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St. Anton am Arlberg

7. Sportgipfel - St. Anton am Arlberg

⚽🎾🎿 Auf dem Weg zur Ski-WM 2033: Zur nachhaltigen Zukunft internationaler Sportevents und über Rahmenbedingungen für die Sportberichterstattung

St. Anton am Arlberg gilt als die Wiege des alpinen Skilaufs 🎿. Im Zweijahresrhythmus finden dort die traditionsreichen Arlberg Kandahar Rennen statt. Vor wenigen Wochen wurde zudem die Bewerbung von St. Anton am Arlberg für die Ski-Weltmeisterschaft 2033 🏅🏆 im Rahmen der WM in Saalbach 2025 zusammen mit dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) bekannt gegeben.

Im Rahmen der 7. Auflage des Int. Sportgipfel Tirol - St. Anton am Arlberg blicken die Verantwortlichen zurück auf die erfolgreiche WM 2001 und diskutieren mit Sportstars und -journalist:innen, Tourismus-, Wirtschafts- und Wissenschaftsexpert:innen zur Zukunft internationaler Sportevents, deren Nachhaltigkeit, Vermarktungschancen sowie neue Rahmenbedingungen für die Sportberichterstattung.

Das detaillierte Programm finden Sie hier: LINK

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7. Sportgipfel Tirol - St. Anton am Arlberg

Das war der 7. Sportgipfel Tirol - St. Anton am Arlberg 👋🌄

Wir verabschieden uns aus St. Anton am Arlberg und freuen uns schon jetzt auf 2026 mit vielen spannenden Themen und Persönlichkeiten!

💬 Philipp Crone: „Wenn jemand gewinnt, dann hat der Sportpsychologe definitiv einen Anteil daran“

Philipp Crone ist ein ehemaliger deutscher Hockeyspieler und zweifacher Weltmeister (2002, 2006).

„Es gab Leute, die der Sportpsychologie recht skeptisch gegenüberstanden. Wenn jemand gesagt hat Ich brauche einen Psychologe', war das negativ behaftet. Wenn heute jemand sagt, er lässt sich coachen, ist das sogar ein Vorteil.“
„Wenn jemand gewinnt, hat der Sportpsychologe definitiv einen Anteil daran.“
„Früher waren Sportpsychologen totales Neuland. Es gab viele Skeptiker, aber mit der Zeit wurde das immer weniger. Mittlerweile gehört es einfach dazu.“
Abbildung von: 💬 Philipp Crone: „Wenn jemand gewinnt, dann hat der Sportpsychologe definitiv einen Anteil daran“

💬 Hans-Dieter Hermann: „Ich muss eine Verletzung erstmal als wesentlichen Einschnitt in mein Leben akzeptieren“

Prof. Dr. Hans-Dieter Hermann ist Deutschlands führender Sportpsychologe und ein international anerkannter Experte für Führung, Motivation und Leistung.

„Ich dachte am Anfang, es sei ein Radio-Gag, als Jürgen Klinsmann angerufen hat, um mich an Bord zu holen.“
„Fußball und Hockey: Da arbeitet man einfach anders, weil der Fokus ein ganz anderer ist. Im Fußball ist es so, dass alles, was du machst, gesehen, kommentiert und beobachtet wird. Ich habe erlebt, dass sich im Hockey die Spieler gegenseitig gecoacht haben. Im Fußball war es oft ganz anders, da haben alle auf den Trainer gewartet. Ich hab dann versucht, das zu übertragen und gesagt: ‚Schaut mal, die Hockey-Spieler machen das richtig gut.‘ Leider gab es da wenig Resonanz."
„Ich muss eine Verletzung erstmal als wesentlichen Einschnitt in mein Leben akzeptieren. Ein Angebot würde bei dem andocken, was Eva-Maria Brem schon wunderbar kann: Im Gehirn weitermachen und alle Abläufe im Kopf durchgehen, auch wenn der Körper grad nicht mitmacht."
Abbildung von: 💬 Hans-Dieter Hermann: „Ich muss eine Verletzung erstmal als wesentlichen Einschnitt in mein Leben akzeptieren“

💬 Eva-Maria Brem: „Man durfte sich keine Schwäche eingestehen"

Eva-Maria Brem ist ehem. österreichische Skirennläuferin und Weltmeisterin.

„Man braucht bei Rückschlägen und bei Erfolg Hilfe: Ich hatte zwei schwere Verletzungen in unterschiedlichen Stadien meiner Karriere, am Anfang und am Ende. Um gesund zu werden, braucht es die richtige innere Herangehensweise, das richtige Umfeld - und man muss sich eingestehen, dass man Hilfe braucht."
„Ich komme aus einer Generation, die sich mit Sportpsychologie allein im stillen Kämmerchen beschäftigt hat. Man redete nicht über Ängste und Schwächen. Wir waren in einer starken Mannschaft mit einer konservativen Trainerstrategie, man durfte sich keine Schwäche eingestehen.“
„Eine Verletzung erfordert sehr viel Geduld – körperlich und mental. Es ist ein interessanter Prozess, ohne den ich nicht die Person geworden wäre, die ich heute bin.“
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💬 Béla Réthy: „Sport im Erfolg, aber auch im Misserfolg"

Béla Réthy ist ein renommierter ehemaliger Redakteur und Live-Reporter im Fußball für das ZDF.

„Eva Maria ist ein Musterbeispiel für jemanden, der Rückschläge erlebt hat und sich stark wieder zurückkämpfen kann. Nach ihren Verletzungen wurde sich Sportlerin des Jahres."
"Sport bedeutet, sowohl Erfolge zu feiern, als auch sich Misserfolge einzugestehen."
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Jetzt Live: Béla Réthy im Gespräch mit Hans-Dieter Hermann, Philipp Crone und Eva-Maria Brem: Die Psychologie des Erfolgs

📸📸📸 Talk der Tiroler Tageszeitung

Der ehemalige deutsche Sportjournalist Béla Réthy im Gespräch mit dem deutschen Sportpsychologen Hans-Dieter Hermann ⚽, der in seiner Funktion auch mit der deutschen Fußballnationalmannschaft 2014 in Brasilien Weltmeister wurde, sowie dem 2-fachen Hockey-Weltmeister Philipp Crone 🏑und der ehem. österreichische Skirennläuferin und Weltmeisterin Eva-Maria Brem 🎿.

Abbildung von: Jetzt Live: Béla Réthy im Gespräch mit Hans-Dieter Hermann, Philipp Crone und Eva-Maria Brem: Die Psychologie des Erfolgs

💬 Marco Büchel: „Alle sollen wieder mit Freude sagen: Heute geh ich Skifahren"

Marco Büchel ist ehem. Skirennläufer aus Liechtenstein

„Wir haben heute 200 Kanäle und 40 davon sind Sport. Von Sackhüpfen bis hin zu Dart. Das Umfeld wird rauer und die Bevölkerung wächst, es lässt sich für alles ein Publikum finden, das auch Begeisterung mitbringt."
„Skifahren ist ein Hochsport. Alle sollen wieder mit Freude sagen: Heute geh ich Skifahren. Das ist mein Traum."
Abbildung von: 💬 Marco Büchel: „Alle sollen wieder mit Freude sagen: Heute geh ich Skifahren"

💬 Prof. Christian Fink: „Ich sehe einen Skifahrer mit einem Knieproblem und kann im ersten Moment gar nicht sagen welches denn jetzt eigentlich das verletzte Knie ist“

Prof. Dr. Christian Fink ist Facharzt für Unfallchirurgie, Sporttraumatologie, Orthopädie und Traumatologie sowie Inhaber des ÖAK Diploms für Sportmedizin.

„Der Druck auf die Athleten ist größer geworden, auch in jungen Jahren. Verletzungen beginnen nämlich leider im Kinderrennsport.
„Beim Skisport gibt es so viele Faktoren, die zu beachten sind, man kann den Verantwortlichen jedoch keine fehlende Prophylaxe oder Sonstiges vorwerfen: Sie geben ihr Bestes und die Bänder werden in diesem Sport nun mal voll ausgelastet. Die Einflüsse sind einfach extrem und völlig unkontrollierbar."
„Verletzungen passieren, und daran sieht man wie weit wir bei der Grenze sind: Ich sehe einen Skifahrer mit einem Knieproblem und kann im ersten Moment gar nicht sagen welches denn jetzt eigentlich das verletzte Knie ist.“
„Viele Kinder sollen den Sport als Familiensport erleben und gleichzeitig eine Vision für den Skirennsport behalten."
Abbildung von: 💬 Prof. Christian Fink: „Ich sehe einen Skifahrer mit einem Knieproblem und kann im ersten Moment gar nicht sagen welches denn jetzt eigentlich das verletzte Knie ist“

💬 Philipp Schörghofer: „Bei der Zukunft für unseren Skisport müssen wir uns selber an der Nase nehmen“

Philipp Schörghofer ist ehem. österreichischer Skirennläufer und 2-facher Weltmeister.

„Bei der Zukunft für unseren Skisport müssen wir uns selber an der Nase nehmen: Unsere Einheimischen müssen wieder mehr fahren.“
„Auch bei den Kindern ist es schon voll drin: Bei jedem Rennen verletzt sich jemand. Von dem müssen wir wieder weg. Skisport kann gefährlich sein, aber das darf noch nicht bei den Kindern anfangen.“
„Ich glaub, dass die Vermarktung auf ein Niveau gehört, wo über jedes Rennen gleichwertig berichtet wird. Der Kalender wird von der Industrie bestimmt: In meinen Augen ist das ist falsch. Ich finde das Beispiel von Tennis cool: Auch kleine Rennen weltweit, unabhängig von der Saison. Und wenn es die Zuseher nicht interessiert, dann muss man halt dafür sorgen, dass es sie interessiert."
„Skifahren ist Kultur für Österreich. Und genau das wünsch ich mir wieder."
Abbildung von: 💬 Philipp Schörghofer: „Bei der Zukunft für unseren Skisport müssen wir uns selber an der Nase nehmen“
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