đŸ’ŹđŸ†•â™»ïžAngela Hofmann: "Wir können nicht immer alles auf den Staat schieben"

Die MCI-Professorin fĂŒr den Bereich erneuerbare Energien ist Spezialistin in Sachen Energieversorgung von Produkti­ons­betrieben.

"Wir mĂŒssen es bis 2050 schaffen, energieautonom zu sein", sagt sie", "und dafĂŒr muss man neue GeschĂ€ftsmodelle entwickeln." Auch die politischen Rahmenbedingungen mĂŒssten stimmen.

Es gebe zwei Arten von Motivation fĂŒr VerĂ€nderung: Visionen und Leidensdruck. Bei letzterem gelĂ€ngen VerĂ€nderungen schneller. So wie das in der momentanen Situation der Fall sei. "Wir sind jetzt bzgl. der Energieversorgung unter enormem Druck, also wird schneller ĂŒberlegt und gehandelt."

Außerdem mĂŒsse man wieder fĂŒr ein vermehrtes Bewusstsein beim Konsumenten sorgen, was das Thema Energie betrifft. "Ist es z.B. wirklich notwendig, dass man im Winter die Heizung hochdreht, um im T-Shirt vor dem Fernseher zu sitzen?", fragt Hofmann.

Den Hebel mĂŒsse man an mehreren Stellen ansetzen. Nicht nur der Preis in Sachen Energieversorgung mĂŒsse stimmen, auch die Rahmenbedingungen fĂŒr jede Form der diesbezĂŒglichen VerĂ€nderung seien essenziell.

Außerdem könne man nicht immer alles auf den Staat schieben. "Jeder Einzelne ist gefragt und gefordert, Verantwortung zu ĂŒbernehmen und mitzutun."

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