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Fragestunde mit Georg Willi zur Innsbruck-Wahl

Sie fragen, die Spitzenkandidaten für die Innsbrucker Gemeinderatswahl antworten: 

Am Montag stellte sich Georg Willi von den Grünen den Fragen der TT-Leser. Er hat von 10 bis 11 Uhr im TT.com-Chat die Fragen live beantwortet. Hier die Nachlese: 

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Live am Ticker

Georg Willi
Live

Chat beendet

An dieser Stelle beenden wir unseren Live-Chat. Wir bedanken uns für die vielen Fragen!

Georg Willi:

Meine Wahlziele sind stimmenstärkste Partei und Bürgermeister von Innsbruck zu werden.

Frage

Was sind Ihre Wahlziele?

Georg Willi:

Mesut Onay hat gemeinsam mit VertreterInnen der KPÖ die Liste ALI gegründet und ist ein Mitbewerber wie alle anderen. Ich wünsche ihm für seinen politischen Weg alles Gute.

Frage

Erwarten Sie negative Auswirkungen auf das Wahlergebnis durch die "parteiinterne Abspaltung" (GR Onay)?

Georg Willi:

Die Südtiroler Siedlungen sind in einer Zeit enstanden, wo die großzügigen Grünflächen auch der Versorgung mit Gemüse gedient haben. Ich verweise auf meine Ausführungen zum Thema Verdichtung: Sie muss einen Mehrwert bringen.

Mehrwert heißt energieeffizientere, möglichst barrierefreie und von der Raumaufteilung her verbesserte Wohnungen für die, die jetzt schon dort wohnen. Gleichzeitig sollen diejenigen, die Wohnraum suchen, die Chance bekommen, dort zu wohnen.

Frage

Wie stehen Sie zu den Abriss- bzw. Verdichtungsplänen der Südtiroler Siedlungen. Junge Familien haben ihr ganzes Erspartes in den Umbau der Wohnungen gesteckt und sollen jetzt "abgesiedelt" werden und diese einzigartige ruhige Wohnqualität verlieren?

Georg Willi:

Es tagt eine Arbeitsgruppe aller Parteien, um die 6er wieder attraktiv zu machen. Man sollte die Ergebnisse dieser Gruppe abwarten. Schnellschüsse bringen da jetzt nichts.

Frage

Sie haben ja sehr schöne Pläne für die Attraktivierung der 6er-Straßenbahn, warum haben dann die Grünen beim letzten Gemeinderat beim Antrag um sofortige Wiederaufnahme des alten Fahrplans sich der Stimme enthalten und somit den Antrag verhindert?

Georg Willi:

Beim Thema Sicherheit geht es mir zunächst um die soziale Sicherheit: Darauf vertrauen zu können, dass die Wohnung bezahlbar ist, ich mit meinem Einkommen auskomme, aber dann Unterstützung bekomme, wenn es sich nicht mehr ausgeht. Ein gutes soziales Netz ist der beste Beitrag zur Sicherheit und genau da beginnt die jetzige Bundesregierung Abstriche zu machen. Dagegen kämpfen wir Grüne an.

Dann gibt es das subjektive Sicherheitsgefühl. Rein von den Zahlen her verbessert sich die Sicherheit und die Aufklärungsquote steigt. Dennoch nehme ich jedes Gefühl der Unsicherheit ernst und will Abhilfe schaffen: Durch mehr Polizeipräsenz, bessere Beleuchtung und mehr Zusammenarbeit mit den Betroffenen an jenen Stellen, wo es nötig ist. Bestes Beispiel ist der Prozess beim Stadtpark (Rapoldipark), wo genau das gelungen ist.

Leider schürt Rudi Federspiel mit seiner FPÖ Unsicherheit, indem er auf seinen Plakaten so tut, als wäre Innsbruck ein unsicherer Ort.

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