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Rund ums Leder: Mit dem Live-Blog von TT.com immer am Ball

Mit uns bleibt ihr auf dem Rasen und abseits des Stadions stets am Ball – aktuelle Ergebnisse, kuriose Aussetzer und die heißesten Transfergerüchte inklusive ...

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Wirtschaftsprüfer Ferrero ist Juves neuer Vereinsboss

Der italienische Wirtschaftsprüfer, Gianluca Ferrero, ist zum neuen Clubchef von Juventus Turin anstelle des am Samstag zurückgetretenen Andrea Agnelli ernannt worden. Dies berichtete am Dienstag Exor, die Holdinggesellschaft der Familie Agnelli, die Juventus kontrolliert.

"Ferrero verfügt über eine solide Erfahrung und die notwendigen technischen Fähigkeiten sowie eine echte Leidenschaft für den Verein Juventus, die ihn zur am besten geeigneten Person für diese Position macht",

hieß es in einer Presseaussendung Exors. Die Holding wird die vollständige Liste der Kandidaten für die Neubesetzung des Verwaltungsrats bis Mitte Dezember bekannt geben.

Der Manager Maurizio Scanavino wird zum neuen Generaldirektor des Turiner Vereins. Er wurde vom Verwaltungsrat Juves mit der "Stärkung" des Vereinsmanagements beauftragt, hieß es in einer Presseaussendung. Scanavino ist Geschäftsführer der Verlagsgruppe GEDI, die mehrheitlich Exor gehört, und wird diese Funktion beibehalten, hieß es.

Ende Oktober hatte die Turiner Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen mutmaßlicher Bilanzfälschung und Unregelmäßigkeiten bei Spielertransfers gegen den Club abgeschlossen. 16 Angeklagten droht ein Prozess, dazu zählen der zurückgetretene Agnelli, Geschäftsführer Maurizio Arrivabene und der stellvertretende Clubpräsident Pavel Nedved.

Auch die Börsenaufsichtsbehörde Consob hatte Einwände über die Bilanzen des börsennotierten Clubs erhoben. Im letzten Geschäftsjahr sammelte Juve einen Verlust von 254 Millionen Euro an.

Laimer zu Bayern-Wechsel: Nichts ausgeschlossen

Konrad Laimer hat die Gerüchte um seinen Abschied von RB Leipzig nach dem Saisonende befeuert. Mit dem deutschen Bundesligisten gebe es "im Moment keine Gespräche" über eine Verlängerung seines am 30. Juni 2023 auslaufenden Vertrages, sagte der österreichische Teamspieler im Interview des "Kicker" (Montag). Dann könnte er ablösefrei zum FC Bayern München wechseln, wo er seit Längerem im Gespräch ist.

Der Mittelfeldspieler wollte bereits im vergangenen Sommer zum deutschen Rekordmeister, ein Transfer kam dann aber nach dem Veto der Sachsen nicht zustande. Auf die Frage, dass er sich mit den Bayern einig sein soll, sagte der 25-Jährige:

"Entschieden ist nichts und ausgeschlossen auch nichts."

Er sei ein offener Typ,

"der zusieht, dass er seine Komfortzone auch mal verlässt. Ich möchte immer mein Leistungslimit erweitern und das Beste aus allem rausholen. Aber ich habe mir keinen Karriereplan zurechtgelegt, der mir sagt: Dann und dann muss dieser oder jener Schritt erfolgen",

sagte Laimer, der nach überstandenem Syndesmoseriss wieder fit ist und zum Start nach der WM-Pause am 20. Jänner gegen den FC Bayern München auf einen Einsatz hofft:

"Jetzt bin ich wieder voll dabei und will mein Level von vor der Verletzung noch ein wenig steigern."

Fan attackierte Tormann mit Eckfahne in türkischer 2. Liga

In der Türkei ist der Tormann des türkischen Zweitligisten Altay aus Izmir beim Stadtderby gegen Göztepe von einem Fan mit einer Eckfahne angegriffen worden. Der Keeper Ozan Evrim Özenc (29) habe dabei eine vier Zentimeter lange Platzwunde am Kopf erlitten, berichtete die Nachrichtenagentur DHA am Sonntagabend. Auf Videos des Vorfalls war zu sehen, wie ein Mann über das Spielfeld rennt und Özenc von hinten angreift und niederschlägt.

Das Spiel bei Lokalrivale Göztepe Izmir sei bereits vorher unterbrochen worden, nachdem Feuerwerkskörper im Fanblock gezündet worden seien. Dabei habe ein Anhänger Verbrennungen und Verletzungen an Zähnen und Kiefer erlitten. Fans beider Mannschaft seien separat aus dem Stadion evakuiert worden.

Wrabetz mit 87,7 Prozent zum Rapid-Präsidenten gewählt

Alexander Wrabetz ist am Samstag zum neuen Rapid-Präsidenten gewählt worden. Die Liste des früheren ORF-Generaldirektors - die einzige, die zur Wahl stand - erhielt im Rahmen der Ordentlichen Hauptversammlung des Fußball-Bundesligisten im Allianz Stadion 87,7 Prozent der Stimmen. 1.284 der insgesamt 17.791 Mitglieder waren anwesend. Wrabetz bedankte sich und meinte in einer ersten Reaktion: "Wir sehen das als großen Vertrauensvorschuss."

Noch vor der Kür zum neuen Vereinschef hatte Wrabetz, dessen Präsidium am Montag seine erste Sitzung abhält, neuerlich seine Ziele für die bevorstehende dreijährige Amtszeit skizziert. Im nationalen Bereich solle wieder um Titel mitgespielt werden, das Verpassen eines Europacup-Platzes wäre "eine Katastrophe", erklärte der 62-Jährige. Mit Videoeinspielungen wurden Andreas Herzog und Andreas Treichl als neue Clubbotschafter präsentiert.

Außerdem kündigte Wrabetz an, Rapid-Rekordspieler Steffen Hofmann werde einen "Job im Management der Rapid GmbH" antreten und dort "die starke Stimme des Sports" sein. Hofmann gehört dem neuen Präsidium an, wird sich aber demnächst wieder aus dem Gremium zurückziehen und ins operative Geschäft wechseln.

Irans Fußballer sangen Hymne diesmal mit

Die Spieler der iranischen Nationalmannschaft haben beim zweiten WM-Spiel gegen Wales während der Hymne mitgesungen. Alle elf Akteure bewegten am Freitag in Al-Rajjan relativ regungslos und ohne große Leidenschaft ihre Lippen. Im Publikum war ein Fan mit Iran-Fahne zu sehen, der währenddessen bitterlich weinte. Bei der ersten WM-Partie gegen England am Montag hatten die Profis noch darauf verzichtet, die Hymne zu singen.

Von den Rängen kam vor beiden Spielen großer Lärm. In den vergangenen Tagen war über drohende drastische Sanktionen und einen erhöhten Druck auf die Profis von Seiten der Regierung berichtet worden.

Der Iran wird seit Wochen von den schwersten Protesten seit Jahrzehnten erschüttert. Der Tod einer jungen Frau im Polizeigewahrsam hatte diese ausgelöst, der Sicherheitsapparat reagierte mit äußerster Härte. Das Entsetzen über die vielen getöteten Demonstranten war groß.

"Ich schäme mich (als Iraner), wenn ich die Bilder der letzten Tage sehe",

hatte Stürmer Mehdi Taremi auf Instagram dazugeschrieben. Gewalt sei inakzeptabel und werde die Probleme des Landes definitiv nicht lösen.

Den Spielern sind mögliche Konsequenzen in ihrer Heimat bewusst. Gleichzeitig hatten viele Anhänger der Protestbewegung Irans Team Melli in den vergangenen Wochen scharf kritisiert. Vor allem ein Foto mit Präsident Ebrahim Raisi in ausgelassener Stimmung hatte kurz vor Abflug für Empörung gesorgt. Zu spät und zu klein sei die Aktion dann auf dem Spielfeld gewesen, bemängelten die Kritiker.

Fußballer und Gewerkschaft wieder am Verhandlungstisch

Im Konflikt zwischen Fußballer-Gewerkschaft "Vereinigung der Fußballer" und der Teilgewerkschaft Younion zeichnet sich eine Lösung ab. Zumindest kehren beide Parteien an den Verhandlungstisch zurück, sagte der Ex-Fußballer und langjährige Gewerkschafter Gernot Baumgartner im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur.

Nach zahlreichen Querelen traten jene 300 Bundesliga-Fußballer, die ÖGB-Mitglieder waren, aus der Gewerkschaft aus und wechselten zum Verein "Die Spielervereinigung", der im Frühjahr gegründet wurde. Auch Star-Spieler David Alaba habe sich zu diesem Schritt entschlossen. Inzwischen hätten rund 750 Fußballer zu diesem Verein gewechselt, ergänzte Baumgartner.

Die Younion hätte die Fußballer-Gewerkschaft zunehmend eingeschränkt, begründete der Ex-Fußballer den Gewerkschafts-Austritt. Zuletzt wäre es wegen der alljährlichen Bruno Gala zu Problemen gekommen, so Baumgartner. Dabei hätten die Fußballer mit Spusu einen Sponsor bei der Hand, der die Finanzierung der Veranstaltung übernehme, wobei die Rechte an der Veranstaltung bei der VdF lägen.

"Die Spielervereinigung" fordere mehr Mitspracherechte sowie eine gewisse Autonomie. Dies könne auch das Mandat beinhalten, die Kollektivverträge zu verhandeln, so Baumgartner. Sollte es keine Einigung geben, strebe man an, offiziell als Vertretung der Spieler bei den Kollektivvertragsverhandlungen anerkannt zu werden. Auf diesen Weg hat man sich bei der 1. Versammlung der Spielervertreter am Montag geeinigt, sagte Baumgartner, der bei der Versammlung zum Vorsitzenden der Fußballer-Gewerkschaft gewählt wurde.

Wie Ronald Pötzl von der Teilgewerkschaft Younion der APA bestätigte, finden kommende Woche wieder Verhandlungen statt. Für Baumgartner sei eine Kooperation mit der Gewerkschaft möglich, wenn man sich auf die Eckpunkte einigen könne.

Zweite Operation bei Dortmund-Angreifer Haller gut verlaufen

Der an Hodenkrebs erkrankte Dortmunder Torjäger Sébastien Haller hat nach eigenen Angaben seine zweite Operation gut überstanden. Dies schrieb der 28-Jährige am Donnerstag in den Sozialen Medien. Der Angreifer bedankte sich in seinem Post beim medizinischen Personal. Auf einem Foto bei Twitter ist Haller lächelnd im Krankenbett zu sehen und hat zwei Finger der rechten Hand zum Victory-Zeichen gespreizt.

Zuvor hatte Haller erklärt, der erneute Eingriff sei nötig, um den Tumor, der ihn vom Spielfeld fernhalte, endgültig zu beseitigen. Wann der ivorische Fußball-Nationalspieler auf den Platz zurückkehren kann, ist offen. Der BVB hatte Haller in diesem Sommer für die BVB-Rekordsumme von mehr als 30 Millionen Euro von Ajax Amsterdam verpflichtet. Während der Saisonvorbereitung war beim früheren Frankfurter dann ein Hodentumor diagnostiziert worden.

WSG verlor Testspiel gegen Lustenau

Die WSG Tirol musste sich am Donnerstag im Testspiel gegen Austria Lustenau 3:4 geschlagen geben. Dabei verspielten die Wattener einen 2:0-Pausenvorsprung.

„Es war heute Licht und Schatten. Mit der ersten Halbzeit hab‘ ich gut leben können. Da haben wir so gespielt, wie wir auftreten wollten. In der zweiten Halbzeit haben wir für 25 Minuten den Faden komplett verloren", analysierte Trainer Thomas Silberberger.

Austria Lustenau - WSG Tirol 4:3 (0:2).

Tore: Bellache (57.), Schmid (65.), Koudossou (70.), Dosch (78./ET); Ertlthaler (20.), Rogelj (28.), Tomic (83.)


RB Leipzig bestätigte Außenbandriss von Nkunku

Der deutsche Bundesligist RB Leipzig hat am Samstag den Außenbandriss von Christopher Nkunku bestätigt.

"Wie lange er ausfallen wird, ist offen; es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für diese Verletzung",

schrieb der Verein von ÖFB-Teamspieler Konrad Laimer. Der 25-jährige Nkunku hatte sich am Dienstag beim Training der französischen Nationalmannschaft am linken Knie verletzt. Zunächst berichtete die "Equipe Tricolore" von einer Verstauchung des Knies.

Nach seiner Rückkehr nach Leipzig soll der mit zwölf Treffern derzeit beste Bundesliga-Torjäger noch einmal eingehend untersucht werden. Nkunku, der in Deutschland zum Fußballer des Jahres gewählt worden war, kam in diesem Jahr auf 33 Scorerpunkte in der Bundesliga. Er verpasst die am Sonntag beginnende WM in Katar.

ÖFB-Verteidiger Danso und Trauner für Italien-Spiel fraglich

Österreichs Nationalteam könnte im abschließenden Länderspiel des Jahres am Sonntag (20.45 Uhr/live ORF 1) in Wien gegen Italien auf die Innenverteidiger Kevin Danso und Gernot Trauner verzichten müssen. Beide absolvierten das Abschlusstraining am Samstagvormittag in Marbella ebenso wie Andreas Weimann nicht mit der Mannschaft. Die besten Chancen auf einen Einsatz im Abwehrzentrum neben Kapitän David Alaba dürfte damit Freiburg-Legionär Philipp Lienhart haben.

Trauner hatte wegen Hüftproblemen schon am Vortag im Training pausieren müssen. Freiburg-Legionär Lienhart hatte mit einer leichten Knöchelblessur zu kämpfen, dürfte aber fit werden. Offensivmann Weimann laboriert seit dem mühevollen 1:0-Testspielerfolg am Mittwoch in Malaga gegen Andorra an einer Knieverletzung. Für einen Einsatz gegen Italien sehe es schlecht aus, erklärte Teamchef Ralf Rangnick. Der Rückflug des ÖFB-Teams aus dem Trainingslager in Andalusien nach Wien stand am Samstagnachmittag auf dem Programm.

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