 90 Prozent aller Corona-Neuinfektionen in Europa ausmachen wird. Seit Anfang April sind davon in Dänemark 247 Fälle nachgewiesen worden.

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