Baumgartner und Schmid trafen in der deutschen Bundesliga
ÖFB-Nationalspieler Christoph Baumgartner hat mit RB Leipzig in der deutschen Fußball-Bundesliga erstmals angeschrieben. Der Offensivmann, der wie ÖFB-Kollege Xaver Schlager in der Startelf stand, brachte Leipzig beim 2:0-Heimerfolg über Heidenheim in Minute 48 in Führung. Romolo (78.) gelang die Entscheidung.
Ein Erfolgserlebnis feierte auch Romano Schmid. Der ÖFB-Teamspieler traf beim 3:3-Heimremis gegen Leverkusen. Die Gäste waren schon mit 3:1 in Führung gelegen, ehe Bremen in Unterzahl eine Aufholjagd startete. Der Tiroler Bremen-Kapitän Marco Friedl fehlte verletzt. Konrad Laimer leistete indes einen Assist beim 3:2 von Meister Bayern München beim FC Augsburg.
Alle Ergebnisse:
Samstag:
- Leipzig - Heidenheim 2:0 (0:0)
- Werder Bremen - Leverkusen 3:3 (1:2)
- Stuttgart - Gladbach 1:0 (0:0)
- Hoffenheim - Frankfurt 1:3 (0:2)
- FC Augsburg - FC Bayern 2:3 (0:2)
Freitag:
- Hamburg - St. Pauli 0:2 (0:1)

Newcastle United holt Stuttgarts Woltemade für 90 Millionen Euro
Newcastle - Der deutsche Fußball-Nationalspieler Nick Woltemade wechselt von Stuttgart zu Newcastle United. Für den 23-jährigen Stürmer zahlt der Premier-League-Club eine Ablöse von gut 90 Millionen Euro. Damit ist Woltemade, um den auch Bayern München lange geworben hatte, der teuerste Verkauf der Clubgeschichte. Gemäß Mitteilung des englischen Vereins unterschrieb der Angreifer einen langfristigen Vertrag. Details wurden nicht genannt, er soll aber Berichten zufolge bis 2031 laufen.
Woltemade hatte durch seine furiose vergangene Saison, in der er zum A-Nationalspieler und zum EM-Star beim Final-Einzug der deutschen U21 aufstieg, das Interesse vieler Topclubs geweckt. Newcastle-Trainer Eddie Howe meinte, Woltemade erfülle genau die Anforderungen, nach denen der Club in der Offensive gesucht habe. "Nick ist außerdem ein toller Typ, wir freuen uns sehr, ihn in unserer Gruppe zu begrüßen", sagte der Coach.
Alle Ergebnisse vom Samstag:
- Chelsea - Fulham 2:0
- Manchester United - Burnley 3:2
- Sunderland - Brentford 2:1
- Tottenham - Bournemouth 0:1
- Wolverhampton (Comeback von Kalajdzic) - Everton 2:3
- Leeds - Newcastle 0:0
Messi führte Miami mit Doppelpack in Leagues-Cup-Finale
Superstar Lionel Messi hat Inter Miami ins Finale des nordamerikanischen Leagues Cups geführt. Sein Team gewann nach einem 0:1-Pausenrückstand auch dank zweier später Treffer des argentinischen Fußball-Weltmeisters noch 3:1. Im Finale am Sonntag treffen Messi und Co. auf die Seattle Sounders, die sich im zweiten Halbfinale gegen den MLS-Cup-Sieger Los Angeles Galaxy mit 2:0 durchsetzten. Messi hatte bereits 2023 in seiner ersten Saison für Miami den Leagues Cup gewonnen.
Zuletzt hatte der 38-Jährige zwei Spiele wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel verpasst. „Die Wahrheit ist, dass ich in der ersten Hälfte noch ein wenig Angst hatte, aber in der zweiten war ich etwas lockerer“, sagte Messi nach dem Spiel. „Aber ich wollte dabei sein. Ich habe mich auf dieses Spiel vorbereitet, weil ich wusste, wie wichtig es ist. Der Gegner war sehr stark, er hat uns dieses Jahr in beiden Spielen geschlagen.“
Nach der Führung für Orlando durch Marco Pašalić (45.+1) kurz vor der Pause glich Messi (77.) in Fort Lauderdale per Elfmeter aus, ehe der achtmalige Weltfußballer elf Minuten später Miami in Führung (88.) brachte. Telasco Segovia (91.) sorgte dann noch für den Endstand. Orlando spielte nach einer Gelb-Roten Karte gegen David Brekalo ab der 75. Minute in Unterzahl.
Nächste Blamage für Man United: Aus gegen Viertligisten
Der englische Rekordmeister Manchester United hat sich im Liga-Pokal kräftig blamiert. Die Mannschaft von Trainer Ruben Amorim verlor beim Viertligisten Grimsby Town sensationell mit 11:12 im Elfmeterschießen. Nach der regulären Spielzeit hatte es 2:2 gestanden.
Damit musste Man United die nächste Enttäuschung einstecken, nachdem der Club in der vergangenen Saison nur den 15. Platz belegt und das Europa-League-Finale gegen Tottenham Hotspur verloren hatte. Auch in der laufenden Saison steht erst ein Punkt aus zwei Spielen zu Buche.
Im Elfmeterschießen brauchte es 26 Schüsse, ehe nach einem Lattentreffer von Bryan Mbeumo die Überraschung perfekt war. Schon in den 90 Minuten hatte der Außenseiter 2:0 vorn gelegen, doch United rettete sich nach späten Toren noch ins Elfmeterschießen.
Bayern zitterten sich in Wiesbaden im DFB-Cup weiter
Der FC Bayern München hat sich in die 2. Runde des DFB-Cups gezittert. Der deutsche Rekordsieger gab am Mittwoch beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden eine komfortable 2:0-Führung aus der Hand. Erst Harry Kane bewahrte die Bayern mit seinem zweiten Treffer - per Kopf in Minute 94 - vor dem Nachsitzen. Der englische Torjäger hatte zuvor per Elfmeter zum 1:0 (16.) getroffen, beim Stand von 2:2 aber vom Punkt vergeben (76.).
Kane hatte davor 31 Elfmeter in Folge in Pflichtspielen verwandelt. Unmittelbar danach kam ÖFB-Teamspieler Konrad Laimer in die Partie, der Fatih Kaya mit seinem Doppelpack (64., 70.) völlig unerwartet noch einmal Spannung eingehaucht hatte. Michael Olise erzielte den zweiten Bayern-Treffer (51.).
Werner trat als Sportvorstand der Wiener Austria zurück
Jürgen Werner hat überraschend seine Funktion als Sportvorstand der Wiener Austria zurückgelegt. Wie der Fußball-Bundesligist am Mittwoch mitteilte, trat Werner auf eigenen Wunsch und mit sofortiger Wirkung zurück. "Das haben Gespräche innerhalb der Clubführung rund um die künftige strategische Ausrichtung von Austria Wien ergeben", hieß es in einer Mitteilung. Der Oberösterreicher werde sich nun auf die Rolle des Investors und Mitgesellschafters bei den Veilchen fokussieren.
"Ich glaube, dass es in der derzeitigen Phase des Clubs der richtige Schritt ist, mich als Sport-Vorstand zurückzuziehen und so den Druck von der Mannschaft und vom Klub zu nehmen. Austria Wien hat sich zu einem Herzensprojekt entwickelt, dem ich auch weiterhin in meiner Rolle als Investor und Mitgesellschafter eng verbunden bleiben werde", wurde Werner in einer Aussendung zitiert. Finanzchef Harald Zagiczek wird vorerst alleiniger Vorstand bleiben und übernimmt die Gesamtverantwortung der FK Austria Wien AG.
Die Austria hatte am Sonntag mit dem Heim-1:3 gegen Hartberg die dritte Niederlage in Serie kassiert und ist mit nur einem Punkt aus vier Runden derzeit Tabellenvorletzter. Auf den Tribünen hatten die violetten Anhänger lautstark den Abgang Werners gefordert.

Kabinen-Tumult: Arnautovic steht nach CL-Aus im Fokus
ÖFB-Torjäger Marko Arnautovic soll nach dem bitteren Aus in der Champions-League-Qualifikation mit Roter Stern Belgrad nach Schlusspfiff in einen Kabinen-Tumult involviert gewesen sein. Das berichteten serbische Medien nach dem 1:1 im Play-off-Rückspiel der Belgrader am Dienstag beim zypriotischen Meister Paphos FC. Roter-Stern-Trainer Vladan Milojevic beschwerte sich, dass zwei seiner Spieler geschlagen worden waren und sprach von einem "Niveau wie in einer Bauernliga".
"Während des gesamten Spiels gab es Schlägereien, Probleme auf der Tribüne, zwei unserer Spieler wurden verprügelt", sagte Milojevic. Danach war Arnautovic in den Katakomben des Stadions in Limassol in Diskussionen verwickelt, wie auf Videobildern des Portals "Telegraf" zu sehen ist. Zuvor hatte der 36-Jährige in der 56. Minute nach wochenlanger Verletzungspause sein Comeback gefeiert, der Rekordteamspieler konnte aber wie in den bisherigen zwei Kurzeinsätzen für Roter Stern keine entscheidenden Akzente liefern. Der serbische Meister kassierte in der 89. Minute durch ein Traumtor den Ausgleich zum 1:1 und muss nach dem Hinspiel-1:2 in die Europa-League-Ligaphase.

Stuttgart kam im DFB-Pokal mit blauem Auge davon
Titelverteidiger VfB Stuttgart hat beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig in einem denkwürdigen Spiel das Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals gerade noch abgewendet. Die Schwaben gewannen in Braunschweig nach einem dramatischen Verlauf im Elfmeterschießen 8:7. Nach 90 Minuten hatte es 3:3, nach der Verlängerung 4:4 gestanden.
Sturm Graz steigt trotz Sieg in die Europa League um
Ein Wunder von Sturm Graz ist ausgeblieben. Österreichs Fußball-Meister gewann am Dienstag zwar in Klagenfurt das Play-off-Rückspiel gegen Bodø/Glimt 2:1, zog nach der Auswärts-0:5-Schlappe im Kampf um den Einzug in die Champions League gesamt aber deutlich den Kürzeren. Während die Norweger ihre Premiere in der "Königsklasse" geben dürfen, geht es für die Grazer in der Ligaphase der Europa League weiter. Die Auslosung findet am Freitag (13.00 Uhr) in Monaco statt.
Die Norweger legten wie im Hinspiel früh vor, Mathias Jørgensen war nach einer Viertelstunde erfolgreich. Diesmal gelang den Grazern eine Leistungssteigerung und ein Achtungserfolg. Seedy Jatta (30.) und "Joker" Tim Oermann (73.) drehten die Partie vor rund 9.000 Zuschauern und fixierten auch einen für Österreich in der UEFA-Fünf-Jahres-Wertung wichtigen Sieg. Zwei Aluminiumtreffer verhinderten einen höheren Erfolg. Unabhängig davon glückte die Generalprobe vor dem Liga-Derby beim GAK am Samstag.

Borussia Dortmund plant bis 2027 mit Trainer Kovac
Bundesligist Borussia Dortmund hat den Vertrag mit Trainer Niko Kovac bis zum 30. Juni 2027 verlängert. Das teilte der Club mit. Der 53-jährige Berliner hatte Anfang Februar die Nachfolge von Nuri Sahin angetreten und das Team von ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer vom elften Tabellenplatz noch auf Platz vier und damit in die Champions League geführt. In die neue Saison ist Dortmund am Samstagabend mit einem 3:3 beim FC St. Pauli gestartet.
„Wir haben in den vergangenen sechs Monaten gemeinsam viel erreicht und die Borussia sportlich wieder auf Kurs gebracht“, sagte Kovac. „Als Trainerteam haben wir großes Vertrauen gespürt und das Gefühl, hier zusammen mit dem Club und den Fans etwas bewegen zu können.“ Man könne den eingeschlagenen Weg nachhaltig erfolgreich fortsetzen. „Mit ehrlicher Arbeit, klaren Entscheidungen und großer Freude wollen wir dazu beitragen, dass die Borussia zu alter Stärke zurückfindet. Wir haben hier gemeinsam noch einiges vor.“