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Fragestunde mit Dagmar Klingler zur Innsbruck-Wahl

Sie fragen, die Spitzenkandidaten für die Innsbrucker Gemeinderatswahl antworten: Am Dienstag stellte sich Dagmar Klingler von den NEOS den Fragen der TT-Leser. Sie hat von 10 bis 11 Uhr im TT.com-Chat die Fragen live beantwortet.

Hier die Nachlese: 

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Dagmar Klingler
Live

Chat beendet

Der Chat mit NEOS-Spitzenkandidatin Dagmar Klingler ist beendet. Vielen Dank für die rege Beteiligung!

Dagmar Klingler:

Wir haben jetzt bei allen Wahlen in Innsbruck über 7 Prozent der Stimmen erreicht. Wir wollen mit unseren liberalen Ideen so viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker gewinnen, dass wir mit drei Mandaten in den Gemeinderat einziehen können.

Frage

Wie sieht Ihr erklärtes Wahlziel aus?

Dagmar Klingler:

In Innsbruck ist viel gebaut worden, aber die Entwicklung der gesamten Stadt ist nicht berücksichtigt worden. Wir müssen besonders darauf achten, dass sich nicht einzelne Stadtteile zu Schlafdörfern entwickeln.

Lösungen sehen wir darin, Stadtteilzentren zu fördern und mit Bürgerbeteiligung zu entwickeln, Stadtteilausschüsse im Stadtrecht zu verankern, Stadtteilinitiativen zu unterstützen  und auf Verkehrslösungen für eine gute Anbindung aller Stadtteile zu schauen. Stadtteilausschüsse können mit einem eigenen Budget ausgestattet werden und von unabhängigen Stellen bezüglich ihrer Initiativen beraten werden.

Frage

Sie plakatieren "Aufwachen Innsbruck". Wie wollen die NEOS die Stadtteile beleben?

Dagmar Klingler:

In Hinblick auf moderne Pädagogik braucht es in erster Linie Lernräume. Das ist ein eindeutiges Thema für den Schulerhalter. Moderne pädagogische und inklusive Formen verlangen einen differenzierten Unterricht, was bedeutet, dass Kinder einer Klasse unterschiedliche Aufgaben bewältigen. Dazu braucht es mehr Räume.

Die Vorbereitung der Kinder auf eine digitalisierte Welt betrachten wir als essenziell wichtig. Auch dafür ist in erster Linie die Ausstattung der Schulen upzudaten. 

Frage

Als Volksschuldirektorin sind Sie mit den Herausforderungen unseres gegenwärtigen Schulwesens konfrontiert. Welche konkreten Maßnahmen wollen Sie im Hinblick auf Fragen einer modernen Pädagogik einerseits und des wachsenden Drucks bzw. Chancen der Digitalisierung andererseits ergreifen?

Dagmar Klingler:

Die Nachmittagsbetreuung an den Schulen muss deutlich flexibler und an die Bedürfnisse der Eltern angepasst werden. Es sollte den Eltern möglich sein, ihre Kinder aus der Freizeitbetreuung abzuholen, wann sie wollen.

Bezüglich der Ferienbetreuung sehen wir die Notwendigkeit von mehr Angeboten, die über die Stadt verteilt sind und nicht nur an einem Standort im Osten Innsbrucks. Es gibt viele schulfreie Tage, an denen ein flächendeckendes Angebot notwendig ist, welches derzeit fehlt.

Frage

Welche Ideen und Vorschläge haben Sie bezüglich der Nachmittags- und Ferienbetreuung in den Schulen?

Dagmar Klingler:

Es ist natürlich sehr bedauerlich, dass bei dieser tollen Frühlingsschneelage der Patscherkofel sperrt. Bezüglich flexibler Lösungen sind wir NEOS bekannt, dass wir uns gerne darum bemühen, wenn wir Möglichkeiten dazu sehen. 

Bis dahin kann ja jeder, der will Mountainbike und Tourenski auspacken. Da gibt´s rund um Innsbruck tolle Möglichkeiten.

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