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Olympia 2021

Die Olympischen Spiele in Tokio: Medaillen, Meter und Sekunden

Mit einem Jahr Verspätung gehen die Olympischen Spiele vom 23. Juli bis zum 8. August in Tokio über die Bühne. Im Schatten von Corona kämpfen die besten Sportler der Welt in 339 Medaillenentscheidungen um Gold, Silber und Bronze. Wir halten euch über das aktuelle Geschehen auf dem Laufenden.

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Quarantäne-Bedingungen laut Rad-Profi "besser geworden"

Die harschen Bedingungen im Quarantäne-Hotel der Olympischen Spiele in Tokio sind laut dem deutschen Rad-Profi Simon Geschke etwas besser geworden.

"Ich habe gemerkt, dass sie sich ein bisschen mehr Mühe geben. Beim Frühstück gibt es mehr Obst, und heute hat mich auch eine Psychologin angerufen",

sagte er am Samstag der dpa. Der 35-Jährige soll am Sonntag abreisen dürfen, nachdem er zweimal negativ getestet worden war. Aber "noch habe ich es nicht schriftlich".

Geschke war am vergangenen Samstag ins Quarantäne-Hotel eingezogen, nachdem ein PCR-Test trotz Impfung positiv ausgefallen war. Auch andere Athleten und Athletinnen hatten die harschen Bedingungen dort angeprangert. Nach entsprechenden Medienberichten sicherte das Internationale Olympische Komitee (IOC) den Sportlern Unterstützung zu und sagte, man werde darauf hinarbeiten, dass die "Prozesse verbessert" werden.

Athletendorf wegen Sightseeing verlassen: Akkreditierung weg

Die Organisatoren von Tokio 2020 haben erstmals seit Beginn der Olympischen Spiele am 23. Juli wegen Verstößen gegen die strengen Anti-Corona-Richtlinien eine Akkreditierung entzogen. Eine Person oder mehrere hätten das Olympische Dorf verlassen, um Sightseeing zu betreiben, bestätigte die Kommunikationsabteilung am Samstag. Ob es sich dabei um Sportler oder betreuende Personen handelte, blieb genauso wie der Zeitpunkt des Vorfalls unklar.

Wer während seines Tokio-Aufenthalts im Athletendorf wohnt, darf dieses nur für Trainings, Wettkämpfe, Medientermine oder dergleichen verlassen. Andere Abwesenheitsgründe, die nicht mit Sport zu tun haben, sind nicht gestattet. Ohne Akkreditierung bekommen teilnehmende Athletinnen und Athleten keinen Einlass in Sportstätten.

Athletendorf wegen Sightseeing verlassen: Akkreditierung weg

Die Organisatoren von Tokio 2020 haben erstmals seit Beginn der Olympischen Spiele am 23. Juli wegen Verstößen gegen die strengen Anti-Corona-Richtlinien eine Akkreditierung entzogen. Eine Person oder mehrere hätten das Olympische Dorf verlassen, um Sightseeing zu betreiben, bestätigte die Kommunikationsabteilung am Samstag. Ob es sich dabei um Sportler oder betreuende Personen handelte, blieb genauso wie der Zeitpunkt des Vorfalls unklar.

Wer während seines Tokio-Aufenthalts im Athletendorf wohnt, darf dieses nur für Trainings, Wettkämpfe, Medientermine oder dergleichen verlassen. Andere Abwesenheitsgründe, die nicht mit Sport zu tun haben, sind nicht gestattet. Ohne Akkreditierung bekommen teilnehmende Athletinnen und Athleten keinen Einlass in Sportstätten.

BMX-Star Fields erlitt Hirnblutung, verließ aber Intensivstation

BMX-Rennfahrer Connor Fields hat bei seinem Sturz im Olympia-Bewerb am Freitag eine Gehirnblutung erlitten, inzwischen aber die Intensivstation eines Spitals in Tokio verlassen. Das gab der US-Radsportverband am Samstag bekannt. Die Ärzte hätten keine weiteren schweren Verletzungen festgestellt, daher sei der 28-Jährige aus Texas nach einer Nacht aus der Intensivstation verlegt worden. Fields brauche "zu diesem Zeitpunkt keine Operation", schrieb seine Mutter auf Facebook.

Fields Vater Mike sagte US-Medien, es gehe seinem Sohn gut, was die kognitiven Fähigkeiten betrifft.

"Er weiß, wer er ist. Er weiß seinen Geburtstag. Er erkennt Personen",

sagte Fields gegenüber "USA Today".

Fields, der zu den Stars der Szene gehört, war in seinem dritten Halbfinal-Lauf kurz nach dem Start zu Boden gegangen. Der Franzose Sylvain Andre und Twan van Gendt aus den Niederlanden konnten nicht mehr ausweichen und krachten in den US-Athleten hinein. Gold holte sich später der Niederländer Niek Kimmann und löste damit Fields ab, der 2016 in Rio de Janeiro den Olympiasieg erobert hatte.

US-Doppelschlag im Aquatics Centre durch Dressel und Ledecky

US-Star Caeleb Dressel hat seinen dritten Schwimm-Titel bei den Olympischen Spielen in Tokio mit einem Weltrekord garniert. Der 24-Jährige unterbot am Samstag über 100 m Delfin seine 2019 bei den Weltmeisterschaften in Südkorea fixierte Bestleistung in 49,45 Sek. um 0,05 Sek. Seine Landsfrau Katie Ledecky wiederum feierte ihren ersten Sieg im Aquatics Centre über Ariarne Titmus. Die nun sechsfache Individual-Olympiasiegerin gewann zum dritten Mal Gold über 800 m Kraul.

Triathlonstaffel an Briten, Österreich musste Start absagen

Österreichs Triathlon-Mixedstaffel war bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio nur Zuschauer. Grund dafür war eine Verletzung von Lisa Perterer, die ein Antreten unmöglich machte. ÖTRV-Sportdirektor Robert Michlmayr musste daher die Nennung kurzfristig zurückziehen. Den Sieg bei der Olympiapremiere des Teambewerbes sicherte sich Großbritannien vor den USA und Frankreich.

Bei Perterer war nach dem Einzelbewerb am Dienstag eine ältere Sehnenblessur im rechten Bein akut geworden. Die Verletzung verschlechterte sich in den vergangenen Tagen trotz intensiver Schmerz- und Physiotherapiebehandlung weiter.

"Es tut mir für die Mädels und Jungs ausgesprochen leid! Wir hätten gerne noch ein sportliches Ausrufezeichen gesetzt!",

erklärte Michlmayr in einer Aussendung.

Neben Perterer hätten Julia Hauser, Alois Knabl und Lukas Hollaus starten sollen. Im ORF-Interview ergänzte Michlmayr:

"Die Stimmung im Team ist natürlich gar nicht gut, das waren katastrophale Spiele für uns. Wir wollten uns als Team noch einmal richtig gut präsentieren. Ich bin überzeugt, wir hätten einige Mannschaften schlagen können."

Bei Perterers Blessur handle es sich "grundsätzlich um eine alte Verletzung, die sie seit Jänner mal mehr, mal weniger spürt", sagte Michlmayr. Nach dem Einzel schien bei Perterer, die nicht über Platz 27 hinausgekommen war, zunächst alles in Ordnung zu sein, dann wurden die Schmerzen größer. "Und nach letzten Belastungstests gestern Abend mussten wir entscheiden, dass ein Antreten nicht möglich ist", berichtete der ÖTRV-Sportdirektor.

Kein Start vom Khoddam-Hazrati: Cosma ging nicht lahmfrei

Kurz vor Beginn der zweiten Dressur-Session der Vielseitigkeitsreiter am Samstag bei den Olympischen Spielen in Tokio hat die 34-jährige Katrin Khoddam-Hazrati auf Cosma ihre Nennung zurückgezogen. Das Pferd hatte sich beim Aufwärmen ein Eisen runtergerissen.

"Leider ist unser Olympiatraum zerplatzt",

sagte die Kärntnerin Khoddam-Hazrati. Die Oberösterreicherin Lea Siegl war bereits am Freitag dran, sie liegt nach dem Auftaktbewerb mit Fighting Line am 28. Stelle.

Nach Zitter-Quali hofft Weißhaidinger heute auf großen Wurf

Ohne Nervenkitzel geht es wohl nicht bei Lukas Weißhaidinger: der Diskus-WM-Dritte fixierte am Freitag bei Olympia in Tokio nach zwei ungültigen Versuchen erst im letzten mit 64,77 m als letztlich Gesamtfünfter aber souverän die Finalteilnahme. Und führte gleich ein kleines Tänzchen auf.

"Das war, was ich mir für in der Früh zugetraut habe. Im Finale muss ich voll attackieren. Lieber sechs Ungültige als 64 m",

erklärte der Oberösterreicher. Das Finale steigt am Samstag um 13.15 Uhr MESZ.

21 neue Corona-Fälle bei den Spielen

Im Umfeld der Olympischen Spiele in Tokio sind 21 weitere Corona-Fälle registriert worden. Das gaben die Organisatoren der Spiele am Samstag bekannt. Der Höchstwert war am Freitag mit 27 Neuinfektionen erreicht worden. Athleten sind dieses Mal nicht betroffen. Die Zahl der positiven Tests rund um die Wettkämpfe in Japan stieg damit auf 241. Insgesamt infizierten sich demnach bisher 23 Sportler mit dem Coronavirus.

Turn-Star Biles verzichtet auch auf Sprung und Stufenbarren

Simone Biles wird an den Gerätefinali am Stufenbarren und Sprung nicht um die Medaillen kämpfen. Wie der US-amerikanische Turnverband am Samstag in einer Mitteilung auf Twitter bekanntgab, lässt die 24-jährige Star-Turnerin die Wettkämpfe am Sonntag aus.

Ob Biles, die aufgrund von mentalen Problemen bereits das Mehrkampf-Finale mit dem Team abgebrochen hatte und nicht zum Einzel angetreten war, in den weiteren Gerätefinali vom Montag (Boden) und Dienstag (Schwebebalken) antreten wird, ließ der Turnverband offen.

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