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Fragestunde mit Irene Heisz zur Innsbruck-Wahl

Sie fragen, die Spitzenkandidaten für die Innsbrucker Gemeinderatswahl antworten: Am Mittwoch stellte sich Irene Heisz (SPÖ) den Fragen der TT-Leser. Sie hat von 10 bis 11 Uhr im TT.com-Chat die Fragen live beantwortet.

Hier die Nachlese: 

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Live am Ticker

Irene Heisz
Live

Chat beendet

Der Chat mit SPÖ-Spitzenkandidatin Irene Heisz ist zu Ende. Wir bedanken uns für die rege Teilnahme!

Irene Heisz:

Ich nenne bewusst keine Zahlen. Als SPÖ wollen wir so stark werden, dass bei etwaigen Koalitionsverhandlungen um uns niemand herumkommt. Ich persönlich möchte Bürgermeisterin von Innsbruck werden, weil ich den Menschen meiner Heimatstadt eine optimistische Zukunftsperspektive bieten möchte.

Ich bedanke mich für die interessanten Fragen und wünsche euch allen einen guten Frühlings-Föhntag. Irene

Frage

Wie sieht Ihr erklärtes Wahlziel aus?

Irene Heisz:

Natürlich. Und das gerne!

Frage

Werden Sie bei einer möglichen Koalitionsbeteiligung auch in die Stadtregierung wechseln?

Irene Heisz:

Ich halte den Flughafen für eine Tourismusstadt für unverzichtbar. Dass man von Innsbruck aus u.a. mit dem Flugzeug schnell in alle Welt bzw. zu den internationalen Drehkreuzen kommt, ist auch für viele international berufstätige TirolerInnen ein Argument dafür, in ihrer Heimat zu leben. 

Was den Zubringerverkehr betrifft, wollen wir eine eigene Autobahnabfahrt, die das Stadtgebiet entlastet.

Frage

Wie sehen Sie die Stellung des Flughafens in Innsbruck bezüglich Wohnraumproblematik, Umweltverschmutzung und Lärm?

Irene Heisz:

Da ich in den Jahren bis zur Entscheidung 2016 noch weit entfernt davon war, selbst in der Politik zu arbeiten, will ich zum Prozess, der zu dieser Entscheidung geführt hat, nichts sagen. Ressortzuständig waren die Grünen mit Herrn Planungsstadtrat Fritz.

Frage

"Die Innsbrucker Stadtregierung (FI, ÖVP, SPÖ, Grüne) betont immer, dass sie hohen Wert auf leistbares Wohnen legt.
Unter dieser Stadtregierung hat die Firma Pema eine unglaublich hohe Baudichte für den Pema 2 Turm erhalten. Jetzt werden dort die über 170 Wohnungen zu einem kolportierten Preis von 8.000,- € pro m² verkauft. Für den "Normalinnsbrucker" sind diese Wohnungen unbezahlbar!
Warum ermöglicht man einem Bauträger eine so hohe Baudichte, wenn dieser dann unglaubliche 8000,- € pro m² verlangt?"

Frage von den "Bürgerinitiativen Innsbruck"

Irene Heisz:

Wir MÜSSEN diesen Mietpreis-Wahnsinn endlich in den Griff bekommen. Es ist ein Skandal, dass sich immer mehr InnsbruckerInnen das Wohnen in unserer Stadt nicht mehr leisten können. 

Deshalb: Mindestens 3000 neue städtische Wohnungen; ein Uni-Campus für mindestens 1000 Studierende; Spekulation mit Wohnraum unterbinden; Mieten in städtischen Wohnungen subjektbezogen statt objektbezogen berechnen (maximal ein Drittel des Haushaltseinkommens); IIG in die Stadtverwaltung zurückgliedern; Wohnungstausch (größere gegen kleinere) erleichtern; zeitgemäße Wohnmöglichkeiten für Junge (Starterwohnungen) und Ältere (zB. assistiertes Wohnen in WG) schaffen; Verdichtung ja, aber nur wo es die Lebensqualität alter und neuer BewohnerInnen nicht beeinträchtigt; keine Verbauung von Innenhöfen!

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