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Chat mit Tirols SPÖ-Kandidatin Yildirim

Am 29. September wird der Nationalrat neu gewählt. Im Vorfeld stellen sich wieder Tirols Spitzenkandidaten im Chat auf TT.com den Leserfragen.

Am Dienstag war von 10.30 bis 11.30 Uhr ist Tirols SPÖ-Spitzenkandidatin Selma Yildirim an der Reihe. Hier können Sie alle Fragen und Antworten nachlesen.

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Ticker Beendet

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Das Chatprogramm

  • Selma Yildirim (SPÖ): Dienstag, 3. September (10.30-11.30 Uhr)
  • Margarete Schramböck (ÖVP): Freitag, 6. September (10-11 Uhr)

Die bisherigen Chats zum Nachlesen

Frage

Wie wird Wohnen in Tirol wieder leistbar?

Selma Yildirim:

Kurzfristig wenn Mieten mehrwertssteuerfrei werden. Mittel- und langfristig wenn wir eine Mietpreisobergrenze und in der Verfassung die Widmungskategorie "Sozialer Wohnbau" beschließen.

Jedenfalls darf Wohnen kein Spekulationsgut sein.

Frage

Die SPÖ plakatiert 1700 € Mindestlohn und eine Steuerbefreiung der Gehälter bis 1700 €. Wer soll das bezahlen? Das ist doch realitätsfremd!

Selma Yildirim:

Es ist sehr real, dass Menschen mehr konsumieren, wenn ihnen mehr Geld zur Verfügung steht. Dann füllen sich die Staatskassen und die Wirtschaft floriert.

Frage

Ich bin ehrenamtlich in einem Verein tätig und weiß jetzt schon nicht mehr, wie ich Job, Familie, Verein und restliches Sozialleben unter einen Hut bringen kann. Die Aussicht auf eine 60-Stunden-Woche macht mir da Angst und natürlich wird die Tätigkeit im Verein das erste sein, das gestrichen werden muss. Welche Lösung bietet da die SPÖ?


Selma Yildirim:

Wir haben gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche gestimmt, weil oftmals belegt wurde, dass eine 30 bis 35-Stunden-Woche Menschen am Arbeitsplatz mehr motiviert, die Produktivität steigert und mehr Zeit für Familie und auch Ehrenamt bleibt.

Der generelle 12-Stunden-Tag wurde ohne Miteinbeziehung der Sozialpartnerschaft beschlossen. Das finde ich demokratiepolitisch höchst bedenklich.

Frage

Wieso ist die SPÖ so wechselhaft bei der Frage nach einer Koalition mit der FPÖ?

Selma Yildirim:

Wir haben seit mehr als 30 Jahren eine sehr gerade Linie, was die Koalition mit der FPÖ betrifft. Mit einer Partei, die sich schwer von rechtsextremen Personen abgrenzen kann, tun wir uns schwer. Allerdings können wir auf landes- und kommunalpolitischer Ebene als Bundespartei keinen organisatorischen Einfluss nehmen.

Frage

Was gedenkt die SPÖ in Fragen der Migrations- und Asylpolitik - ein Thema, das die letzte NR-Wahl dominiert hat - anzubieten? Was will sie anders machen, um doch zu punkten?

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