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Salzburg-Test gegen FC Barcelona am Mittwoch ausverkauft

Das Testspiel von Österreichs Champion Salzburg gegen den FC Barcelona am kommenden Mittwoch (19.00 Uhr/live ServusTV) ist ausverkauft. Das teilte der Club am Samstag mit. Somit werden am kommenden Mittwoch insgesamt 29.520 Fans in der Red Bull Arena mit dabei sein.

"Nach der tollen Kulisse und der großartigen Stimmung gegen Atletico Madrid können wir das beim Spiel gegen den FC Barcelona noch toppen",

sagte Geschäftsführer Stephan Reiter.

Barcelona, das derzeit in Baden-Württemberg auf Trainingslager ist, wird aller Voraussicht nach auch mit einem Österreicher im Kader anrücken. Der 18-jährige Yusuf Demir war erst vor wenigen Wochen mittels Leihvertrag von Rapid in die katalanische Metropole gewechselt.

Alaba verdient laut "Spiegel" bei Real fix 20 Mio. in Saison

David Alaba soll gemäß einem dem deutschen Magazin "Der Spiegel" vorliegenden Vertragsentwurf bei Real Madrid pro Saison ein Grundgehalt von 19,47 Millionen Euro kassieren. Da Österreichs Fußball-Star mit einem Fünfjahresvertrag ablösefrei zum spanischen Großclub wechselte, soll er außerdem ein Handgeld in der Höhe von 17,7 Millionen Euro erhalten haben. Titelprämien seien dabei nicht inkludiert. Das berichtete der "Spiegel" heute in seiner Online-Ausgabe.

Auch Alabas engste Berater sollen demnach Millionen für den Wechsel erhalten haben. Star-Vermittler Pini Zahavi soll 5,2 Mio. Euro kassiert haben, Alabas Vater George nahm 6,3 Mio. ein. Veröffentlicht wurde auch die Ausstiegsklausel für den Wiener. Sie liegt demnach bei 850 Millionen Euro. Sämtliche Akteure wollten sich laut Angaben des "Spiegel" nicht zu den Veröffentlichungen äußern.

Haaland für 175 Millionen Euro zu Chelsea? "Heiße Luft"

Sportdirektor Michael Zorc hat die wochenlangen Spekulationen über einen möglichen Vereinswechsel von Borussia Dortmunds Stürmerstar Erling Haaland als "heiße Luft" bezeichnet. Der deutsche Ex-Teamspieler reagierte damit auf ein angebliches Mega-Angebot von Chelsea. Der Champions-League-Sieger soll bereit sein, für den 21-jährigen Norweger 175 Millionen Euro Ablöse auszugeben.

"Dieses Angebot ist nicht da und wird auch nicht erwartet. Als diese Zahlen medial kursierten, haben wahrscheinlich einige Protagonisten noch von der Super League geträumt", meinte Zorc im Interview mit der deutschen Nachrichtenagentur dpa. "Wir müssen Erling nicht verkaufen."

Das gelte ungeachtet der durch die Corona-Krise verursachten hohen finanziellen Verluste.

Haaland war vor eineinhalb Jahren von Salzburg nach Dortmund gewechselt. Sein bis Juni 2024 laufender Vertrag soll im kommenden Jahr eine Ausstiegsklausel beinhalten.

Eriksen kehrt nächste Woche nach Mailand zu Tests zurück

Der dänische Fußball-Nationalspieler Christian Eriksen soll Medieninformationen zufolge in der kommenden Woche nach Mailand zu seinem Club Inter zurückkehren, um sich dort weiteren medizinischen Tests zu unterziehen. Wie der britische Sender Sky Sports am Donnerstag berichtete, gehe es nicht nur darum, ob der Inter-Profi wieder auf Hochleistungsniveau trainieren und spielen könne, sondern auch darum, ob er in Zukunft ohne den implantierten Defibrillator auskommen könnte.

Eriksen war im Juni zu Beginn der Europameisterschaft in Kopenhagen während des Spiels gegen Finnland auf dem Rasen zusammengebrochen und musste wiederbelebt werden. Danach wurde dem 29-Jährigen ein Defibrillator implantiert, der Herzrhythmusstörungen erkennt und im Notfall Schocks auslöst.

Sein Vertrag bei Meister Inter Mailand läuft bis Sommer 2024. Doch in Italien kann Eriksen mit dem implantierten Defibrillator nicht spielen.

"Nur wenn ihm der Defibrillator entfernt wird und ein Spezialist zeigen kann, dass es ihm körperlich wieder gut geht, kann er wieder für Inter spielen",

hatte Francesco Braconaro, Mitglied der wissenschaftlichen Kommission beim italienischen Verband FIGC, unlängst dem italienischen Radio Kiss Kiss gesagt. Eine Erteilung einer Spielgenehmigung für einen Profi mit eingesetztem Defibrillator sei in Italien nicht möglich.

In Italien gelten diesbezüglich deutlich strengere Regeln als in anderen europäischen Ligen. Zum Beispiel spielt der niederländische Nationalspieler Daley Blind von Ajax Amsterdam mit einem Defibrillator.

Fallrückzieher von Portos Taremi zum Tor der Saison gewählt

Mehdi Taremi vom portugiesischen Club FC Porto hat das UEFA-Tor der Saison 2020/21 erzielt. Der iranische Angreifer traf in der Nachspielzeit des Champions-League-Viertelfinals gegen Chelsea spektakulär per Fallrückzieher, konnte das Ausscheiden seines Teams aber nicht mehr verhindern. Bei der Fan-Wahl auf der UEFA-Webseite erhielt Taremi beinahe 30 Prozent der 600.000 abgegebenen Stimmen.

Rang zwei belegte Lorenzo Insignes Tor bei der EM gegen Belgien. Auf der Shortlist stand auch ein Treffer der österreichischen Bayern-München-Legionärin Sarah Zadrazil, die sehenswert per Fernschuss nach einer Ecke im Champions-League-Viertelfinale gegen Chelsea getroffen hatte.

Keine Wiederaufnahme von Strafverfahren gegen Sepp Blatter

Dem ehemaligen Präsidenten des Weltverbandes (FIFA), Sepp Blatter, steht kein erneutes Strafverfahren wegen eines TV-Deals mit der Karibischen Fußball-Union (CFU) aus dem Jahr 2005 bevor. Ein Schweizer Gericht hat den Antrag der FIFA zur Wiederaufnahme am Donnerstag abgelehnt. Nachdem die Schweizer Staatsanwaltschaft im vergangenen Jahr die Ermittlungen gegen Blatter eingestellt hatte, versuchte die FIFA diese Entscheidung mit der Wiederaufnahme rückgängig zu machen.

Der 85-jährige Blatter, der die FIFA bis 2015 geleitet hatte und anschließend wegen Verstößen gegen die Berufsethik mehrere Jahre aus dem Sport ausgeschlossen war, wurde beschuldigt, der CFU Fernsehrechte für die Weltmeisterschaften 2010 und 2016 weit unter Marktwert verkauft zu haben. Ein zweites Strafverfahren beschäftigt sich mit einer Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken an den damaligen Präsidenten der Europäischen Fußball-Union (UEFA, Michel Platini.

Sowohl Blatter als auch Platini beteuerten wiederholt ihre Unschuld. Beide sind Teil des größten Korruptionsskandals in der Geschichte der FIFA, welcher zu zahlreichen Anklagen und Verurteilungen in den USA führte.

Nach Corona-Fall: Juventus Turin in Quarantäne

Die gesamte Mannschaft des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin befindet sich nach einem Corona-Fall in Quarantäne. Wie der Club am Donnerstag mitteilte, wurde der 22-jährige Tunesier Hamza Rafia, der eigentlich für die U23 aufläuft, aktuell aber mit den Profis trainiert, bei den routinemäßigen Kontrollen positiv getestet. Das gesamte Team müsse sich zwar in Isolation begeben, nach negativen Tests dürfe jedoch weiterhin trainiert werden.

Das Team von Trainer-Rückkehrer Massimiliano Allegri hat am Samstag (31. Juli) ein Testspiel gegen den Zweitligisten AC Monza geplant, der Saisonauftakt in der Serie A bei Udinese steigt am 22. August.

ÖFB-Teamstürmer Kalajdzic positiv auf Corona getestet

Nach David Alaba hat sich mit Stuttgart-Stürmer Sasa Kalajdzic ein weiterer ÖFB-Nationalteamspieler positiv auf Coronavirus getestet. Kalajdzic verpasst dadurch auch das Testspiel seines Teams am Samstag gegen den FC Barcelona, wie der deutsche Club am Donnerstag bekanntgab. Der 24-Jährige sei zu Beginn der Trainingswoche bei einer routinemäßigen Untersuchung positiv getestet worden und befinde sich seitdem in häuslicher Isolation, hieß es weiter.

"Der positive Befund bei Sasa und die damit notwendige Isolation sind bittere Nachrichten für uns und natürlich insbesondere für Sasa. Zuallererst geht es um die Gesundheit von Sasa, wir hoffen auf einen symptomfreien Verlauf",

sagte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat. Alle weiteren Profis sowie das Trainer- und Betreuerteam seien wiederholt negativ getestet worden, weshalb der Trainingsbetrieb planmäßig fortgesetzt werden kann.

Man habe sich seit dem Ausbruch der Pandemie konsequent an die Hygienekonzepte gehalten, ergänzte Mislintat.

"Dass sich Sasa dennoch infiziert hat, zeigt, dass man sich trotz strenger Regeln zu keinem Zeitpunkt sicher fühlen darf."

Wie lange der Stürmer fehlen wird, ist noch unklar.

Die Infektion von Alaba, der von Bayern München zu Real Madrid gewechselt ist, war am Mittwoch bekannt geworden. Laut "Marca" muss Alaba nun mindestens zehn Tage in seiner Hotel-Suite in Quarantäne. Seine Vorbereitung auf die am 15. August beginnende Meisterschaft ist klarerweise enorm gestört. Mit Karim Benzema sitzt ein weiterer positiv auf Covid-19 getesteter Real-Star derzeit in Lyon seine Quarantänezeit ab.

32 Jahre nach Hillsborough-Katastrophe: 97. Todesopfer

Mehr als 30 Jahre nach der Tragödie im Hillsborough-Stadion im englischen Sheffield ist die Zahl der Todesopfer noch einmal gestiegen. Der 55-jährige Andrew Devine, der seiner Familie zufolge am Dienstag gestorben war, gilt nach Feststellung eines Gerichts als 97. Todesopfer der Katastrophe, wie die BBC am Donnerstag berichtete.

Bei dem tödlichen Massengedränge im Stadion im Jahr 1989 wurden zusätzlich viele Zuschauer schwer verletzt - darunter auch Devine. Da er bei den Vorfällen "lebensverändernde Verletzungen" erlitten hatte, erklärte ihn das Liverpool Coroner's Court als weiteres Todesopfer der Katastrophe. Seine Angehörigen begrüßten diese Entscheidung.

Am 15. April 1989 waren beim Cup-Halbfinale zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest in Sheffield mehr als 90 Menschen im Gedränge einer völlig überfüllten Zuschauertribüne ums Leben gekommen. Die meisten Opfer waren Fußball-Anhänger des FC Liverpool.

Erst 2016 - nach jahrelangem Streit um die Schuldfrage - entschied ein Gericht nach einer unabhängigen Untersuchung, dass die Katastrophe kein Unfall war, sondern die Polizei durch ihr Fehlverhalten eine Mitschuld trug. Weitreichende Konsequenzen gab es allerdings nicht, mehrere Beteiligte wurden freigesprochen.

RB Salzburg verlieh Brasilianer Luis Phelipe erneut weiter

Meister Red Bull Salzburg hat Luis Phelipe erneut verliehen, dieses Mal in die Schweiz zum FC Lugano, wo der Angreifer für ein Jahr unterschrieben hat. Der 20-Jährige war vergangene Saison an den brasilianischen Schwesterklub RB Bragantino ausgeliehen. Für die Profis von RB Salzburg kam der Brasilianer noch nicht zum Einsatz, 2019/20 gelangen ihm als Kooperationsspieler beim FC Liefering acht Scorerpunkte in 19 Spielen.


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