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Debatte zur Landtagswahl 2022

Das war die TT-Elefantenrunde zur Tiroler Landtagswahl

 Am 25. September wird in Tirol ein neuer Landtag gewählt. Neun Parteien treten dabei an, sieben davon landesweit:

  • die Liste MATTLE mit Spitzenkandidat Anton Mattle,
  • die SPÖ mit Georg Dornauer,
  • die FPÖ mit Markus Abwerzger,
  • die Grünen mit Gebi Mair,
  • die Liste Fritz mit Andrea Haselwanter-Schneider,
  • die NEOS mit Dominik Oberhofer
  • und die MFG mit Elfriede Hörtnagl-Zofall. 

Die SpitzenkandidatInnen aller landesweit antretenden Parteien trafen am Donnerstagabend erstmals aufeinander. Sie diskutierten bei der TT-Elefantenrunde im Innsbrucker Congress über ihre Wahlziele, Programme und Koalitionen nach der Landtagswahl.

📽️ Re-Live I Die TT-Elefantenrunde zum Nachsehen

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Es geht los

Die TT-Chefredakteure Mario Zenhäusern und Alois Vahrner begrüßen die sieben Kandidatinnen und Kandidaten und das zahlreich erschienene Publikum im Saal Tirol zur großen Wahldiskussion.

Frage

Seit mehreren Wochen läuft der Intensivwahlkampf auf Hochtouren. Das zeigen auch mehrere Plakate im ganzen Land. Anhand der einzelnen Slogans wollen wir nun herausfinden, wofür die wahlwerbenden Gruppen stehen. Herr Mair, sie schauen "hin wo´s brennt" und sind immer im Einsatz, wenn es darum gilt, "was zu retten", was wichtig ist. Was ist Ihnen persönlich wichtig?

Gebi Mair (Grüne):

Was mir persönlich wichtig ist, sind hoffentlich ähnliche Dinge, wie sie den Menschen wichtig sind. Es brennt in der Natur, es brennt in der Pflege - es gibt unzählige Krisenherde. Dort wollen wir hinschauen und die Menschen in den Mittelpunkt rücken. Denn die Menschen, die wir derzeit treffen, sagen: 'Wir haben riesige Sorgen und ihr seid nur mit Politik-Hick-Hack beschäftigt.' Sie erwarten sich Lösungen und brauchen eine Politik, die gemeinsam bei den brennenden Themen Lösungen findet. Das sollten wir uns auch alle heute vornehmen, uns nicht gegenseitig zu beschuldigen, sondern Lösungen zu finden - zum Beispiel bei der Kinderbetreuung.

Frage

Was ist denn noch zu retten nach den letzten zehn Jahren?

Gebi Mair (Grüne):

Selbstverständlich ist vieles noch zu retten. Natürlich gibt es Sorge und Wut, aber es sollte uns gelingen, darauf Hoffnung und Mut zu machen. Wir haben es in der Hand. Aufgeben ist keine Option. Viele Dinge sind nicht alleine in Tirol entstanden. Aber wir haben in Tirol Möglichkeiten, hinzuschauen und sie zu lösen.

Frage

Herr Oberhofer mit Blick auf Ihre Wahlplakate - was sind Ihre Ziele?

Dominik Oberhofer (NEOS):

Wir NEOS können nicht alles, aber was wir können, haben wir auf unsere Plakate geschrieben. Wir stehen für die beste Bildung, dafür sind wir bekannt. Da gehe ich gerne auf den Gebi Mair ein. Wir können diesen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung gerne in der nächsten Landtagssitzung gemeinsam umsetzen, dazu haben sie sich ja zuletzt noch nicht bekannt.

Wir NEOS können aber auch Wirtschaft. Weil wir Wirtschaft und Umwelt verbinden wollen. Ich habe in den letzten Wochen so viele Unternehmen besucht, die Umweltlösungen parat haben. Das ist der Grund, warum ich in die Politik gegangen bin. Politik und Bürokratie verhindern hier sehr viel.

Frage

Was ist Ihr Leuchtturmprojekt, Herr Oberhofer?

Dominik Oberhofer (NEOS):

Wir haben so viele Krisen gehabt, aber die Bildung ist immer unter die Räder gekommen. Ich habe selbst erfahren in der Volksschule, wenn deine Lehrerin nicht mehr an dich glaubt. Wir können uns nicht leisten, ein System zu haben, das Kinder ausselektiert. Wir diskutieren viel zu selten über die Bildung. Das ist unser Leuchtturmprojekt für die nächste Legislaturperiode.

Frage

Frau Haselwanter-Schneider, auf den Plakaten der Liste Fritz steht etwa "Endlich Pflege für alle", "Endlich saubere Politik" - wollen Sie endlich Regierungsverantwortung übernehmen?

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